Hexenprozesse in Kursachsen

Dieses Thema im Forum "Hexenverfolgung (1450-1750)" wurde erstellt von Mercy, 17. Mai 2004.

  1. Mercy

    Mercy unvergessen

    Die landesgeschichtliche Erforschung der spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Hexenverfolgungen hat in den letzten zwei Jahrzehnten erstaunliche Fortschritte gemacht. Nur noch wenige "weiße Flecken" auf der Karte einer imaginierten "Forschungslandschaft" sind geblieben, einige davon im ost- und mitteldeutschen Raum.
    Die von Manfred Wilde an der Philosophischen Fakultät der Technischen Universität Chemnitz vorgelegte Habilitationsschrift fügt sich ein in diese regen Forschungsaktivitäten.
    Hexenprozesse in Kursachsen
     
  2. Arcimboldo

    Arcimboldo Aktives Mitglied

    Vielen Dank für den Tip, Mercy

    ich habe eine anschließende Frage zu Hexen und Ketzerverfolgungen der Reformationszeit bis ca. 1750
    Gibt es eine Art Statistik über die Art und Häufigkeit von Hexenprozessen in überwiegend protestantischen Gebieten im Gegensatz zu katholischen Gegenden.
    Welche qualitativen Unterschiede gibt es festzustellen. Gibt es sogar eine Karte dazu ?

    vielen Dank im Vorraus :)
     
  3. Mercy

    Mercy unvergessen

    Die kann es nicht geben, da dieser Zeitraum ja konfessioniell nicht definierbar ist. Allgemein gilt, dass sich, es waren ja Prozesse in der Verantwortung der jeweiligen Landesherren, die Katholiken von den Protestanten nicht unterschieden. Deshalb sind diese Regioalstudien so wichtig.
    Ein allgemeiner Hinweis
    http://www.sfn.uni-muenchen.de/hexenverfolgung/art848.htm
     
  4. Jules

    Jules Neues Mitglied

    Zitat:Vielen Dank für den Tip, Mercy
    Art und Häufigkeit von Hexenprozessen in überwiegend protestantischen Gebieten im Gegensatz zu katholischen Gegenden.
    Welche qualitativen Unterschiede gibt es festzustellen.


    Katholiken und Protestanten machten in der Hexenverfolgung so gut wie keine Unterschiede und waren sich somit ausnahmsweise mal einig.
     

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