Jesus: Nach der Kreuzigung nach Indien?

Dieses Thema im Forum "Das Christentum" wurde erstellt von Guntbot, 8. November 2008.

  1. Guntbot

    Guntbot Gast

    Jesus soll ja nach Meinung einiger vom 13. bis 30.Lebensjahr in Kashmir gelebt haben und von einem budistischen Heiligen(Guru)ausgebildet worden sein und angeblich ist er auch dort begraben,er soll nach seiner "Auferstehung"dort hin zurückgekehrt sein.Das Grab ist heute ein Budistisches Heiligtum und sollte vor ein paar Jahren auch untersucht werden allerdings hat der Vatikan interveniert unddie öffnung des Grabes verhindert
     
  2. Muspilli

    Muspilli Aktives Mitglied

    Das habe ich ja noch nie gehört. Und wer ist einer dieser Einigen? Und er wurde dann als Auferstandener begraben?
     
  3. Hat ein Russe behauptet. Es gibt dafür de facto keine Belege. Kommt auch wohl aus muslimischen Quellen, die eine Wiederauferstehung ablehnen. Es hängt da sehr an der Koranauslegung. M.E. lehnt der heilige Koran eine Wiederauferstehung nicht ab.

    Die Tibetgeschichte ist aber ein Hoax.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 8. November 2008
  4. Guntbot

    Guntbot Gast

    da lief vor einiger zeit ne Docu auf History channel war sehr interessant und die Erklärung war nachvollziehbar,auch die Verbindung nach Nordindien über die Seidenstrasse.Ich weiß leider nicht mehr wie der Ort heißt nur noch das er in Kashmir liegt.Die Christen und Budisten in Indien pilgern zu dem Grab und es giBt dort Legenden die von Jesus sprechen und von seinem Leben erzählen.
    eine der Begründungen die in der Doco auf geführt wurden waren folgende
    Jesus hing nur ungefähr 4 Stunden am Kreuz und als Lazarus ihn mit der Lanze in die Seite stach(ein Test um festzustellen ob er noch lebt)floß Blut und Wasser(Wundwasser)aus seinem Leib aber aus Toten fließt kein Blut da das Herz nicht mehr schlägt.Ergo er muß noch gelebt haben.Weiter vertratten sie die Meinung er wäre in einem komatösen Zustand vonm Kreuz genommen und in das Höhlengrab verbracht worden.Nach 3 Tagen hatte er sich soweit erhohlt(Auferstehung) das er mit Maria und 3 Kindern nach indien zurück ging.Und in Indien wird erzählt das ein Mann (Jesus) mit Frau und drei Kindern diesen Ort erreichte er hatte die Mahle an händen und Füßen gehabt und wurde dort als weißer(heiliger)Mann verehrt

    in der von mir gesehen Docu waren es 4 amerikanische "Forscher" die der These nachgingen und zu dem Ergebniss kamen,dass die Geschichte zumindest zeitlich übereinstimmt und sich tatsächlich so zugetragen haben könnte.Die Öffnung und Untersuchung des Grabes scheiderte letzendlich an der verweigerten Genehmigung der Behörden,angeblich auf Intervention des Vatikans
     
  5. Kann man bei wikipedia nachlesen, das sind Fälschungen. und als solche entlarvt.
    Mehr gerne morgen mit Quellen und das ist das auch gutes Argument gegen eine Strömung der Koranauslegung. Hätte Jesus die Kreuzigung überlebt, warum bezeugt der heilige Koran nichts von seinem späteren Leben? Er war ein Prophet. Ich finde den Koran da eindeutig und sehe keinerlei Widersprüche zum Christentum.

    Es gibt da Quellen und Tests, eine Kreuzigung konnte man als Mensch nicht überleben, Vatikan ist da auch Quatsch. Daran liegt es nicht.
     
  6. Guntbot

    Guntbot Gast

    der koran kann von seinem eventuellen weiterleben nicht berichten,laut der These wurde Jesus heimlich auser landes gebracht und war bis zu seinem Tod auserhalb des römischen Machtbereichs,so dass keine Nachrichten mehr von Jesus verbreitet wurden
     
  7. Ich bin kein Muslim, sondern Christ. Um einen Verstoß gegen die Forumsregeln zu vermeiden, es geht um historische Tatsachen, nicht um einen Glauben, mein Glauben hängt sich nicht an historischen Tatsachen auf, dann wäre es es kein Glauben, sondern Wissen und somit nichts, es schadet aber nichts den Standpunkt zu kennen.

