Flugzeugträgerverband

Dieses Thema im Forum "Technikgeschichte" wurde erstellt von Dieter, 31. Juli 2009.

  1. Guntbot

    Guntbot Gast

    so abwegig ist dein Scherz gar nicht,falls die EU sich zueinem Globalplayer entwickeln will oder vieleicht auch muß brauchen wir eine starke Marine die militärische Aufgaben auf der ganzen Welt erfüllen kann,wir werden uns langfristig der Verantwortung nicht entziehen können.
    Die Aufgaben der BW haben sich ja nun leider schon sehr verändert,sie verteidigen Deutschland am Hindukus :autsch:,nur wenn unsere Politiker unsere Soldaten wieder in die ganze Welt schicken wollen oder meinen zu müssen,brauchendie Sodaten auch die nötigen Werkzeuge um ihre Aufgabe zu erfüllen und dazu gehört auch die schnelle Velegung von Truppen und Waffensystemen,heißt sie brauchen Langstreckentransportflugzeuge und vor allem eine schlagkräftige Marine die langfristig auf Träger nicht verzichten kann,wenn es uns gelingt eine EU-Armee zu bilden,was nur der logische Schritt einer wirklichen EU ist,werden sie auch große Träger in Dienst stellen müßen
     
  2. querdenkerSZ2

    querdenkerSZ2 Aktives Mitglied

    Da wir nichts im Alleingang machen wollen wäre im Rahmen dieser Aufgaben wohl eher die Anschaffung von neuen Hubschraubern und Transportflugzeugen sowie Luftransprtfähigen gepanzerten Fahrzeugen sinnvoll .
    Selbst die Türkei, die früher von uns abgelegtes Kriegsmaterial kaufte , hat heute moderne Hubschrauber als die Bundeswehr .
     
  3. Guntbot

    Guntbot Gast

    ich rede ja nicht von Alleingang,sondern im Rahmen der EU,will die EU ein wirklicher Globalplayer werden und die Aufgabe auch erfüllen muß sie in der Lage sein alle Aufgaben zu übernehmen um sich von der Abhängigkeit von den USA zu lösen um eigenständig handeln zu können und um aus der Rolle des Handlangers raus zu wachsen

    der momentan modernste Hubschrauber ist der Tiger EC665 den hat die Türkei nicht und wird ihn auch so schnell nicht bekommen,selbst die Amis haben nichts vergleichbares in Serienreife
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 1. August 2009
  4. querdenkerSZ2

    querdenkerSZ2 Aktives Mitglied

    Immerhin haben die Türken den Blackhawk während unsere Heeresflieger noch mit Hueys und CH 53 durch die Gegend eiern .
    Die Franzosen planen ein Schwesterschiff zur britischen Queen Elisabeth-Klasse , das sind dann schon mal 3 Träger der 75.000 t -Klasse ,dazu die italienische Guiseppe Garibaldi , die spanische Principe de Asturias + die neu Juan Carlos das ist zusammen die zweitgrösste trägerflotte der Welt .
     
  5. Guntbot

    Guntbot Gast

    die allerdings keine wirklich modernen Lfzs transportieren sondern völlig veralterte nur bedingt einsatzfähige
     
  6. querdenkerSZ2

    querdenkerSZ2 Aktives Mitglied

    Na , komm die Rafales sind nicht schlechter als unsere Bundeswehr Typhoons oder die F/A 18 , die Harrier sind nicht schlecht und die Neubauten sollen F 35 bekommen .
     
  7. Guntbot

    Guntbot Gast

    die F-18 konnte gerade mal gegen die Mig 21(2 Abschüße,die einzigen Luftsiege) bestehen gegen die Mig 25 hatte sie im Irak keine Chance
    Harrier und F-35 haben eine zu geringe Reichweite(nach VTO) und die Rafale kann mit den Flugleistungen der Typhoon nicht mithalten vor allem schafft sie keinen Supercruise
    Ausschlag gebend für den Einsatz ist die Quick turn around time,die ist bei der Rafalemehr als dppelt so hoch wie bei de Typhoon.Die Typhoon ist auch das einzige Flugzeug mit der die Piloten dank des neuen Anti-G Anzugs bis zu 12 Gs fliegen können
     
  8. querdenkerSZ2

    querdenkerSZ2 Aktives Mitglied

    Das ist dann aber schlecht für die Amis , dort sollen die F 35 alles ausser AEW , U-Bootjagd , Nachschub übernehmen .
     
