Europäische Gründervater der Nordstaaten-Folgen für die Verfassung?

Jefferson

Neues Mitglied
Hallo!
Ich bin neu hier und ich habe eine Frage. Ich schreibe eine kurze Arbeit über den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und nun wollte ich folgendes wissen:
Die Gemeinschaft vieler Siedlungskolonien war, dass sie von religiös Verfolgten aus Europa gegründet wurden. Hatte das Folgen für die Verfassung(1787)?
Ich würde mich freuen, wenn jemand antworten könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meinst du damit, ob puritanisches Gedankengut in die Verfassung gelangt ist oder ob der Gedanke freier Religionsausübung Bestandteil der Verfassung ist?
 
Meinst du damit, ob puritanisches Gedankengut in die Verfassung gelangt ist oder ob der Gedanke freier Religionsausübung Bestandteil der Verfassung ist?

Allgemein. Konkrete Folgen...wobei dieser Gedankengang sehr gut ist!!
Gibt es denn noch weitere Folgen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Thomas!;)

Zumindest bestimmte Gruppen spielten ja eher am Rande eine Rolle und wurden ausgegrenzt. Vielleicht nützt Dir ein Thread über Franklin, der sich, glaube ich, gegen die deutschen Siedler und deren Einfluss engagierte.
http://www.geschichtsforum.de/f74/d...min-franklin-rassist-und-deutschhasser-12112/

Kannst Du uns den Threadtitel bitte noch auseinandersetzen? Ich verstehe ihn nicht.
Europäische Gründervater der Nordstaaten-Folgen für die Verfassung?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja danke!! Hast du Geschichte studiert?? Aber warum verstehst du den Titel nicht?
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei der Gruendung der USA ist die Bezeichnung "Nordstaaten" irrefuehrend, weil sie mit dem amerikanischen Buergerkrieg assoziiert wird.

Gruss, muheijo

Ja stimmt, also ich meine die nördlichen Staaten der 13 britischen Kolonien zur damaligen Zeit, also hauptsächlich Siedlungskolonien.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also mein Senf zum Puritanismus:
An sich ist puritanisches Gedankengut schon immer sehr aktiv in der amerikanischen Gesellschaft. Man denke nur an Turbokapitalismus.
Die Verfassung selbst muss aber dagegen als eine Art Abkehr vom Puritanismus gesehen werden. In ihr wird Religionsfreiheit gewährt. Auch wenn die pilgrim fathers aufgrund religiöser Verfolgung geflohen sind, waren sie nicht daran interessiert andere Religionsgemeinschaften anzuerkennen. Man beachte dabei auch die Trennung von Staat und Religion.

Ich hab mal etwas gesucht und folgenden Artikel gefunden, der dich interessiern könnte: Die Stadt auf dem Hügel - Freitag 2004/53
 
Ja danke!! Hast du Geschichte studiert?? Aber warum verstehst du den Titel nicht?

Ich drehte mir den Titel hin und her wie ich wollte, verstand aber nicht was er heißen sollte.

Soll er bedeuten:

"Europäische Gründungsväter der Nordstaaten hinterließen Folgen in der Verfassung?"

"Euopäische Gründungsväter aus den Nordstaaten führten zu Folgen in der Verfassung?"

"Europäische Gründungsväter der Verfassung hatten Folgen auf die Nordstaaten?"

Wenn ich es zweimal las verstand ich dann, was der Bindestrich zu bedeuten hat:

"Europäische Gründungsväter der Nordstaaten - welche Auswirkungen hatten sie auf die Verfassung?"

Also jetzt ist alles klar. Vielleicht stand ich einfach ein bisschen auf dem Schlauch, da ich "Nordstaaten-Folgen" als ein Wort las.:rotwerd:

Ansonsten: Nein ich habe Geschichte nicht studiert. Über Franklin lese ich auch nur dann und wann indirekt etwas, wenn ich mich mit den Verhältnissen in Frankreich im 18.Jh. beschäftige. Franklin übte ja auf die Franzosen einen großen Einfluss aus.
Dass ich mit Auswanderung aus Deutschland im 18.Jh. und den Folgen mal in Berührung kam, kam nur hobbymäßig. Ich hatte an einer Veranstaltung mitgewirkt, wo anfangs in einem Freilichtmuseum (Kommern) der Schwerpunkt auf die Auswanderung Verfolgter oder in Not geratener Leute in die 13 Kolonien gelegt wurde. Wir stellten in sozusagen lebendigen Bildern das Leben der Menschen vor der Auswanderung dar. Deswegen wurden wir vom Hauptorganisator mit Informationen über die Beweggründe der Auswanderer und derem späteren Werdegang versorgt. ( http://www.geschichtsforum.de/248739-post13.html Der Link im Link klappt leider nicht mehr, ist wohl veraltet)

Zu dem was Eohan schrieb:
Man muss natürlich dabei erkennen, dass eben ein strikter Kurs gegen eine Religionsfreiheit schwierig gewesen wäre, weil eben doch trotz der Bedeutung der Pilgrim Fathers mit den vielen anderen Gruppen ein Konsenz gefunden werden musste.
Auch die Deutschen bemühten sich ja bspw. um eine Integration in der Gesellschaft, auch wenn wir dennoch noch lange einige Konflikte oder Vorurteile in der USA gegenüber "the Dutch" im Allgemeinen wohl vor allem von Seiten der englischstämmigen Bevölkerung haben.

Wie groß war denn ganz allgemein der Einfluss der nördlichen der 13 Kolonien auf die Ausgestaltung der Verfassung und des politischen Lebens überhaupt in den USA. Washington kam aus Virginia, Jefferson ebenfalls, Mason auch. Die Südstaatler hatten ja auf dem Verfassungskonvent von 1787 den Erfolg zu verbuchen, dass deren Sklaven für die Berechnung der Abgeordnetensitze als Menschen mitgezählt wurden, auch wenn sie als Besitz betrachtet wurden und keinerlei politische Rechte genossen.

Franklin als wichtiger Politiker der jungen USA zumindest war von den Quäkern (die ja auch aus der religiösen Bewegung der engl. Bürgerkriegszeit hervorgingen) mit beeinflusst.

Aber ich habe mich mit der Verfassung noch nicht genug beeinflusst. Sicherlich dürfte für sie Jefersson und Umkreis die wichtigste Rolle spielen.
 
Aber ich habe mich mit der Verfassung noch nicht genug beeinflusst. Sicherlich dürfte für sie Jefersson und Umkreis die wichtigste Rolle spielen.

Man darf John Adams nicht vergessen, weil er für die amerikanische Unabhängigkeits- und Verfassungsgeschichte ungleich wichtiger ist als Jefferson. Aber auch er kam aus Massachusetts.
 
Zurück
Oben