Kokain-Prozesse während des Dritten Reichs inkl. Transkriptionen von Urteilen

Dieses Thema im Forum "Das Dritte Reich" wurde erstellt von Jackpot, 21. Februar 2020.

  1. Jackpot

    Jackpot Neues Mitglied

    Hallo,
    momentan beschäftige ich mich mit Vergehen gegen das Opiumgesetz in der NS-Zeit. Ich habe mir im Archiv ein paar Quellen rausgesucht. Leider bin ich mit der Handschrift noch nicht so gut und bei einem Urteil habe ich Schwierigkeiten es zu lesen. Kann mir jemand dabei helfen? Die zweite Seite habe ich mal angehängt. Die fotografierte Akte ist insgesamt zu groß, bei Nachfrage kann ich sie aber verschicken.

    Vielen Dank
     

    Anhänge:

    Zuletzt bearbeitet: 21. Februar 2020
  2. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    [Seitenanfang] Darmstadt in Untersuchungshaft,
    sind schuldig des Vergehens ???? §§ 1, 3, 4, 10 Abs. 1 Ziff[er] 15 (unleserlich wegen Winkel)
    Abs. 2 des Opiumsgesetzes vom 10.12.1929, §§ 43, 47, 73, 40
    R.G.B [Reichsgesetzbuch] und wurden daher
    a) der Ehemann Feller* zu einer Gefängnisstrafe von
    einem Jahr vier Monaten,
    b) die Ehefrau Feller* zu einer Gefängnisstrafe von einem
    Jahr vier Monaten
    verurteilt.
    Die Angeklagten tragen die Kosten der Verfahrens??? [nicht leserlich wegen des Winkels]
    ???? Haftung für die Auslagen.
    Die bei den Angeklagten vorgefundenen dreitausend
    franz. Francs[?] und 51,88 R[eichs]M[ark] werden eingezogen.

    Gründe:
    Die Angeklagten, beide belgische Staatsangehörige kamen am 6. [...]
    1938 von Paris aus nach Deutschland. Sie hielten sich am 7.?.1938 [in**]
    Mainz auf und reisten am folgenden Tag nach Darmstadt, w[o]
    sie sofort die Firma Marck*** aufsuchten. Dort wurden sie zu
    dem Zeugen Adelberger*** geführt, der mit ihnen in französischer
    Sprache verhandelte, wobei die Ehefrau Feller, die der deutschen Sprache
    nicht mächtig ist, in der Hauptsache das Wort führte. Nach der Auss[age]
    des Zeugen Adelberger hat sich die Unterhaltung nur um den
    Ankauf von Kokain gedreht. Der Zeuge hat den Angeklagten
    erläutert, welche Formalitäten bei dem legalen Ankauf
    erforderlich seien. Die Angeklagten haben daraufhin eingehend
    erörtert, wie man Kokain auf illegalem Weg über die
    Grenze bringen könne. Sie haben ??? Einwände des
    Zeugen zu widerlegen versucht, z.B. daß die Fabrikate der
    Firma Marck alle etikettiert seien. Dadurch, daß sie die Etiketten
    gesondert haben könnten und erst über der Grenz[e] aufge-
    kleben, bräuchtens[.] Sie haben auch darüber gesprochen, daß man die
    die Schmuggelware in dem Mantel verstecken könne und bei einer
    etwaigen Kontrolle das Eigentum an dem fraglichen Mantel
    verleugnen könne. Auch über den Preis der ???? ist eingehend [Seitenende]



    *Namen sind natürlich immer doof, ich lese "Feller", aber das muss nicht stimmen.
    **Das Wort ist nicht zu sehen, wird aber dort stehen.
    ***Siehe "*"
    ****Ja, ich lese hier aufgekleben
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Februar 2020
  3. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    So, nach vielen Edits ist die Transkription weitgehend komplett, ein paar Worte sind aber partout nicht lesbar.
     
  4. Tannhaeuser

    Tannhaeuser Aktives Mitglied

  5. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Merck sagt mir natürlich was, aber da habe ich nicht geschaltet.
     
  6. Jackpot

    Jackpot Neues Mitglied

    Vielen, vielen Dank!
     
  7. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Nur mal so als Tipp: Besuche in deinem Studium paläographische Übungen. Wobei mir am meisten ein nichtuniversitärer Kurs geholfen hat, der wurde von einem Museum angeboten und richtete sich an alle. Z.B. an Altepfleger/innen, Privatpersonen etc. Was an diesem Kurs anders war als an denen, in der Uni? In der Uni ging es darum, Kurrent zu lesen. In dem Museumskurs haben wir Sütterlin schreiben gelernt. Was du schreiben kannst, kannst du viel besser lesen.
     
