Hephaistion Leben und Tod

Dieses Thema im Forum "Antikes Griechenland" wurde erstellt von Gast, 13. April 2008.

  1. Gast

    Gast Gast

    Hallo,
    ich interessiere mich für das Leben des Hephaistion, dem Vertrauten und General von Alexander dem Großen.
    Was mich zur Zeit beschäftigt ist seine Todesursache. Ich geb mich nicht mit der Erklärung zufrieden, dass er anscheinend an Typhus gestorben sein soll. Ich denke, es gibt genug Hinweise, dass es vielleicht doch Mord gewesen sein kann. Deswegen frag ich, ob mir vielleicht jemand genaueres sagen kann, als das, das man überall nachlesen kann (wikipedia usw.)
    Danke an alle!
     
  2. Mercy

    Mercy unvergessen

    Man müsste mal ein Forschungsprojekt bei DFG beantragen.
     
  3. Themistokles

    Themistokles Aktives Mitglied

    Welche Hinweise auf einen Mord gibt es denn?
     
  4. Gast

    Gast Gast

    Hallo,
    mal ganz dumm gefragt: was ist DFG?
     
  5. Gast

    Gast Gast

    Hey,
    leider keine offiziellen. Nur mir kommt das Ganze etwas spanisch vor... In einigen Berichten, die ich gelesen habe, steht, er starb an Typhus. Seltsam: EIN Mann stirbt in mitten von vielen an Typhus? - Typhus ist doch höchst ansteckend. Außerdem gibt es keine konkreten Beweise für diese Vermutung...
    Außerdem ist es seltsam, dass Hephaistion ganz plötzlich erkrankt und acht Monate später auch Alexander...
    Beide waren die mächtigsten Männer im Reich (einfach ausgedrückt) und beide waren auf irgendeine Weise ein Dorn im Auge der anderen Offiziere...
    Das belegen die Auseinandersetzungen zwischen Hephaistion und einigen Offizieren...
    Und Alexander hatte spätestens nach Hephaistions Tod den Boden unter den Füßen verloren und wollte immer mehr, doch die meisten seiner Männer hatten keine Ambitionen mehr für weitere "sinnlose" Kämpfe...
    Das macht mich so stutzig...
     
  6. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    DFG - Deutsche Forschungsgemeinschaft

    Lass es Malaria gewesen sein, die Symptome sind ähnlich: Fieber und Durchfall.
     
  7. Naphae

    Naphae Neues Mitglied

    Malaria taucht aber nirgends auf. Und es lässt meine Zweifel nicht unbedingt verschwinden.
     
  8. Der Korinther

    Der Korinther Aktives Mitglied

    In Erster Linie war es wohl Selbstverschulden, was zum Tode Hephaistions führte. Nach einem der langen Feste, die Alexander zu feiern pflegte, soll sein teurer Freund an Fieber erkrankt sein. Zu erwähnen wäre hier das bei solchen Feiern Unmengen von Alkohol konsumiert wurden, und damit auch für die trinkfesten Makedonen, eine starke körperliche Belastung darstellten. Zusammen mit den Schlachten, Verletzungen und sonstigen Entbehrungen, welche die Soldaten bei den Kriegszügen Alexanders über sich ergehen lassen mussten, wurde so auch der stärkste Haudegen an seine Grenzen geführt.
    Nach mehreren Quellen wollte Hephaistion auch nicht auf den behandelnden Arzt hören, der ihm eine strenge Diät verschrieben hatte, welche wahrscheinlich auch Abstinenz beinhaltete. Ein Alkoholiker konnte beim besten Willen eine solche Einschränkung nicht einhalten. Bei Plutarch finden wir folgende Stelle:

    „Gerade an diesen Tagen war Hephaistion an einem Fieber erkrankt. Aber als junger Mann und rechter Soldat wollte er sich nicht in die strenge Diät fügen, sondern so wie der Arzt Glaukos ins Theater ging, setzte er sich zum Mahl, aß einen gekochten Hahn und trank einen großen Krug Wein aus. Das bekam ihm so übel, dass er kurz darauf starb.“