  9. Zum Unterwasserschutz:

    • auf U-Jagd spezialisierte Fregatten
    • mit für die U-Jagd ausgestatteten Hubschrauber
    • Seeaufklärer
    Zur Luftraumverteidigung:

    Das ist eigentlich eine grundsätzliche Aufgabe der Kampfflugzeuge eines Flugzeugträgers.

    Die Versenkung der alten Admiral Belgrano und die erfolgreiche Beschattung der Begleitschiffe spricht für die Qualität der HMS Conqueror und ihrer Besatzung.
    Es ist aber kein Beleg für eine allzu große Stärke des U-Boots an sich.
    Fakt ist, dass die argentinischen U-Boot-Operationen, anders als die der argentinischen Luftwaffe, erfolglos blieben, ja man verlor dank der Briten sogar ein eigenes U-Boot.

    Historisch gesehen trifft das nicht zu. Nur ein kleiner Teil der im Kampf verlorenen U-Boote wurde durch andere U-Boote versenkt.
    Warum glauben sie nur das sich das vollkommen gewandelt hat und Jagd-U-Boote die einzige sinnvolle Waffe gegen andere U-Boote geworden sind?

    Ist dieser EU-Großmachtwahn-Kommentar in diesem Forum nicht etwas fehl am Platz? :pfeif:
     
  10. Neddy

    Neddy Aktives Mitglied

    deren Sensorik inzwischen dermaßen ins Hintertreffen geraten ist, dass ein U-Boot, gleich, ob atomar oder konventionell angetrieben, sie ausknipst, bevor auf der Fregatte einer merkt, dass ein U-Boot da ist. Die Fregatte ist heutzutage nur noch ein "Zweitschlagsmittel", die tätig wird, wenn ein U-Boot in der Nähe aufgeklärt ist. Und die einzige effektive Anti-U-Boot-Waffe einer Fregatte ist ihr

    • der wegen seiner kurzen Stehzeit in der Luft in der Regel erst eingesetzt werden kann, wenn die gefühlte U-Boot-Bedrohung akut wird und als Fluggerät relativ viele Wartungsstunden pro Flugstunde benötigt. Der Hubschrauber kann aktiv jagen, aber nicht einen Verband rund um die Uhr sichern und abschirmen, genausowenig wie ein
      , der ein noch teureres Mittel ist und auch nur Stundenweise im Einsatzgebiet operieren kann und immer noch nicht so weit hört wie ein U-Boot (und darüberhinaus auch nur einen endlichen Vorrat an Sonarbojen mitführt.
    die sie nur erfüllen können, solange Flugwetter ist. Ausserdem sind Mariner äußerst konservativ und bevorzugen daher redundante Verteidigungsmittel. Das nennen sie dann "layered defence".
    Fakt ist, dass unmittelbar nach der Versenkung der Belgrano der Rest der argentinischen Flotte, im wesentlichen die Kampfgruppe um den Flugzeugträger "Veinticinco di Mayo", in ihre Stützpunkte zurückkehrte und diese während dieses Konfliktes nicht mehr verließ. Und zwar wegen der britischen U-Boot-Bedrohung, der man nichts entgegenzusetzen hatte.
    Fakt ist, dass die von den Briten versenkte Santa Fe (im zweiten Weltkrieg gebaut, dieselelektrisch, nicht nuklear angetrieben und damit bezüglich der Unterwassersicherung für Trägerkampfgruppen OT!) über, nicht unter Wasser geortet und versenkt worden ist.
    Fakt ist, dass die britische Kampfgruppe, insbesondere in den ersten Tagen des Konfliktes sehr sehr sensibel auf eine Bedrohung durch argentinische U-Boote reagierte, was eine nicht näher spezifizierte Anzahl von Walen Leben und Gesundheit gekostet hat.
    Fakt ist, dass die Briten trotz aller ihrer U-Jagd-Fregatten und Helikopter dennoch nicht des argentinischen dieselelektrischen U-Bootes "San Luis" habhaft werden konnte, das die ganze Zeit lang im Operationsgebiet herumstromerte - allerdings waren dessen Torpedos so wenig zündfreudig wie die Bomben der argentinischen Fliegerei...


