Ind. Revolutionen

Dieses Thema im Forum "Die Industrielle Revolution" wurde erstellt von Gast0211, 13. Oktober 2004.

  1. Gast0211

    Gast0211 Gast

    HIIIIIIILFE!!! Ind.Revolutionen

    Ich brauche da mal Hilfe, gaaaaaaaaaaaaaanz dringend: Helmut Böhme sagte in seiner Quelle: URSACHEN DER RÜCKSTÄNDIGKEIT DEUTSCHLANDS [aus: Helmut Böhme, Prologomena zu einer Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Deutschlands im 19. und 20. Jahrhundert, Frankfurt ²1968, S.9, 22-24]
    "Deutschland erfuhr die Aufklärung nur als Absolutismus, und das hatte seine Folgen."
    Was meint Böhme mit dem Satz???
    Is ganz dringend!!!

    Gast0211
     
  2. Rovere

    Rovere Premiummitglied

    Ich würde sagen dass im Gegensatz zu den Ursprungsländer der Aufklärung - England und Frankreich - diese vom gebildeten Bürgertum gefördert und getragen wurde sprechen wir im Gebiet des HRR eher vom aufgeklärten Absolutismus - dh. der aufgeklärte Monarch (wie Friedrich II. oder Joseph II.) verordnen Reformen im Geiste der Aufklärung (wie die Toleranzpatente) autoritär von oben.
     
  3. Gast

    Gast Gast

    Daaaaaanke...und gleich die nächste Frage ;-)

    Danke für deine schnelle Antwort. Weißt du auch, welche Maßnahmen die merkantilistische Wirtschaftspolitik kennzeichneten und welche Folge diese hatte?

    freu mich schon auf deine Antwort.
    und danke, dass ihr hier so lieb sid uneine gleich helft! *bussi*
     
  4. ursi

    ursi Moderatorin Mitarbeiter

    Ganz kurz aus dem Wörterbuch der Geschichte:

    Merkantilismus Epoche der Wirtschaftsgeschichte zur Zeit des Absolutismus d.h. vom 16. bis 18. Jahrhunderts. Der Merkantilismus war von Calvinismus stark beeinflusst, das System einer staatl. gelenkter einheitlicher Wirtschaft mit dem Ziel, dem Staat die Mittel zur Aufstellung stehender Heere, zum Ausbau der Verwaltung, für das Streben nach Ruhm, Vergrösserung und zur Bereicherung zu liefern. Massnahmen wie Förderung der Einwanderung, Verbot der Auswanderung, ferner Erwerb von Kolonien als Rohstofflieferanten und Absatzmärkte einheimischer Produkte, Steigerung von Produktion und Handel, hohe Schutzzölle und andere Mittel sollten diesem Ziele dienen. Es wird unterschieden zwischen:

    küstenländischer Merkantilismus (Spanien, Portugal, England, Niederlande) mit Einfuhr kolonialer Rohstoffe und deren Weiterverarbeitung und Einfuhr von Edelmetallen aus Übersee

    binnenländischem Merkantilismus (Frankreich, Brandeburg-Preussen, Österreich, Russland) In Frankreich erreichter der Merkantilismus zur Zeit Ludwigs XIV. unter Colbert (1619 - 1683) eine derartige Ausprägung dass man ihn auch als Colbertismus bezeichnet.

    Im Aussenhandel sah der Merkantilismus das geeignetes Mittel zur Bereicherung des Staates, daher galt der Grundsatz:

    Begünstige die Einfuhr von Rohstoffen, bevorzuge die Ausfuhr von Fertigwaren. Subventionen des Bergbaus, Überführung in die Hand des Staates, Beseitigung regionaler Zollgrenzen und der Zunftordnung, Gründung von staatlichen Manufakturen, Währungseinheit durch staatliche Münzstätten, Ausbau des Steuerwesens, Getredesperren und Zollkrieg waren Mittel merkantilistischer Wirtschaftspolitik.
     

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