Gab es Schießpulver in der Antike...

Dieses Thema im Forum "Sonstiges im Altertum" wurde erstellt von Leano_MacLagan, 21. Juli 2020.

  1. Leano_MacLagan

    Leano_MacLagan Mitglied

    oder etwas vergleichbares?

    Im großen und ganzen handelt es sich um einen Stoff, mit dem man seine Person oder seine Gefährten in einer Rauchwolke verschleiern kann. In der man gegenüber dem Feind schwer auszumachen ist, oder sich im Schutze der Wolke aus dem Staub machen kann.

    Hoffe ihr könnt mir dazu etwas sagen.
     
  2. PeterWestfale

    PeterWestfale Mitglied

    Die Ninjas konnten so etwas. Wie sie die Wolke erzeugten, weiß ich aber nicht. Und ob japanische Krieger für dich überhaupt in Frage kommen, weiß ich auch nicht.

    Grüße
    Peter
     
  3. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Naja, man konnte vielleicht Petroleum anzünden und sich durch die Rauchwolke verborgen zurückziehen. Dass das gemacht worden wäre, ist mir nicht bekannt, Petrolleum wurde vorwiegend als dichtungsmittel verwendet. Schiepulver wurde im Frühmittelalter in China entwickelt, seine militärische Bedeutung wurde aber erst im 15. Jhdt. erkannt. Womöglich gab es bereits in der Kreuzfahrerzeit eine Art Granate, aber das ist umstritten.
     
  4. Traklson

    Traklson Aktives Mitglied

    Ich hab da was gefunden:

    Sextus Iulius Africanus (* um 160/170) hat in seinem Werk Kestoi (Κεστοί) Rezepte von Feuerwerken beschrieben. Einige sollen aber in späterer Zeit hinzugefügt worden sein.
     
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  5. Ugh Valencia

    Ugh Valencia Aktives Mitglied

    Es gab in der Spätantike (oder eher Frühmittelalter?) das Griechische Feuer, das allerdings nicht für einen "gedeckten Rückzug" eingesetzt wurde, sondern um hölzerne Angriffsmittel (Schiffe, Belagerungswaffen u.ä.) in Brand zu setzen.
     
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