    Plut. Alex. 72, 2-3

    Arrian, der eine unserer zuverlässigsten Quellen darstellt, erwähnt hingegen nur, dass Hephaistion innerhalb von sieben Tagen gestorben ist und Alexander ihn nicht mehr lebend zu Gesicht bekam (siehe Arr. 7, 14, 1-15).
    Auch bei Diodor finden wir nur wenige Angaben zum Krankheitsverlauf. Er erwähnt lediglich, dass Hephaistion nach einem mehrtägigen Saufgelage, bei dem er kräftig zugelangt haben soll, krank wurde und starb (siehe Diod. 17, 110, 8).
    Das Verhältnis der Hetairen untereinander war vielleicht schon zu Alexanders Lebzeiten nicht immer freundschaftlich. Meinungsverschiedenheiten allein bedeuten jedoch nicht, dass man den Anderen gleich umbringt (außer man heißt Alexander).

    Erwähnt werden sollte auch, dass selbst die frühsten Quellen noch weit hinter den hier diskutierten Ereignissen liegen, und die Mythenbildung um Alexander schon bald nach seinem Tod eingesetzt hatte.

    Ich persönlich denke eher, dass sich Hephaistion (und später auch Alexander) zu Tode gesoffen hat. Bei genauerer Betrachtungsweise kann man also von einer Vergiftung durch Alkohol sprechen.

    LG
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. April 2008
  9. Naphae

    Naphae Neues Mitglied

    Danke dir Korinther. Dennoch ist es doch seltsam, dass ausgerechnet diese zwei kurz hintereinander verstarben. Und kurz danach die alten Weggefährten sich in Kriegen an die Kehle gingen.
    Und so viel ich weiß, ist Alexander an einer "Überdosis" des Weißen Germer verstorben.
    Für mich ist dies zwar alles einleuchtend, was du mir geschrieben hast, dennoch kann es doch trotzdem gut möglich sein, dass Eifersucht herrschte, die evtl. zum Mord geführt haben konnte. Nicht umsonst haben sich einige gefreut, als Hephaistion starb. Und nicht umsonst wurde Alexanders Linie später ausgelöscht, zum Teil durch Vergiftung. -?-
     
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  10. Der Korinther

    Der Korinther Aktives Mitglied

    Nachtrag:

    Leider lassen sich auch in der neueren Literatur die Autoren nicht sonderlich über den Tod Hephaistons aus. Das kann natürlich auf die begrenzten Quellen zurückgeführt werden, die sich naturgemäß mit der „wichtigeren“ Persönlichkeit beschäftigen und andere Personen eher als Statisten sehen. Auch Droysen geht nicht weiter auf das Dahinscheiden, des für Alexander so wichtigen Gefährten, ein sondern nur auf die Reaktion des Königs:

    „So die lärmenden und überreichen Festlichkeiten dieser Tage; nur Alexander war nicht zur Freude gestimmt. Hephaistion war krank; umsonst bot sein Arzt Glaukias alle Kunst auf, er vermochte dem zehrenden Fieber nicht Einhalt zu tun. Alexander konnte sich nicht den Festlichkeiten entziehen, er mußte den kranken Freund verlassen, um sich dem Heere und dem Volke zu zeigen. Er befand sich gerade – es war am siebenten Tage, und die Knaben hatten ihren Wettkampf – unter der fröhlichen Menge, die auf dem Stadion auf- und abwogte; da wurde ihm die Nachricht gebracht, daß es mit Hephaistion schlecht stehe; er eilte zum Schloß, in das Zimmer des Kranken, Hephaistion war eben verschieden. Die Hand der Götter konnte nichts Schwereres über Alexander verhängen; drei Tage saß er bei der teuren Leiche, lange klagend, dann vor Gram verstummend, ohne Speise und Trank, am Kummer sich weidend und der Erinnerung an den schönen Freund, der ihm in der Blüte des Lebens entrissen war. Es schwiegen die Feste, Heer und Volk klagte um den Edelsten der Makedonen, und die Magier löschten das heilige Feuer in den Tempeln, als ob ein König gestorben sei.“