    Riothamus und Carolus gefällt das.
  8. Jackpot

    Jackpot Neues Mitglied

    In einer paläografischen Übung war ich schon, aber leider verlernt man es auch schnell wieder. Die nächste Seite habe ich jetzt besser hinbekommen, aber viele Wörter kann ich immer noch nicht lesen.
    Das habe ich gelesen:

    gesprochen worden. Die Angeklagten gaben zu dem ersten genommen,
    ansichtig x x, Preis grüßen sie könnten mit ihrem
    x noch nicht 1/2 Kilo mitnehmen, zu keinem der in einem
    Koffer wieder, dem könnten sie noch mitnehmen.
    Die Angeklagten bestreiten, ihrerseits x an dem Ankauf
    von Kokain gefragt zu haben. Sie seien zu der Firma Merck gegangen,
    mit zum Vorhaben nur ihren sich sei Kreis sichten zum gemissen
    Kodillen interesssiert haben und sie sich ihren x halten x wollen,
    den vin Reinx der Bimmen hätten sie im Fküchtigen mit der Auskunft
    "Kokain" gesagten darüber keinen sei gesprochen gewesen, da die Ehefrau
    als Krankenschwester darüber informiert gewesen sei, daß Kokain
    unter besonderen Verschluß gehalten werden müsse. Sie habe daher
    dem Zeugen Adelberger darüber gefragt, er sei dann aber kein
    Abschluss die Rede auf den Schmuggel gekommen. Der Zeuge müsse
    sie missverstanden haben, man zu verstehen, sie hätten Kokain
    haben wollen.
    Diesen Angaben kann das Gericht keinen Glauben schenken.
    Auf der gane undxxx Zeugen Adelberger von dem
    Kopfselten immer die Rihe, sondern nur von dem Ankauf von Kokain.
    Die Unterhaltung zog sich ziemlich lange hin, das die Firma Merck die
    Polizei verständigt hatte und dem Eintreffen verhandelte. Auch der Zeuge
    H. Henkel hat mit den Angeklagten nur über Kokain gesprochen,
    nur sebst x x x , zu erfahren, wie die Angeklagten
    dem Schmuggel bewerkstelligen wollten. Von einem Mißverständnis
    kann keine Rede sein. Der Zeuge Adelberger spricht fließend französisch
    und hat die Verhandlung x diesen Können x haben
    keinen Zweifel unterliegen, daß die x sich nicht mit x
    mit dem x der x befaßten, sodann daß die Angeklagten
    folgerichtig Kokain auf illegalen Weise erwerben und x
    wollten.
    Der Erwerb und die Ausfuhr des Kokains ohne die erforderlichen
    Erkaubnisscheine ist nach §§ 1, 3, 4 der Opiumgesetz verboten und
    gemäß §10 Abs. 1 Ziff. 1 u. 2 strafbar. Gemäß §19 Abs. 2 ist auch der Versuch
    strafbar. Der, nur die Angeklagten übernommen haben, gilt über bloßen
    x gemäßt ihr ist x der AnX der x.
    x einer strafbaren Handlung zu x.


    Kannst Du mir nochmal weiterhelfen?
     

    Anhänge:

  9. Riothamus

    Riothamus Aktives Mitglied

    Schau mal ins Netz: einige Archive haben zur Übung Archivalien online gestellt. Und viele kleine Archive wie Pfarrarchive sind dankbar, wenn mal jemand etwas transkribiert. So ist es leicht in Übung zu bleiben und tut vielleicht noch jemandem einen Gefallen.
     
  10. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    haben zu den ihnen ???
    genommen
    sicher nicht.
    Mir ist das zu unscharf.

    Preis ist gut, ich habe mal meine Transkription von Seite 2 angepasst und Kurs durch Preis ersetzt.
     
