Jerusalem: Archäologen öffnen Jesus-Grabkammer

Dieses Thema im Forum "Archäologie" wurde erstellt von Carolus, 29. Oktober 2016.

  1. Carolus

    Carolus Aktives Mitglied

  2. Riothamus

    Riothamus Aktives Mitglied

    Sehr interessant. Insbesondere, da der Überlieferung nach der Großteil zerstört worden sein soll.
     
  3. Carolus

    Carolus Aktives Mitglied

    Hier etwas neues zum Thema Grabeskirche:

    Exclusive: Age of Jesus Christ’s Purported Tomb Revealed

    Man hat Mörtel entdeckt, der in die konstantinische Zeit datiert werden konnte, so dass man zumindest davon ausgehen kann, dass die heutige Grabeskirche an der Stelle steht, wo bereits im 3. Jhdt. die Römer die erste Grabeskirche erbauten.

    While it is archaeologically impossible to say that the tomb is the burial site of an individual Jew known as Jesus of Nazareth, who according to New Testament accounts was crucified in Jerusalem in 30 or 33, new dating results put the original construction of today's tomb complex securely in the time of Constantine, Rome's first Christian emperor.​
     
  4. Carolus

    Carolus Aktives Mitglied

  5. aquilifer

    aquilifer Aktives Mitglied

    Ich frage mich, ob und in welchem Maße bei der angewendeten Datierungsmethode (Optically Stimulated Luminescence Dating) mit Toleranzen zu rechnen ist. Hier ist von 5-10% zu lesen, allerdings ist der Artikel auch von 2010. Weiß jemand mehr? Selbst bei der genannten Datierung 345 n. Chr. ist ja streng genommen eine Zuschreibung an Konstantin der Wunsch der Vater des Gedanken ;)
     
  6. Riothamus

    Riothamus Aktives Mitglied

    Na ja, die Baugeschichte ist doch so verwickelt, dass da überall noch ein Mörtelstückchen aus der Zeit liegen kann. Von Sensation würde ich nicht sprechen. Dazu hätten sie die Fundamente untersuchen müssen, von denen angenommen wird, dass sie aus der Anfangszeit stammen.

    Von Fälschung würde ich da nicht reden, zumal Konstantin ja schon 337 starb und die Kirche 335 geweiht sein soll. Zudem gab es jetzt auch keine Gründe, an der Datierung unter Konstantin zu zweifeln. Die Frage ist nur, was und wieviel vom ursprünglichen Bau (und dem Grab) übrig ist.
     

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