    Falls man aber doch auf eine aktuellere Aussage zum Tod Hephaistions stößt, bezieht sich diese oft auf die antiken Autoren. Ein kleines Beispiel:

    „… schildert Plutarch Tod des Hephaistion den der Arzt Glaukos behandeln soll. Der jugendliche Leichtsinn des Patienten, der sich nicht an die befohlenen diätetischen Maßnahmen hält, wird dem Arzt zum Verhängnis. … Indirekt wird durch die Art der Schilderung klar, dass Plutarch der medizinischen Maßnahme eine Rettung des Hephaistion zugetraut hätte.“

    Katharina Luchner, „Philiatroi: Studien zum Thema der Krankheit in der griechischen Literatur der Kaiserzeit“, 2004, S. 191
     
  11. Naphae

    Naphae Neues Mitglied

    Aber bei den antiken Autoren verwischen Wahrheit und Lüge sehr stark. Die schrieben meist nur das, was ihnen gesagt wurde oder am besten für die Geschichte klang. Deswegen ist es ja so schwer, hinter die Fassade zu blicken. Und das ist auch der Grund, warum ich für meinen Teil auch die Mord-Theorie betrachte. Denn genug Hinweise gibt es in meinen Augen.
     
  12. Der Korinther

    Der Korinther Aktives Mitglied

    Wenn man es genau betrachtet sind eine Menge Hetairen hintereinander gestorben (z. B. durch, Dolche, Schwerte, Pfeile, Schlangenbisse, verdursten …). Dass sich die Gefährten nach dem Tod ihres Anführers gegenseitig abschlachteten lag auch daran, dass es keinen starken Nachfolger gab. Alexanders Bruder war geistig behindert und sein Sohn aus der Ehe mit Roxane noch nicht geboren. Wäre ein volljähriger Nachfolger da gewesen, hätte dieser seinen Anspruch auf den Thron legitimieren müssen. Er hätte alle seine Feinde und möglichen Gegner beseitigen müssen, wie es schon sein Vater und Großvater getan haben. (Deswegen wurde auch Alexanders Linie ausgelöscht, da sie, oder ihre Nachkommenschaft, Ansprüche auf das Erbe Alexanders geltend machen konnten.)
    Ein weiterer Grund werden auch die fehlenden Strukturen in Alexanders Reich gewesen sein. Er hatte bei all den Feldzügen eigentlich keine Zeit zu regieren obwohl ihm unterstellt wird auf eine langfristige Völkerverständigung hin gearbeitet zu haben.


    Weißen Germer wurde oft als Heilmittel verwendet. Sollte dieses Mittel zur Anwendung gekommen sein, dann sicherlich nicht mit der Intension den Patienten zu vergiften. Im Übrigen würden mich die Beweise zu dieser Annahme brennend interessieren.

    Möglich ist alles und Eifersucht herrschte mit Sicherheit. Auch wird der Tod Hephaistions nicht nur Trauer hervorgerufen haben.
    Fakten die auf eine Vergiftung hinweisen konnte ich aber nicht entdecken und Mutmaßungen welche in diese Richtung gehen kann ich deshalb nicht unterstützen. Solche „Vergiftungs- bzw. Attentatstheorien“ halte ich ohne die entsprechenden Beweise für unglaubwürdig und nicht wissenschaftlich.
    Im Endeffekt spielt es aber eigentlich keine wirklich große Rolle ob Hephaistion und Alexander vergiftet wurden, da das Ableben an sich den Einschnitt darstellt und nicht die Art des Todes. (Ist nur meine Meinung, die man aber nicht teilen muss.)

    LG
     
  13. Naphae

    Naphae Neues Mitglied

    Ich behauptete ja auch nicht, dass Alexander wissendlich mit weißem germer getötet wurde. Es gab eine Dokumentation, in der erwähnt wurde, dass die Ärtze ihm weiter das Heilmittel gaben, ohne auf die Reaktion des Körpers zu achten. Oder Alexander selbst (da er ungeduldig wurde) wies den Ärzten an, ihm die "Überdosis" zu verabreichen, ohne zu wissen das diese tödlich ist.
    Und die Ärzte wagten es nicht, Alexander zu widersprechen, obwohl sie wussten, dass es tödlich sein kann.

