Also soviel ich weiß ist "Freitag der 13." erst richtig in der Moderne populär geworden bzw. es entwickelte sich eine krankhafte Angst davor (Paraskavedekatriaphobia). (u.a. schwarzer Freitag/Börsencrash; er begann zwar schon am Donnerstag, wurde aber auf den Freitag der ein 13. war, gemünzt)
Bekannt war die Angst vor dem Freitag dem 13. aber in "gewissen Kreisen" aber schon früher.
Die Verhaftung des Templerordens soll ja auch an einem Freitag dem 13. stattgefunden haben (13.10.1307). Daraus so behaupten manche im Internet sei auch der Kult um die Zahl 13. und Freitag dem 13. entstanden (vgl. auch Illuminaten, Templer, Logen, Sektierer, Verschwörungstheorien etc.) Davon kann man halten was man will
Also ich könnte jetzt diese beiden historischen 13. Freitage nennen. Vielleicht gibts ja noch mehr?
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Die Zahl 13 und der Freitag sind aber nicht seit "Urzeiten" miteinander verbunden sondern die Verbindung muss sich durch ein einschneidendes geschichtliches Ereigniss ergeben haben.
Die Zahl (13) und Wochentag (Freitag) waren früher keineswegs nur negativ besetzt und bis fast in die Gegenwart hatten sie gar nichts miteinander zu tun. Denn ihre Symbolgeschichten verliefen getrennt. Weder in den historischen Quellen noch in Märchen oder Sagen des deutschsprachigen Raums tauchen Freitag und der Dreizehnte in Verbindung auf.[/font]
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Die Bedeutung der Zahl 13 in vielen Kulturen ergibt sich daraus, dass sie die symbolische Zahl 12, die göttliche, kosmische und jahreszeitliche Ordnungen repräsentiert, überschreitet. Bei der 13 hat der Satan die Hand mit im Spiel, im Volksmund wird die Dreizehn als das "Dutzend des Teufels" bezeichnet. Trotzdem galt die 13 deswegen nicht überall als Unglückszahl. Aus mittelalterlichen Quellen lässt sich nicht entnehmen, dass der 13 eine wesentliche Bedeutung zugemessen wurde. So brauchte man 12 Mönche und einen Abt, um ein Kloster zu gründen.
Bei vielen Völkern galt/gilt die 13. sogar als Glückszahl z.B.: Germanen , Chinesen, Judentum ...
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Der Freitag
Eine größere Bedeutung im Volksglauben hatte der Freitag, weil der Freitag als Todestag Christi eine wichtige Rolle spielte. Der Freitag war ein Unglückstag und - in üblicher Verallgemeinerung - galt ein Freitagsjahr (d.h. ein mit einem Freitag beginnendes Jahr) ebenso als unglücklich wie ein Freitagsmonat (also ein mit einem Freitag beginnender Monat). In den nord- und mitteldeutschen Gebieten der Reformationszeit war der Freitag aber zeitweise auch ein beliebter Hochzeitstermin, also eher ein Glückstag. Was aber vor allem daran lag, dass man drei Tage durchfeiern konnte. Auch in sonstigen Leben hatte der Freitag seine Bedeutung, wurde und wird er ambivalent verstanden. Am Freitag geborene Kinder galten nicht selten als Unglückskinder.[/font]
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