    Weil sich die U-Boot-Technologie nach dem WK II. ganz erheblich geändert hat. Atom-U-Boote tauchen lange, tief und überall und können genausoschnell laufen wie Großkampfschiffe. Diesel-elektrische U-Boote tauchen länger, tiefer und schneller als die Tauchboote aus dem zweiten Weltkrieg. Die Sensoren sind inzwischen ganz andere. Die Weltkriege hier noch mit einzubeziehen, verfälscht das Ergebnis.
     
  11. Nüsschen

    Nüsschen Gesperrt

    Die russische "Admiral Kusznezow" ist zur Zeit einer der modernsten Flugzeugträger weltweit. Allerdings zu einem ganz anderen Zweck, als ihre amerikanische Pedanten konstruiert. Während amerikanische Flugzeugträgergruppen hauptsächlich für Landschläge gedacht sind, besteht die Aufgabe der Kusznezow im Flottenluftschutz bzw. Angriffen auf feindliche Trägergruppen.

    Zum russischen Trägerverband gehören der Flugzeugträger, 1 Lenkwaffenkreuzer (hauptsächlich Antischifflenkwaffen; Slawa Klasse) , 2 Lenkwaffenzerstörer (Anti- Schiff; Sowremenny Klasse), 2 Zerstörer (U- Bootjagd; Udaloy Klasse ), 2 Jagd U-Boote (Akula bzw. Akula II), 1 Lenkwaffen U- Kreuzer (Oscar II)

    Allein die Antischifflenkwaffen der -SS-N-19 Shipwreck- Anlage der Kusnezow ist, zumindest in der Theorie, in der Lage, einen ganzen feindlichen Flugzeugträgerverband selbst in der nichtnuklearen Variante zu neutralisieren.

    Ein neuer geplanter Flugzeugträger, wird mit rund 60.000 to Wasserverdrängung das amerikanische Konzept der Landschläge aufgreifen und anstatt der Raketenanlage mehr Flugzeuge und Drohnen bekommen.
     
  12. Guntbot

    Guntbot Gast

    das ist kein EU-Großmachtwahn sondern schon leider lange Realität
    Fakt ist,dass auser den USA kein Land mehr Soldaten im Ausland in Kampfeinsätzen hat als die BRD
    Wenn die EU und auch unsere Regierung meint unsere Soldaten in die ganze Welt entsenden zu müssen muß sie den Soldaten auch die nötigen Mittel zur Verfügung stellen.
    Da Rusland nicht mehr in der Lage ist diese Aufgabe zu erfüllen und jede Macht,in diesem Fall die USA, einen ebenbürtigen Gegenpart braucht um langfristig den Frieden zu sichern, bleibt auser der EU kein Staatenbund übrig der diese Aufgabe bewerkstelligen kann.
    das ist kein Großmachtwahn sonder eine Erfordernis.Seit den Zerfall der UdSSR ist die Anzahl der kriegerischen Konflikte enorm gestiegen weil ein Gegenpart fehlt
    Krieg ist immer nur die letzte Option,aber diese wird immer öfter gezogen,
    Krieg ist nie gut,nur wenn Soldaten geschickt werden dann bitte mit den bestmöglichen Mitteln.
    ich weiß wovon ich rede,denn ich hab mein Haus im 1.Golfkrieg als englischer Legionär verdient,hab als Zivilist englische Tornados gewartet,nachdem ich mehrere Jahre bei der deutschen Luftwaffe als Groundcrewchief gedient hatte
    Heute arbeite ich als Lfz-Prüfer in der zivilen Luftfahrt,würde aber nicht zögern wieder als Legionär zu arbeiten wenn ich von der Mission überzeugt bin.Man kann nicht immer nur mit dem erhobenen Zeigefinger drohen man muß auch bereit sein die Konsequenzen zu tragen
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. August 2009
  13. florian17160