    Natürlich ist es nicht wissenschaftlich, ich bin ja auch Hobby-Historiker (wenn ich das so sagen darf). Ich wollte nur fragen, ob es theoretisch auch mit in Betracht gezogen werden kann.

    "[...]da das Ableben an sich den Einschnitt darstellt und nicht die Art des Todes." Wie meinst du das? Ich sitz grad auf der Leitung...
     
  14. Der Korinther

    Der Korinther Aktives Mitglied

    Darfst du so sagen.;)
    In Betracht ziehen kann man es auch.
    Ich versuch dir aber eine Antwort zu geben mit der du auch was anfangen kannst. Leider sind meine Antworten immer von meinen Ansichten geprägt.

    Es ist nicht so wichtig ob er vergiftet wurde oder sein Körper aufgrund der Anstrengungen einfach schlapp gemacht hat. Für mich ist die durch seinen Tod ins Rollen gebrachte Ereigniskette interessant.
    Intrigen und Morde sind nicht nur in der Antike legitime Mittel zur Machtergreifung gewesen. Wesentlich wichtiger ist es, was für Konsequenzen der Tod einer Führungspersönlichkeit hatte und was für Reaktionen er hervorrief.
    Ich lege hier aber nur meine persönliche Meinung über die Relevanz geschichtlicher Ereignisse dar, die man nicht teilen muss. Jeder hat bei seinen Fragen an die Geschichte eigene Steckenpferde, denen er auch nachgehen sollte.
     
  15. Naphae

    Naphae Neues Mitglied

    Wer macht das nicht, seine Ansichten in die Antworten einfließen lassen. Ich bin da auch so. Deswegen sagte ich ja, dass die von mir aufgestellte These meine Ansicht ist, und ich wollte ja entweder ein feedback haben oder etwas, dass mir das geschichtliche so einhämmern kann, dass ich von meiner Ansicht abrücke. ;)

    Zu deiner Bemerkung über den Tod einer Führungspersönlichkeit muss ich dir auch recht geben. Es ist schon irgendwie traurig, dass alles, was Alexander und seine Armee erreichten, durch den Tod vernichtet wurden, nur weil seine Offiziere nicht in der Lage waren, sich an einen Tisch zu setzen.
     
  16. Joinville

    Joinville Aktives Mitglied

    Natürlich kann man theoretisch alles in Betracht ziehen, aber am Ende bliebe es auch nur Spekulation.

    Vielleicht sollte man sich da näher mit Perdikkas auseinander setzen. Der war der einzige der von beiden Todesfällen unmittelbar profitiert hatte. Nach Hephaistion wurde er zum Chiliarchen ernannt, nach Alexander wurde er Regent was sich allerdings nur unter einem Beinahekrieg gegen die Infanterie realisieren ließ. Aber was hätte ihm ein Mord an Alexander genützt, er müsste doch damit gerechnen haben das er nicht unangefochten regieren könne zumal es im Heer einige Generäle gab die weit mehr Ansehen und Erfahrung hatten als er. Und dann war da noch Olympias. In den Diadochenkriegen hatte Perdikkas versucht deren Tochter zu heiraten, doch ich bezweifle das Olympias Kleopatra an den Mörder ihres einzigen Sohnes verscherbelt hätte, es sei den ihre Skrupel wären Angesichts ihres Konfliktes mit Antipater so tief gesunken.

    Aber Perdikkas wurde selbst von seinen Feinden nie des Mordes bezichtigt, statt dessen hatte Olympias Antipaters Sippe dafür verantwortlich gemacht. Sie hatte später das Grab dessen Sohnes Jolos schänden lassen der angeblich der Mörder war.
     