  11. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Seite 3
    [Seitenanfang]
    gesprochen worden. Die Angeklagten haben zu dem ihnen genannten*,
    ???ig ?? ??, Preis ????? sie könnten mit ihren
    ????? noch nicht 1/2 Kilo mitnehmen, sie kämen dann [unsicher] in einer
    Woche wieder, dann könnten sie mehr mitnehmen.
    Die Angeklagten bestreiten, überhaupt ernstlich an dem Ankauf
    von Kokain gedacht zu haben. Sie seien zu der Firma Merck gegangen,
    weil ein Bekannter von ihnen sich für Preislisten von gewissen
    Produkten interessiert habe und sie ihm solche hätten besorgen wollen.
    In dem Reinraum[???] der Firma hätten sie ein Fläschchen mit der Aufschrift
    "Kokain" gesehen, darüber seien sie erstaunt gewesen, da die Ehefrau
    als Krankenschwester darüber informiert gewesen sei, daß Kokain
    unter besonderem Verschluß gehalten werden müsse. Sie habe daher
    den Zeugen Adelberger darüber gefragt, es sei dann aber rein
    theoretisch die Rede auf den Schmuggel gekommen. Der Zeuge müsse
    sie mißverstanden haben, wenn er annehme, sie hätten Kokain
    erwerben wollen.
    Diesen Angaben kann das Gericht keinen Glauben schenken.
    Nach der klaren und vereidigten** Aussage des Zeugen Adelberger war von
    Produkten niemals die Rede, sondern nur von dem Ankauf von Kokain.
    Die Unterhaltung zog sich ziemlich lange hin, da die Firma Merck die
    Polizei verständigt hatte und dem Eintreffen ???. Auch der Zeuge
    H. Henkel hat mit den Angeklagten nur über Kokain gesprochen,
    er hatte besonders ???? ????? zu erfahren, wie die Angeklagten
    dem Schmuggel bewerkstelligen wollten. Von einem Mißverständnis
    kann keine Rede sein. Der Zeuge Adelberger spricht fließend französisch
    und hat die Unterredung ???? führen können. Es kann daher
    keinem Zweifel unterliegen, daß die Unterredung sich nicht nur theoretisch
    mit der Möglichkeit des Schmuggelns befaßte, sondern daß die Angeklagten
    tatsächlich Kokain auf illegale Weise erwerben und ausführen[?]
    wollten.
    Der Erwerb und die Ausfuhr des Kokains ohne die erforderlichen
    Erkaubnisscheine ist nach §§ 1, 3, 4 des Opiumgesetzes verboten und
    gemäß §10 Abs. 1 Ziff. 1 u. 2 strafbar. Gemäß § 20 Abs. 2 ist auch der Versuch
    strafbar. Das, was die Angeklagten ünternommen haben, geht über bloße
    Verbreitungshandlungen hinaus und ist bereits als Anfang des Aus-[Seitenende]



    *Ich entscheide mich für genannten und halte den Punkt für einen Fleck, keinen Hinweis auf ein i.
    **an dem Wort hatte ich zu knabbern!
     
  12. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Ich würde ja gerne somit lesen, aber es fehlt das -i- und der letzte Buchstabe ist ein -h- und kein -t-, ich habe mir die sonstigen End-t-s auch extra noch mal angeschaut, die sehen alle nicht wie -h- aus. Das Wort müsste also sa_ch oder so_ch lauten (solch ist ausgeschlossen).
     
  13. Sepiola

    Sepiola Aktives Mitglied

    gesprochen worden. Die Angeklagten haben zu dem ihnen genannten,
    tatsächlich nicht zutreffenden, Preis geäußert, sie könnten mit ihren
    Geldmitteln noch nicht 1/2 Kilo mitnehmen, sie kämen aber in einer
    Woche wieder, dann könnten sie mehr mitnehmen.
    ...
    Die Unterhaltung zog sich ziemlich lange hin, da die Firma Merck die
    Polizei verständigt hatte und deren Eintreffen erwartete. Auch der Zeuge
    H. Henkel hat mit den Angeklagten nur über Kokain gesprochen,
    er hatte besonderes Interesse daran, zu erfahren, wie die Angeklagten
    den Schmuggel bewerkstelligen wollten. Von einem Mißverständnis
    kann keine Rede sein. Der Zeuge Adelberger spricht fließend französisch
    und hat die Unterredung sonach führen können.
     
  14. Jackpot

    Jackpot Neues Mitglied

    Danke sehr!