    florian17160 unvergessen

    Mhh. Wenn ich sowas schreiben würde, wäre längst ein Aufruf fällig. zB. was hat denn das mit Geschichte zu tun?
     
  14. Ashigaru

    Ashigaru Premiummitglied

    @ guntbot und andere: Bitte wieder vom politischen und persönlichen zur Geschichte zurückkommen!

    Ashigaru als Mod
     
  15. flavius-sterius

    flavius-sterius Aktives Mitglied

    Ich bin über die aktuelle Zusammensetzung einer US Carrier Group überrascht. Zu meiner Zeit (2. Hälfte der 1980er Jahre) hatte diese um den Träger standardmäßig acht Eskorter und einen Versorger. Dabei wurden standardisierte Screens gefahren. Nach #2 sind es aktuell fünf bis sechs und nach #5 gar nur drei bis vier Eskorter. Man meint wohl mit einem höheren Kampfwert der einzelnen Schiffe die Gesamtanzahl reduzieren zu können.

    Nüsschen hat einen interessanten Aspekt zu der unterschiedlichen Auffassung über einen Flugzeugträgerverwendung bei der sowjetischen Marine und der US Navy heraus gearbeitet. Die Sowjets haben nie einen strategischen Träger in Dienst gestellt. Die "Kiew" war im eigentlichen Sinne ein U-Boot-Jäger und hatte Aufgaben in der Küstenvorfeldsicherung. Die darauffolgende "Tiflis"-Klasse wiederum hatte die Luftsicherung über einen Flottenverband zu übernehmen. Die ersten strategischen Träger wäre die "Uljanowsk"-Klasse gewesen. Beide wurden aber noch im Baustadium nach Ende des Kalten Krieges abgebrochen.

    Bei Großbritannien, Spanien und Italien finden wir ebenfalls keine strategischen Träger. Das einzige Land, neben der USA, ist Frankreich mit seiner "Charles de Gaulle" die solche Ambitionen aktuell verwirklicht hat.

    Ein Blick auf China oder Indien würde schon weg von der Geschichte und zur Tagespolitik führen, deshalb sollten wir dies unterlassen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. August 2009
  16. Apvar

    Apvar Premiummitglied

    Hallo Zusammen

    Neddy schrieb:
    Außerdem muss so ein atomgetriebener Träger nicht an die Tankstelle.

    Das stimmt nicht so ganz. Für seinen eigenen Antrieb braucht ein Atomar angetriebener Träger keinen Treibstoff.
    Bei Schmierstffen für die ganzen Aggregate an Bord bin ich mir schon nicht sicher.
    Aber: Die ganzen Flugzeuge und Hubschrauber an Bord, auch ein Atomar angetribener, benötigen Treibstoffe und nicht zu knapp.
    Die aktive Einsatzzeit verlängert sich natürlich, dadurch das man die Bunkerkapazität, die sonst für den Antrib des Schiffes benötigt wird, nun für das Flugbezin benutzt werden kann.

    Bis Neulich

    Apvar
     
  17. Kosmokrat

    Kosmokrat Mitglied

    "Außerdem muss so ein atomgetriebener Träger nicht an die Tankstelle."

    Ein Träger der Nimitz Klasse, geht bei der Halbzeitüberholung, nach 25 Jahren, an die Tankstelle => Refueling and Complex Overhaul (RCOH)

    "Die aktive Einsatzzeit verlängert sich natürlich"

    Die Träger können 16 Tage Flugoperationen durchführen, dann müssen sie zur Tankstelle, oder besser gesagt, die Tankstelle muss zu ihnen kommen. :p
     

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