Geschichte der Computer

Dieses Thema im Forum "Technikgeschichte" wurde erstellt von Solwac, 12. Mai 2016.

  1. Solwac

    Solwac Aktives Mitglied

    Nach verschiedenen Schritten (u.a. Boolsche Algebra, Analytical Engine, Tabeliermaschine, verschiedene Analogrechner) war die Zeit für moderne Computer reif. Als erster entwickelte Konrad Zuse einen frei programmierbaren Digitalrechner, die Z3. Heute, genau vor 75 Jahren wurde der Rechner vorgestellt.

    Wurde in den ersten Jahren noch speziell für einzelne Probleme über eine Implementierung nachgedacht, so entstand im Frühjahr 1945 mit der Z4 der erste Universalrechner, der sogar kurz vor der UNIVAC auch der erste kommerzielle Computer wurde. Die ETH Zürich mietete die Z4 in den Jahren 1950 bis 1955.

    Die Entwicklung des modernen Computers umfasst einen spannenden Zeitraum von einigen Jahrzehnten und beeinflusst inzwischen massiv den Alltag.
     
  2. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Den Olivetti, den mein Vater für seine Firma so zwischen 1982 und 1984 kaufte, benutzte er bis weit in die 1990er Jahre (natürlich hatte er da auch schon PCs, die er so nutzte, wie jeder andere auch). Der Olivetti nahm dabei den Platz einer kleinen Kommode ein. Heute steht er in irgendeinem Computermusuem, an das mein Vater ihn irgendwann - es muss in der Phase des ebay-Hypes gewesen sein, also Anfang der 2000er - verkaufte.

    Meiner Erinnnerung nach konnte der Olivetti vor allem grün blinken und mit lautem Geräusch seitenweise (die Seiten hatte noch Lochstrefen am Rand und hingen durch eine Perforation aneinander) irgendwelche Zahlreihen ausdrucken.
     
  3. Solwac

    Solwac Aktives Mitglied

    War das ein M20 oder etwas anderes?

    Der M20 war technisch sehr interessant, nur halt wie die meisten Rechner eine Insellösung...
     
  4. thanepower

    thanepower Aktives Mitglied

    Von Spon gibts auch was dazu.

    Zuse Z3 wird 75: Als die Maschinen rechnen lernten - SPIEGEL ONLINE

    Und noch eine Ergänzung zur "guten alten Zeit" des Anfangs der PC`s.

    Mittlerweile vergessen, dass in den 80er Jahren "Radio Shack" nach Deutschland expandierte. Und seine PC anbot. Durchaus beachtlich, was die damals "konnten". Es gab eine gute Textverarbeitung und ein gutes Tabellenkalkulationsprogramm, gemessen an dem zur Verfügung stehenden Speicher. Der damals noch nicht mal gereicht hätte, das Logo von heutigen Anbietern zu laden.

    Deutlich besser wie die elektrischen Schreibmaschinen zu der Zeit von IBM beispielsweise.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Tandy_TRS-80_Color_Computer

    Diese Lösungen von RadioShack und anderen konnten sich nicht durchsetzen, da sie mit "CPM" bzw. dann auch mit "MS-DOS" nicht kompatibel waren.

    Ansonsten gab es bereits Mitte / Ende der achtziger die ersten, die eMails in die USA schrieben und bereits mit einem "Modem/Akkustikkoppler" von Zuhause an die Mainframes der Institute kamen und dort ihre Programme starteten.

    ____________________
    OT: Es war doch noch gut, seine "config.sys" selber zu schreiben und auch seine "autoexec.bat", nciht zuletzt um das "himem" optimal zu nutzen, damit die neusten Spiele überhaupt liefen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Mai 2016
  5. Matze007

    Matze007 Aktives Mitglied

    Das waren noch Zeiten :D
    Und das FIDO-Netz war auch irgendwie aufregender als das Netz heute :cool:
     
  6. hatl

    hatl Premiummitglied

    Tja EQ,
    so jung man auch ist, man hat doch bei diesem Thema Geschicht erlebt.
    Die Entwicklungsgeschwindigkeit ist einfach umwerfend. (Moore'sches Gesetz)

    Mein erster Computer war 1983 der VC-20 von Commodore.
    Ein unglaublicher Mickerling, aber immerhin konnte man ihm beibringen n Gleichungen mit n Unbekannten zu rechnen. Das ging bis n=13.
    Dann kam der Armstrad CPC464, eine geile Kiste...
    Wenn ich was wissen wollte was ich nicht verstand, dann bin ich (auf die Dreissig zugehend) in das Kaufhaus gewandert, in dem ich mir das Teil (als erster Käufer) kaufte und hab einen "Kurzen" gefragt. Der sagte dann "ich weiß es nicht, aber der da hinten kennt sich aus."
    Und 'der da hinten', ein vielleicht 15-jähriger Schüler, hat dann was erklärt, dass einem die Ohren wackelten.
    Das hat mich sehr beeindruckt.

    (Das "Fachpersonal" der Computerabteilung hatte selbstverständlich keine Peilung.)
     
  7. Solwac

    Solwac Aktives Mitglied

    Kann ich bestätigen, ich habe 1985/1986 in unserem Kaufhaus auch mehrere Nachmittage beraten. Eigentlich hätte mein Stundenlohn zur Hälfte von den Kunden bezahlt werden müssen. :D
     
  8. Matze007

    Matze007 Aktives Mitglied

    Eine Bekannte bekam von ihrer Lektorin mal gesagt, das Bücher besser geworden sind durch die PCs. Logisch, wenn man alles beliebig überarbeiten kann. Heute sind obendrein Recherchen viel einfacher.
     
  9. friloo

    friloo Mitglied

    Sorry,

    isch a "bisle off topic" aber ich muß gerade (2016) für eine Kundin einen Win 98 Rechner mit einem DOS- Hausverwaltungsprogramm wieder herstellen. Ihr glaubt gar nicht was es für Schwierigkeiten macht größere Datenmengen (mehr als 1-2 MB) auf heutige Rechner zu übertragen.

    Unter meinem Schreibtisch steht seit x-Jahren ein 386, der ist jetzt natürlich steif, lässt sich aber schon wieder erwecken, einen Röhrenbildschirm habe ich auch noch. Vielleicht der Anfang von meinem privaten Museum?
     
  10. Matze007

    Matze007 Aktives Mitglied

    Zieh doch den Win98-Rechner in eine virtuelle Maschine um.
     
  11. Ralf.M

    Ralf.M Aktives Mitglied

    Meine erste Begegnung mit Computer war der KC 85 –(?).
    Das war 1986.
    Da habe ich das Programmieren in Basic gelernt, später dann in DBASE (DDR - REDABAS). DBASE aber auf einen anderen Computer.
    Erinnere mich immer gern daran, weil, es war interessant und der Leiter vom ORZ veranlasst damals, dass das erste mal in eine Fachabteilung ein Computer gegeben wurde.
     

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