Erbfolge der Preuß. Könige bis zu Friedrich Wilhelm III.

Dieses Thema im Forum "Absolutismus und Aufklärung (1648-1789)" wurde erstellt von 22eDemiBrigade, 30. Oktober 2006.

  1. 22eDemiBrigade

    22eDemiBrigade Neues Mitglied

    Salvete,

    mich verwirrt seit meiner Führung durch das Schloss SansSouci in Potsdam die Erbfolge der Preuß. Könige.

    Bisher gleubte ich, sie wäre so:

    Friedrich I. - Friedrich Wilhelm I.(Soldatenkönig) - Friedrich Wilhelm II.(...der Große) - Friedrich Wilhelm III. - ...

    Aber das scheint mir inzwischen nicht mehr so richtig zu sein.

    Wer kann mir diese Erbfolge berichtigen???

    Gruß,

    Fritz
     
  2. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Ganz einfach:
    Friedrich Wilhelm (der Große Kurfürst) von Brandenburg
    Friedrich I. in Preußen (ab 1701 König)
    Friedrich Wilhelm I. in Preußen "Soldatenkönig"
    Friedrich II. in Preußen (ab 1772 "von" Preußen) "Friedrich der Große" oder "Der alte Fritz"
    Friedrich Wilhelm II. von Preußen
    Friedrich Wilhelm III. von Preußen
    ...
    Das alles findest du detialiert bei Wikipedia. Fang einfach mit dem Großen Kurfürst an und klick Dich unten durch die Nachfolger-, bzw. Vorgängerleiste: http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wilhelm_(Brandenburg)
     
  3. 22eDemiBrigade

    22eDemiBrigade Neues Mitglied

    Vielen Dank!!!

    Ich wollte einfach nur diese Reihenfolge wissen, ansonsten interressiert mich mehr die Epoche 1789-1815.

    Fritz
     
  4. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Aber da passt ja Friedrich Wilhelm II. genau rein. Er regierte ab 1786 und trug viel zur Umstrukturierung und u.a. zur Modernisierung der friderizianischen Armee bei.
     
  5. Joinville

    Joinville Aktives Mitglied

  6. 22eDemiBrigade

    22eDemiBrigade Neues Mitglied

    Hallo Brissotin,

    ich dachte die preuß.Armee wäre 1806 noch fast in demselben Zustand gewesen, wie bei Friedrich dem Großen.
     
  7. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Überhaupt nicht. Es gab einige Uniformreformen und die Einführung leichter Infanterie mit den Füslieren, welche sich aber schon während des 7-jährigen Krieges durch die Aufstellung der Freibataillone gegen die leichte Inf. der Österreicher (Panduren, Kroaten...) andeutete.
    Die Stärken der Leichten Infanterie zeigten sich 1806 ja auch im Gefecht bei Altenzaun, wo die Franzosen hohen Blutzoll gegenüber den preußischen Jägern zu Fuß bezahlen mussten. Diese Jäger verfügten ja auch über Büchsen statt Musketen, während die franz. Chasseurs auch bloß glattläufige Gewehre trugen, im Unterschied zur Leichten Inf. der meisten anderen Staaten Europas.
    Zu den Reformen der Zeit Friedrich Wilhelm II., kenne ich mich aber wenig aus, da hilft wie immer Napoleon-Online sicherlich weiter. So schlecht kann die Preußische Armee aber nicht gewesen sein, opperierte sie doch auch bisweilen recht erfolgreich während des 1. Koalitionskrieges bis zum Ausscheiden mit dem Basler Frieden 1795.
    Zum anderen hatte Friedrich Wilhelm II. wohl bei Amtsantritt recht viele Beförderungen unter den Veteranen seines Vaters ausgesprochen, was zur Überalterung des Generalstabs beitrug, während Friedrich II. ja während seiner Kriege oft auch auf junge Generäle gesetzt hatte (wie Seydlitz).
    Leider bin ich kein Militärexperte, aber bei unseren 1806er Preußen aus dem Raum Apolda wirst Du sicherlich Infos darüber finden.
     

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