    Ich habe mich mal an der letzten Seite versucht:

    führung einer strafbaren Handlung zu bezeichnen. Denn sie
    haben x Verhandlungen mit dem Zeugen Adelberger
    über den Ankauf von Rauschgift geführt, die nur deshalb nicht zum
    Ziele führten, weil ihnen die Abgabe verweigert wurde und sie
    x festgenommen wurden. Sie haben x den
    illegalen Erwerb in langen Verhandlungen xxx ge-
    leitet. Deshalb mußten sie wegen Versuchs bestraft werden.
    Nur das Strafmaß x so nur zu berücksichtigenn,
    daß der Rauschgifthandel eine strafbare Handlung darstellt, die
    x x ist. Es wurden? dürften den illegalen Handel
    mit Rauschgift? x an ihre Geständigkeit x
    x das Rauschgift kaum zu x x
    versucht wurden, er könne auf dem illegalen Handel
    noch x strafbaren Handlungen, ein den x x,
    haben. Gegen Rauschgiftschmuggler muß daher mit x
    Strafen eingegriffen werden. Die Angeklagten sind nach
    den getroffenen Verhandlungen noch nicht x zu sind aber
    nach ihren eigenen x x mit den Rauschgiften in
    x gekommen, indem sie x x Abteilungsx
    x nennen. Das ganze Sicht - für beide in gleichem Sicht - eine Strafe den
    einem Jahr vier Monaten für angemessen und x.
    Ein x der Untersuchungshaft xxx, d.h.
    Angeklagten nicht geständig sind.
    Die beiden Angeklagten x Geldmittel sind
    zur Begehung der x auf dem x. Sie wollten
    mit dem Geld Rauschgift kaufen. Daher x Einziehung
    nach § 40 x zu x.
    xx
     
  15. Sepiola

    Sepiola Aktives Mitglied

    führung einer strafbaren Handlung zu bezeichnen. Denn sie
    haben ernsthafte Verhandlungen mit dem Zeugen Adelberger
    über den Ankauf von Rauschgift geführt, die nur deshalb nicht zum
    Ziele führten, weil ihnen die Abgabe verweigert wurde und sie
    schließlich festgenommen wurden. Sie haben sonach den
    illegalen Erwerb in langen Verhandlungen in die Wege ge-
    leitet. Deshalb mußten sie wegen Versuchs bestraft werden.
    Was das Strafmaß anlangt, so war zu berücksichtigen,
    daß der Rauschgifthandel eine strafbare Handlung darstellt, die
    sehr gefährlich ist. Es werden durch den illegalen Handel
    mit Rauschgift zahlreiche Menschen an ihrer Gesundheit schwer
    geschädigt, das Rauschgift kann zu verbrecherischen Zwecken
    verwendet werden, es können aus dem illegalen Handel
    noch weitere strafbaren Handlungen, wie etwa Erpressungen, ent-
    stehen
    . Gegen Rauschgiftschmuggler muß daher mit schweren
    Strafen eingeschritten werden. Die Angeklagten sind nach
    den getroffenen [???] noch nicht bestraft, sie sind aber
    nach ihrer eigenen Darstellung schon mit den Strafgerichten in
    Berührung gekommen, indem sie in eine Abtreibungsaffäre
    verwickelt waren. Das Gericht sieht - für beide in gleicher Höhe - eine Strafe von
    einem Jahr vier Monaten für angemessen und ausreichend.
    Ein Anrechnung der Untersuchungshaft kam nicht in Frage, da die
    Angeklagten nicht geständig sind.
    Die bei den Angeklagten vorgefundenen Geldmittel dienten
    zur Begehung des Vergehens nach dem Opiumgesetz. Sie wollten
    mit dem Geld Rauschgift kaufen. Daher war dessen Einziehung
    nach § 40 St. G. B. zu erkennen.
     
  16. Sepiola

    Sepiola Aktives Mitglied

    "gesamtschuldnerischer" lese ich da.


    [...]Grenze bringen könne. Sie haben verschiedene Einwände des
    Zeugen zu widerlegen versucht, so z.B. daß die Fabrikate der
    Firma Marck alle etikettiert seien, dadurch, daß sie die Etiketten
    gesondert haben könnten und erst über der Grenz[e] aufzu-
    kleben, bräuchten.
    Sie haben auch darüber gesprochen, daß man die
    die Schmuggelware in dem Mantel verstecken könne und bei einer
    etwaigen Kontrolle das Eigentum an dem fraglichen Mantel
    verleugnen könne. Auch über den Preis des Kokains ist eingehend [Seitenende]
     
  17. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Feststellungen
    Das F- sieht halt nicht wie ein F- aus.