  17. Naphae

    Naphae Neues Mitglied

    hallo Joinville,
    Perdikkas hatte ich noch nicht so ins Auge gefasst, da er meiner Ansicht nach, ein guter Freund Alexanders war.
    Meintest du, dass Perdikkas in Bezug auf Alexanders Tod in Betracht gezogen werden müsste?
     
  18. Joinville

    Joinville Aktives Mitglied

    Ich weiss nicht inwiefern man Perdikkas als Alexanders Freund betrachten kann, zumindest war er einer der wenigen die am Indus nicht gegen ihn revoltiert haben, was ihn in der Gunst Alexanders steigen ließ. Er galt aber auch nicht gerade als beliebt unter den anderen Generalen. Und er soll bis zu Alexanders Tod auch nicht gerade durch Ergeiz aufgefallen sein.
    Nun könnte man meinen Perdikkas habe die Indusrevolte genutzt um Schritt für Schritt Alexanders Reich zu übernehmen. Zuerst beseitigt er Hephaistion und dann Alexander selber. Er wird zum Reichsregent und sucht ein Bündniss mit Olympias welche die Antipatersippe für Alexnaders Tod verantwortlich machte. So konnte er als Wahrer des Reiches und als Rächer Alexanders auftretten. Und wenn erst mal alle anderen Generale besiegt waren könnte er auch Olympias und Alexander IV. aus dem Weg räumen.

    Aber letzten Endes ist das wie gesagt nur Spekulation. Ich glaube (ich weis es nicht) das Alexander eines natürlichen Todes gestorben war, eben weil es nichts Konkretes gibt das einen Mord warscheinlicher macht. Er war auch nur ein Mensch der sich bei einem Sturz vom Pferd den Hals brechen oder durch einen zufälligen Pfeiltreffer in der Schlacht fallen konnte.
    Ich denke das bei frühen Toden historisch bedeutender Pesönlichkeiten solche Erklärungen wie Mord als erstes gesucht werden weil man einen banalen Tod, wie sich mit Wein zu ersaufen, einfach nicht annehmen will.

    Übrigens war die einzige Person die Mordanschuldigungen erhob Olympias und die war keine direkte Zeugin beim Tod ihres Sohnes.
    Im Grunde kann man jeden der Diadochen des Mordes verdächtigen, da alle in irgendeiner weisse von Alexanders Tod profitiert haben. Genauso wie Perdikkas kann man Ptolemaios, der zu Alexander ein tieferes Verhältnis pflegte, ins Auge fassen. Während die anderen Generäle in ihren Kämpfen zunächst noch versuchten die Reicheinheit zu waren, zumindest zu ihren Vorstellungen, war Ptolemaios der einizige der sich von Anfang an gegen jede Form zentralistischer Autoritäten gestellt hat.
     
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  19. Naphae

    Naphae Neues Mitglied

    Hm... Natürlich hast du Recht. Aber sich über so was Gedanken machen, ist halt eine Beschäftigung; Und da es eben sehr wenige Anhaltspunkte über Hephaistions Tod gibt, bietet es sich halt an. Wie gesagt, wollte ich nur Geschichtsfreunde finden, die eventuell genauso denken, die einem dann vielleicht auch weitere Details nennen können. Ich find die gesamte Geschichte ziemlich tragisch - eine griechische Tragödie. Und unter all den Gefährten Alexanders scheint mir Hephaistion als der größte und treuste zu sein (wie man überall nachlesen kann), deswegen find ich es eben interessant zu versuchen, mehr herauszufinden und mich nicht mit dem allgemeinen Schriften darüber zufrieden zu geben.

    Allerdings hätte ich eher Krateros, Kassander oder Eumenes als potentielle Täter gesehen, da sie meines erachtensnach die stärkeren Motive gehabt haben könnten (in Bezug auf Hass, Eifersucht; vielleicht fühlten sie sich auch in vielen Punkten übergangen).
     
  20. Themistokles

    Themistokles Aktives Mitglied

    Vielleicht gibt es auch hier einen kausalen Zusammenhang. Alexander hing sehr an Hephaistion. Dessen Tod hat ihn sicherlich sehr mitgenommen und geschwächt.
     

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