    Allen Teilnehmern eine gute Nacht, auch allen Atheisten. Ein bisschen Segen kann ja nie schaden, vor allem, es kostet nichts.
     
  8. Guntbot

    Guntbot Gast

    da ich Nihilist bin ist mir de Glauben anderer Menschen schlicht egal,ich denke Jesus war eine historische Gestalt und Prediger nicht mehr und nicht weniger
    hier ein Auszug aus Wiki zu der These

    Yuz Asaf (Jesus) in asiatischen Geschichtswerken - geographische Bezeichnungen mit Jesus Arabische, persische und kaschmirische Geschichtswerke der dortigen großen Historiker berichten zum Teil ausführlich von Jesus, der unter dem Namen Yuz Asaf als Mitglied von Karawanen von Palästina nach Indien (erste Reise) bzw. nach der Kreuzigung und seiner Rettung vom Kreuz nach Kaschmir reiste (zweite Reise). Lokale Ortsnamen zeugen ebenfalls von Jesus in Kaschmir, der in lokalen Sprachen auch als "Isa" bzw. "Issa" oder "Aisha" bekannt ist. Am Eingang zu Kaschmir existieren z.B. eine Jesuswiese "Yusmarg" oder das Kloster Aishmuqam (Aish = Jesus, muqam = Ort).
    Weiter Namen in Kaschmir, die sich auf Jesus (Yuz Asaf) beziehen, sind alle Zusammensetzungen mit "Issa", "Aish" bzw. "Yusu": Issa-Brari, Issa-eil, Issa-Kush, Issa Mati, Issa-Ta, Aish Muqam, Yusu-gam, Yusu-hatpura, Yusu-kun u.a.
    Das Jesusgrab in Srinagar Das Grabhäuschen „Roza Bal“ [1] befindet sich in der Khanyar-Straße in der Altstadt und besteht aus einem tiefliegenden rechteckigen Gebäude mit einer erhobenen Plattform, die frontseitig mit Relingen umgeben ist. Das Häuschen hat drei Bögen an der Front, wo sich auch der Zugang befindet, und vier Bögen seitlich. In einer hölzernen Kiste kann man durch ein Sichtfester in das Grab sehen. Man interpretiert in die Grabplatte gehauene Vertiefungen als Abbild großer Narben, die von einer Kreuzigung stammen sollen. Das Grab sei nach jüdischer Tradition von Ost nach West ausgerichtet. Das Grabmal wird von Angehörigen der Ahmadiyya-Familie bewacht. Diese Familie, die dem muslimischen Glauben angehört, gibt an, dass sie die Nachfahren des Yuz Asaf seien.
     
  9. NT und Koran eben nicht, hast du bessere Quellen?
     
  10. Guntbot

    Guntbot Gast

    bei einer Kreuzigung starb der Mensch nach 1 bis 4 tagen sehr qualvoll entweder durch Ersticken oder durch Kreislaufversagen.
    Jesus hing aber nachweislich maximal 6 Stunden am Kreuz und blutete bei dem Lanzenstich von Lazarus unmittelbar vor der Herunternahme vom Kreuz.
    Aus Toten fließt kein Blut da das Herz nicht mehr schlägt
     
  11. Du definierst dich als Nihilist, was soll das sein? Sooo, nicht. Da bist du einem Missverständniss aufgessen, was Nihilimus ist. Sei es drum, es gibt Literatur. Lies man Kierkegaard (Tip).

    Egal, ich sehe keine Quelle, die deine Behauptungen ernsthaft unterlegen könnte.
     
  12. Guntbot

    Guntbot Gast

    das Koran und NT nicht davon berichten können erscheint mir aus oben genannten Gründen logisch.
    Bessere Quellen habe ich nicht,ich behaupte auch nicht das es sich so zugetragen hat sondern ich habe nur von der Docu berichtet und das sie in vielen Sachen für mich plausibel erscheint.
    was in indischen und anderen Quellen noch zu finden ist oder steht entzieht sich meiner Kenntniss

    welchen Missverständniss
    ein Atheist glaubt nicht an einen Gott aber an einen wie auch immer gearteten "Höheren Sinn"
    ein Nihilist glabt auch nicht an einen "höheren Sinn" er glaubt an Nichts
     
  13. Nein, falsch.

    Vielleicht an die Überwindung der Werte, ein Nihilist glaubt nicht an nichts.