    FF.jpg
     
  18. Jackpot

    Jackpot Neues Mitglied

    Ich habe noch ein anderes, interessantes Urteil gefunden. Das ist bis jetzt mein Ergebnis:

    Gründe:
    Am 29. August 1934 trafen die beiden Angeklagten von Paris
    kommend? in Darmstadt ein. Sie stiegen im Hotel "Darmstädter Hof"
    ab. Dann begaben sich beide mittels Kraftwagen xx-
    zur x Fabrik E. Merck. x der Angeklagte Andrani
    vir der Fabrik auf- und abhing, begab sich der Angeklagte Bachofener
    in die Fabrik. Da er xx Dr. Merck nicht antraf, führte er
    nach kurzer Zeit wieder zurück und begab sich mit dem Angeklagten
    Andrani wieder nach Darmstadt. x x nun einem
    Brief an die Firma Merck, worin er mitteilte, daß er durch
    gute Verbindungen in Paris in der x x das Rezept für
    die x einer xxx xxx Giftx zu be-
    stimmen und ihr zu- und x, falls die Firma bereit sei ihnen
    hierfür 150 kg Kokain zu liefern. Diesen x gab der
    Angeklagte x x bei Merck ab. Am Nachmittag desselben
    Tages begab sich sodann der Angeklagte Bachofener wieder in
    die Geschäftsräume der Firma, wo er den Direktor Dr.
    Landmann x, dann er davon dem x seiner
    x darlegte.
    Dieses x ist darf da x x x-
    x werden, In diesre x beschruebv der Angeklagte
    Bachofener sich x x tz haben x tun x nicht langen,
    daß ihm der x Giftgasx, die dem unerlaubten Handel mit
    Rauschgiften unter Strafe gestellt, bestimmt ist. Er x sicht, es
    er nicht die x habe x auf illegalen x zu
    x, sondern daß er ihm der x x x
    Diese von einer dortigen Fragex x Gründe den Gift
    mit dem Giftgas auf x bereisen, so wieder dieser Militär-
    meister sich zumindest dem Kosten durch x einer
    Mittelsx gedankt haben, da er damit sofern mußte, daß
    im x x x ihn x x oderx
    könne. Auf dem jungen xx des Angeklagten ist
    x und solcher x. So hat der Angeklagte x
    von einem Offizier, bald von einem Militärx x,
    außerdem hat er früher ein etwas von einer Giftgasx, dem in
    einer x eingeschalten, x und x x sollte, gefragt.
    x nun der Angeklagte noch damit x x, daß die
    junge x dem x um x wurden
    dürfte, so ist diese uns als ein x x,
    dann den Angeklagten was ganz x bestimmt, daß den
    x die zuständige x ist, den die Erlaubnis zum
    x zu vertreiben hat. Daß der Angeklagte x
    die Absicht gehabt hat dürfen auf illegalen Wege zu x,
    x x damit besser, daß er den x muste, das
    dorthin in x x x an bestimmte x
    x zu x. Der Angeklagte hat sich somit eines ver-
    suchten Vergehens gegen §10 Z.1 des Opiumgesetzes x gemacht und
    ist deshalb zu bestrafen.
    Das Gericht hat als x x einer Strafe von 2 Jahren
    und 6 Monaten Gefängnis sowie 2000 RM Geldstrafe für unx
    x und bei der x berücksichtigt, daß der Angeklagte
    mit einem Gifthandel x wollte, das geeignet ist die Ge-
    ständigkeit x von x zu unterx und dieselben x
    und x wollte x zu x. Dortoge x, die
    auf x der x x Mitmenschen x x sollen
    sich als gemeingefährlich zu x und müssen deshalb in
    eine x hohe x x werden.
     

    Anhänge:

  19. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    kommend ist korrekt, das k ist nicht ordeentlich ausgeführt, deshalb wirkt der Bogen wie ein i-Punkt.
     
  20. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    mittels Kraftwagen der Straßenbahn zur chem. Fabrik

    Während der Angeklagte ... vor der Fabrik auf und abging

    Da er jedoch Dr. Merck nicht antraf, k[e]hrte er
    nach kurzer Zeit wieder zurück
    - bei -k- wieder dasselbe Problem wie oben bei kommend.

    Bachenofer schrieb nun einen Brief an die Firma Merck ... der Lage sei, das Rezept für die Herstellung einer ??? erfundenen unsichtbaren Giftgases zu bestimmen und ihr zu übergeben.
    erfundenen
    ist sicher falsch

    Diesen Brief gab der Angeklagte Bachofner persönlich bei Merck ab.

    ...wo er vom Direktor Dr. Landmann empfangen, dem er dann den Zweck seines Vorsprechens[?] darlegte.


    Dieser Sachverhalt ist durch die Beweisaufnahme eindeutig festgestellt worden.
     

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