Frauen im 17. Jahrhundert

Dieses Thema im Forum "Absolutismus und Aufklärung (1648-1789)" wurde erstellt von frandi, 17. Dezember 2007.

  1. frandi

    frandi Neues Mitglied

    Hey !!:winke:
    wir bräuchten ganz dringend Hilfe. Wir müssen gerade ein Projekt für Französisch machen und wir müssen etwas zum Thema der Frauen in Frankreich zu dieser Zeit wissen. Also aus allen Gesellschaftsschichten und so. Also Lebensart, Alltag, usw usw. Wir freuen uns über jede Hilfe :)
    lg, andi+franzi:)
     
  2. frandi

    frandi Neues Mitglied

    sry wegen doppelpost aber s is gaaaaaaaaanz wichtig, wir freuen uns über jede hilfe. jeder der was weiß bitte schreiben ^^
     
  3. kataclysm

    kataclysm Gast

    frauen zur zeit der französischen Revolution

    Hallo,

    also ichhabe mal mein Geschibuch zu Rate gezogen:
    Zur Zeit der frz. Rev. gab es erstmals Frauen, die sich der UNterdrückung durch den Mann öffentlich widersetzten. Olympe de Gouges, z.B. (die wurde glaube ich aber auch enthauptet) hat 1791 die "Erklärung der Frauen- und Bürgerinnerechte" verfasst. Es gab auch Frauenklubs, die allerdings von den Jakobinern geschlossen wurden. Was genau für Klubs das waren habe ich auf die schnelle nicht gefunden, aber wahrscheinlich politische Klubs oder Debattierklubs. Frauen erhielten in Frankreich erst 1946 das Wahlrecht. Soviel aus dem Geschi-Buch ( Geschichte und Geschehen I, Oberstufe ausgabe A, Klett).
    Dann hab ich noch irgendwo einen Artikel aus dem Code civil über das Verhältnis von Frauen und Männern:
    Art.213: Der Ehemann ist seiner Ehegattin Schutz und die Gattin ihrem Manne Gehrosam schuldig.
    Art.215: Die Frau kann ohne ausdrückliche Genhemigung irhes Mannes sich nicht vor Gericht stellen, selbst dann nicht, wenn sie eine Handelsfrau ist oder sie mit ihrem Manne außer der Gütergemeinschaft oder in geteilten Gütern lebt.
    ( da kommen noch mehr, aber ich hab keine Lust die abzuschreiben. Frauen dürfen zwar in Polizeiliche Ermittlungen ohn Männererlaubnis, sie dürfen aber ohne männliche Erlaubnis auch nichts verkaufen.)
    Art.229: Der Mann kann wegen eines von seiner Frau begangenen Ehebruchs auf Ehescheidung klagen.
    Art.230: Die Frau aber ist wegen eines von ihrem Manne begangen Ehebruchs auf Ehescheidung nur dann befugt, wenn er sich eine Beischläferin in dem Hause gehalten hat, das beide Ehegatten bewohnen.

    Nett, was? Aus Napoleons I. bürgerliches Gesetzbuch, Dessau/Leipzig 1808.

    Ich hoffe das hilft =)

    LG

    Katha
     
  4. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Das ist schon nett, aber was haben Ereignisse im 18.Jh. mit den Verhältnissen im 17.Jh. zu tun?

    In einer absolutistischen Monarchie war an Wahlrecht für Frauen usw. nicht zu denken. Bemerkenswert ist dabei vielleicht, wenngleich natürlich einleuchtend, dass selbst wenn man eine Macht neben der des Königs vermuten möchte, diese von Männern zwangsläufig bestimmt war. Am Beginn des 17.Jh. haben wir, vor der Großen Revolution, ja die letzte Einberufung der Generalstände, welche aber von Männern gebildet wurden. Als mächtigste Frau im Frankreich des 17.Jh. würde ich zweifelsohne Königin Anne als Regentin für den minderjährigen Louis XIV ansehen.

    Ein klein bisschen Eindruck vom Lebensalltag der Frauen der Oberschicht liefern vielleicht die berühmten Briefe der Mme. de Sévigné. Ansonsten sind halt Bücher zur Kultur- und Alltagsgeschichte der Zeit, also Sekundärliteratur zur Hand zu nehmen.
    http://www.geschichtsforum.de/266592-post10.html

    @ Moderatoren
    Kann man den Thread vielleicht in ein geeigneteres Unterforum verschieben?
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Januar 2008

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