    Es mag modisch erscheinen, sich so zu bezeichnen, das ist falsch. Genauso wie manche halbgare Zeitgenossen sich im Kokainschlaf einer "Meditation hingeben mögen oder dämliche Tantraschwingungen in ihren Geschlechtsorganen haben. Nein und nochmals nein, das bedeutet es eben nicht. Betrug. Meine Meinung.
     
  14. Guntbot

    Guntbot Gast

    es gibt mehrere Bedeutungen von Nihilismus
    philosopisch ist es die Verneinung von einem "höheren Sinn des Lebens"
    Kokain ist ein Aufputschmittel,da is nix mit Kokainschlaf und Meditation dann schon eher
    mit Cannabis oder Extasy
    Was meinst du mit Betrug verstehe nicht was du damit aussagen möchtest
    ich persönlich verneine für mich auch einen "Höheren Sinn des Lebens"
    mir liegt es aber fern irgend einen Mensch seinen Glauben absprechen zu vollen,jeder soll glauben was er will oder besser an das von dem er überzeugt ist.
    ob ich mit meiner Überzeugung(es gibt keinen Sinn)letzendlich richtig liege weiß ich nicht bin aber davon überzeugt und dieser Überzeugung sind sehr lange Auseinandersetzungen mit verschiedenen Religionen und Glaubensrichtungen vorangegangen
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 8. November 2008
  15. Hruga

    Hruga Neues Mitglied

    Ich könnte theoretisch nun noch mal meine Weltanschauung skizzieren und die Definition von Atheismus, Agnostizismus, Deismus usw. geraderücken oder ergänzen. Mache ich aber nicht, weil es nicht hierher gehört. :fs:

    Die Tatsache, dass sich die Evangelien ähneln und offenbar auf die gleiche Person beziehen (unter Berücksichtigung unterschiedlicher Schwerpunkte) erscheint mir nicht als brauchbares Indiz dafür, dass es wirklich nur diesen "Herrn J." gab, oder ob wir es nicht doch mit einer personifizierten Heilsbotschaft zu tun haben. Die Evangelien wurden nicht unabhängig von einander verfasst, sondern innerhalb eines Kulturkreises und nicht zur gleichen Zeit (d. h., vermutlich werden die Verfasser die Werke der anderen gekannt haben). Weiterhin hatten sie unterschiedliche Zielgruppen und Intentionen (Judenchristen, Heidenchristen). Auch Paulus dürfte als Lieferant für literarisches Material gar nicht so uninteressant gewesen sein. Seine Briefe lesen sich wie die eines Leiters, der seine Leute recht gut im Griff hatte bzw. zumindest sehr gut den Überblick behielt, wann was in seiner Gemeinde vor sich ging.

    Naja, und der Koran ist ein Werk, welches erst nach dem Tod von Mohammed schriftlich fixiert wurde. Der Legende nach hat Mohammed seine Botschaften durch den Erzengel Gabriel erhalten. Bei völliger Unkenntnis über christliche Texte wäre das nicht möglich gewesen. Selbstverständlich waren den Personen im Umkreis Mohammeds (er selber war ja wohl Analphabet, hätte sich aber vorlesen lassen können) mit den christlichen Lehren und Aussagen vertraut.
     
  16. FoxP2gen

    FoxP2gen Neues Mitglied

    Zumal (das habe ich in einem Bibliotheksbuch mal so gelesen) der Islam von Anfang an als Staatsreligion gedacht war und so konzipiert wurde (Glaube hin, Glaube her), während das Christentum sich scheinbar von jetzt auf gleich sektenartig vom Judentum abgespalten hat.

    Letzteres legt für mich schon eher nahe, dass da etwas oder jemand gewesen sein muss, der diese Spaltung angeregt hat. Was aber letztlich immer noch nicht beweist oder widerlegt, dass Jesus von Nazareth tatsächlich gelebt hat.
     
  17. Guntbot

    Guntbot Gast

    Jesus wollte das Judentum janicht spalten sondern eher reformieren
    die Spaltung,Gründung des Christentum,und seine Erhebung zum Sohn Gottes geschah ja erst nach seinem"Tod" Weggang
    ich denke schon das es Jesus als Person,er war halt ein Prediger,nur nicht so wie viele ihn gerne sehen wollen.
    die Geschichten über seine "Flucht" nach Indien sind nachvollziehbar und machen meines Erachtens seinen "Göttlichen Werdegang" nach der Kreuzigung
    erst möglich
     
  18. Beetlebum

    Beetlebum Neues Mitglied

    "Angeblich" - dass die Behörden der Republik Indien unter unter der Kuratel des Vatikan klingt eher nach einem Dan-Brown-Bestseller.

