Fernwaffen der LT-Zeit

Dieses Thema im Forum "Die Kelten" wurde erstellt von shulgi2, 2. Juli 2005.

  1. shulgi2

    shulgi2 Neues Mitglied

    hallo:winke: !

    ich schreibe derzeit ein referat über fernwaffen in der LT-zeit und ich wollte mal fragen, ob irgenjemand eine idee hat wo ich etwas brauchbares über schleudern in der LT finde.ich bin etwas ratlos:confused: ...
    ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand helfen könnte.
    vielen dank schon mal:)
     
  2. Muck134

    Muck134 Neues Mitglied

    Ich muss mal ganz dumm fragen: Was ist denn die LT-Zeit? :confused: :rotwerd:
     
  3. Fenris Mjöllnir

    Fenris Mjöllnir Neues Mitglied

    Ich glaube die Frage ist nicht allzu dumm ...ich kenne derartige Abkürzung auch nicht. :rotwerd:


    Litauen ? Macht keinen Sinn :grübel:

    hmm ...


    Fenris
     
  4. Ashigaru

    Ashigaru Premiummitglied

    LT-Zeit ist die Abkürzung von Latene-Zeit (450 - 0 v. Chr.), einer der Haupt-Kulturbegriffe für die Kelten.

    Wir hatten hier neulich schon mal über die Bewaffnung der Kelten diskutiert, schau doch einfach mal in der Rubrik nach.
     
  5. Vercingetorix01

    Vercingetorix01 Gesperrt


    Da ging es aber um NAHkampfwaffen und Streitwagen. ;)
     
  6. Cherusker

    Cherusker Gast

    Das ist eigentlich recht einfach. :)
    Die Kelten hatten nur Pfeil und Bogen, sowie Wurfspieße (da sind sie wieder. ;) ).
    Ob sie überhaupt Schleudern (Steine) eingesetzt haben bzw. besaßen?
    Die Kelten unter Vercingetorix haben schnell von den Römern gelernt. Aber es steht nirgendswo beschrieben, daß sie römische Katapulte (wie Scorpio oder Onager) kopierten. Die Kampftechnik der Kelten war eher auf den Zweikampf ausgerichtet. Nur so konnte man Ruhm und Ehre und den Kopf als Siegestrophäe erlangen.
    Bei Alesia setzten die Kelten vermehrt Brandpfeile ein, um die hölzernen Verteidigungsstellen der Römer zu zerstören.
    Ein Beispiel ist auch die römische Belagerung von Avaricum. Die Kelten mußten Ausfälle unternehmen, um den Bau der römischen Rampe mit den Belagerungstürmen zu stören. Schließlich unterminierten sie die Rampe und legten Feuer. Cäsar schreibt: "Vor dem Stadttor stand ein Gallier, dem von Hand zu Hand Pech und Talgklumpen zugereicht wurden, die er ins Feuer in Richtung auf den Turm warf. Das Geschoß eines Scorpio durchbohrte ihn auf der rechten Körperseite, so daß er leblos zu Boden fiel. Einer der ihm zunächst Stehenden stieg über den Körper hinweg und übernahm seine Aufgabe. Auch er wurde seinerseits vom Scorpio getroffen und getötet, ein dritter und diesem ein vierter folgten. Der Platz wurde nicht eher von den Kämpfern geräumt, bis der Brand gelöscht und die Feinde überall zurückgedrängt waren, so daß der Kampf ein Ende fand."
    Schlußfolgerung: die Kelten haben keine Distanzwaffen gehabt, sodaß sie nur durch einen Wurf das Feuer anheizen konnten.
     
  7. shulgi2

    shulgi2 Neues Mitglied

    Danke!!!

    Danke an alle!!!
    so schnell hatte ich garnicht mit ner antwort gerechnet!
    sorry für die abkürzung!glaube das ist nur bei mir so drin...
    ich habe super viel über pfeil und bogen gefunden und gestern auch dann auch endlich was brauchbares über schleudern...
    ihr habt mir echt weitergeholfen!!!:)
    Es sind wohl zwei typen von handschleudern zu unterscheiden wie ich gelesen habe, die handschleudern und die stab- und stockschleuder.Beide waren aus organsichem material.
    zu den geschossen...es gab da steinerne ober metallene schleuderkugeln, die man in gräbern gefunden hat.
    ausser in moorfunden sind schleudern wohl nicht mehr "ganz" gefunden worden....schade, keine gescheiten bilder....

    danke nochmal!!!:)
     
  8. Themistokles

    Themistokles Aktives Mitglied

  9. shulgi2

    shulgi2 Neues Mitglied

    merci!!!

    vielen dank, solche bilder habe ich echt gebraucht!!!!:yes: bringt mich echt weiter!!!

    ich bin eine ehemalige BA-rette und ich habe mich dann nach "langem" überreden bekehren lassen den magister zu studiern und ich kann nur sagen, dass ich mich jetzt viel besser fühle!
    wenn der BA aber noch ausgereifter wird und man sich unter den unis mal einigen würde das es ein einheitliches konzenpt ist und man auch die möglichkeit hat innerhalb deutschlands zu wechseln, dann wäre der BA garnicht so schlecht.
    er ist nur super stressig und ich finde, dass es in der archäologie nicht umbedingt nur auf noten und prüfungen ankommt....also die nachfolgenden studenten tun mir auch echt leid!!!

    das mit dem :fs: lockenzählen ist ja auch nicht ernst gemeint sondern nur ne pinzerei unter den archäologen...:rofl: ich buddle halt auch lieber im dreck:p ...
     

Diese Seite empfehlen