Hunnen - Asiatische Züge in bayrischer Familie

Dieses Thema im Forum "Völkerwanderung und Germanen" wurde erstellt von fonscho, 28. Juni 2007.

  1. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

    2000 geboren, pro Generation 25 Jahre zurückgerechnet ergibt im Jahr 1175 über 8,5 Mrd. Vorfahren.
    Kannst ja nachrechnen.
    Wir sind alle verwandt,wo ist das Problem?
     
  2. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Das Problem ergibt sich daraus, dass innerhalb des erweiterten Verwandtenkreises durcheinander geheiratet wird (bewusst wie unbewusst) und dies in solchen Rechnungen unberücksichtigt bleibt.
     
  3. Tekker

    Tekker Gast

    Dabei vergißt du den Ahnenschwund (=Ahnengleichheit), der mitunter sehr gravierend sein kann. Wir hatten hier doch irgendwo mal den Thread, vor x-Tausend Jahren würden wir stets auf einen Vorfahren stoßen. Entweder ein seinerzeit lebender Mensch hätte heute keine Nachfahren oder jeder heutige Mensch würde zu seiner Nachkommenschaft zählen. Wo war das noch, hab neulich erst vergeblich gesucht...
    Na jedenfalls basiert diese Theorie auch auf solch einer mathematischen Grundlage und läßt andere Faktoren völlig außer Acht. Nun hatte ich mich damit noch nicht näher beschäftigt *zugeb*, aber allein die physiognomischen Unterschiede verschiedener menschlicher Populationen sprechen imho dagegen.

    Darin sehe ich kein Problem, wundere mich aber andererseits mit welcher Vehemenz manch Zeitgenosse einen möglichst geringen genetisch-verwandtschaftlichen Abstand zwischen menschlichen Individuen und Populationen postulieren möchte.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 18. Oktober 2007
  4. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

    Ich möchte nicht missverstanden werden: Natürlich ist mein Rechenbeispiel eine Milchmädchenrechnung, es gab und gibt genug Verwandtenehen (vor allem auf dem Lande), die es ad absurdum führen. Es sollte nur illustrieren, dass nach fast 2000 Jahren sich unsere Ahnentafel kaum aus unserer heutigen Physognomie erschließt. Denkt mal an die Tochter von Boris Becker=).

    Die genetischen Abstände zwischen allen Menschen sind übrigens wirklich minimal, geringer als bei Schimpansen zweier benachbarter Gruppen. Ich bin (historisch sehr interessierter) Biologe und weiss wovon ich rede.
     
  5. Themistokles

    Themistokles Aktives Mitglied

    Ich hatte in dem Abschnitt "kommt jeder von uns auf eine Anzahl um 1200 lebende Vorfahren," die 1200 nicht als Jahreszahl, sondern Vorfahrenanzahl interpretiert. Mein Fehler.:S
     
  6. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

    Okay, war dumm von mir formuliert. Ich hoffe aber, mein Anliegen ist jetzt verstanden worden.
     
  7. hyokkose

    hyokkose Gast


    Die Suchfunktion bringt es an den Tag:
    http://www.geschichtsforum.de/f23/eine-absurde-theorie-dass-die-sumerer-tuerken-waren-8289/

    Angeschnitten wurde das Thema auch hier:
    http://www.geschichtsforum.de/f83/ahnenforschung-per-gentest-8693/



    Falls Du Dich doch noch damit beschäftigen willst, die mathematischen Grundlagen hat Douglas Rohde hier skizziert:

    http://tedlab.mit.edu/~dr/Papers/Rohde-MRCA-two.pdf

    Siehe auch:

    Modelling the recent common ancestry of all living humans : Abstract : Nature



    Da gehst Du möglicherweise von einem Irrtum aus:


    wissenschaft.de - Adam war ein Zeitgenosse von Aristoteles
     
  8. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

    Ich habe zu meinen Gedanken noch einen Link gefunden.

    DIE ZEIT
     
  9. Gast

    Gast Gast

    Mongolenfleck

    Hallo!

    Vor ein paar Tagen sind wir in Geschichte zu den Hunnen gekommen (bzw Ost-asiaten) und eben diesen Mongolen(Hunnen)fleck.

    Ich habe so einen, links über dem Steißbein. Wie bekommt man so einen Fleck? Könnte dieser vererbt sein? Woran erkenne ich, ob dieser etwas dunklere Fleck, solch einer ist?

    lg susi
     
  10. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Das ist der Mongolenfleck - wdr.de - Kleine Anfrage
     

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