    Reine Spekulation. An sagenhafte Überlieferungen aus Indien werden neue, moderne Sagen angedichtet.

    Der Koran ist überhaupt nicht als Quelle zum historischen Jesus zu gebrauchen. Die Vorstellung, Mohammed (7. Jahrhundert) habe über sichere und verlässliche Kenntnisse dessen, was sich 600 Jahre zuvor in Palästina zugetragen hatte, verfügt, ist mehr als abenteuerlich. 600 Jahre und eine handfeste religiöse Intention trennen den Koran vom Leben (und Sterben) Jesu. Über diesen Abgrund führt keine Brücke, sondern lediglich die Überlieferung der arabischen (und vielleicht syrischen) Christen (und Juden), mit der Mohammed bekannt geworden ist.

    Wenn übrigens das Thema "Kreuzigung oder Nicht-Kreuzigung Jesu im Koran" behandelt werden soll, dann empfiehlt es sich dringend, einen neuen Thread (in der Islam-Rubrik) aufzumachen, anstatt hier weiterzudiskutieren.

    Ohne polemisch sein zu wollen, halte ich es für wenig sinnvoll, sich auf Fernsehdokumentationen zu stützen, die naturgemäß gerne spektakulären "Hypothesen" (Spekulationen) breiten Raum geben und sich weniger für die trockene Wissenschaft interessieren. Da hilft nur, die Fachliteratur zu Rate zu ziehen und sich bezüglich der Quellen einzulesen.

    Das ist eine ganz unsachliche Unterstellung. Es hat nichts mit europäischer Arroganz zu tun, sondern mit wissenschaftlicher Methodik. Aus dem selben Grund lehnen europäische Forscher ja auch die europäischen Fantasiegeschichten um den heiligen Gral als unhistorisch ab.

    PS: Wer sagt denn, dass die Evangelien "europäische" und keine asiatischen Quellen sind?
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9. November 2008
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  19. Guntbot

    Guntbot Gast

    zumindest sind sie aber doch im römischen Machtbereich verfasst worden,was als einen "Europäischen" gleichgestzt werden kann,da wir die Römer als Europäer ansehen und nicht als Weltbürger
     
  20. Beetlebum

    Beetlebum Neues Mitglied

    Falls "wir" die Römer als "Europäer" ansehen (die neuere Forschung tut das aus gutem Grund nicht mehr), ist das überaus problematisch - die Römer selbst haben sich ja nicht so gesehen und nicht in gegensätzlichen Kategorien wie Europa - Asien gedacht. (Dasselbe gilt für die Verfasser der Evangelien.) Insofen waren die Römer genausowenig "Europäer" wie "Weltbürger". Weltbürger trifft es aber sogar noch eher, wenn man sich vor Augen hält, wie selbstverständlich es für die römischen Kaiser war, Leute aus anderen Ethnien zu Römern zu machen, indem sie ihnen das Bürgerrecht verliehen. Im einen Moment noch z.B. ein Syrer - ein Asiate - und im nächsten Moment ein Römer - ein Europäer. Das zeigt, wie unangemessen das Schema Europa - Asien hier ist.

    Also kann "europäisch" lediglich in geographischer Bedeutung verwendet werden. Dann aber hat es keinen Sinn, in Kleinasien oder Syrien von dort beheimateten Autoren verfasste Texte über ihren in Palästina aufgetretenen Erlöser als "europäisch" zu bezeichnen, nur weil das Gebiet unter römischer Herrschaft stand. Oder sind christliche Texte, die im mittelalterlichen Spanien im Herrschaftsbereich der Araber verfasst worden sind, automatisch "asiatische" Texte, weil die Araber eben aus Asien gekommen sind?

    Kurz gesagt: Die Begriffe "europäisch" und "asiatisch" sind auf das römische Reich und die römische Zeit (und nicht nur für sie...) nicht anwendbar, ihre Verwendung ist sinnlos. Die Evangelien als "europäische Texte" zu klassifizieren ist ein Akt der Willkür.
     

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