Komplette V1 gefunden

Dieses Thema im Forum "Technikgeschichte" wurde erstellt von Arne, 7. Oktober 2009.

  1. Arne

    Arne Premiummitglied



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  2. Hans Walter

    Hans Walter Neues Mitglied

    Oha, schön das die mal was intaktes finden. Hoffentlich stellen die sie in München oder so aus (also da im Technik-Museum, da steht da nur ne V2)

    Aber ne Wundeswaffe wars ja nicht^^ Die pychologische Wirkung war größer als der militärische Wert. Davon mal abgesehn das die von den englischen Spitfire Fliegern einfach "umgekippt" bzw. aus der Bahn geworfen werden konnte. Die V2 machte da schon mehr Sinn. Meiner Meinung nach waren aber beide Raketen Verschwendung von Ressourcen, man hätte lieber in die Forschung von Radargelenkten Anti-Panzer- und Anti-Flugwaffen (wie z.b. der "Wasserfall-Rakete") investieren sollen.
     
  3. Barbarossa

    Barbarossa Neues Mitglied

    Tja - aber man wollte ja London bombardieren und nach dem Verlust der Lufthoheit seit etwa 1943/44 war das nur noch mit diesen V-Waffen möglich.

    Ein Hoffnungsschimmer waren ja auch die Düsenjäger der Marke Messerschmitt, jedoch kamen zu wenige davon zum Einsatz. Aber in einer Doku im Fernsehen hat ein Pilot der Alliierten zugegeben:
    "Wenn die Deutschen mehr von diesen Flugzeugen gehabt hätten, dann hätten sie uns fertig gemacht - ja ich glaube, so muß man das sagen."
    http://de.wikipedia.org/wiki/Messerschmitt_Me_262#Fronteinsatz
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Oktober 2009
  4. Rurik

    Rurik Aktives Mitglied

    Da glaube ich nicht wirklich dran. Die Westalliierten hatten zu dieser Zeit die Mittel, die deutschen Flugplätze fast ständig unter Feuer zu halten. Gerade beim Landen und Starten war die Me 262 sehr hilflos. Die paar Focke Wulf Langnasen hätten diesen materiellen Ansturm nicht im Ansatz aufhalten können.
    Allerdings habe ich Fotos gesehen, wo Me 262 entlang von Autobahnen in Wäldern getarnt aufgestellt wurden. Bei ständigem Wechsel und entsprechend mobiler Logistik... das wäre dann aber sicher auch auf Verschleiß gegangen. Das Material war ja schon nicht mehr das beste.

    Die V1 war eine hilflose Geste, um überhaupt etwas, wenn auch sinnlos, ausrichten zu können. Die Dinger hätten höher und schneller fliegen müssen, dafür taugte jedoch das Pulsotriebwerk nicht. BMW entwarf eine Strahlturbine (BMW P-3307) mit 500 kp Schub als Verlustgerät für unbemannte Flugkörper. Zur Bauausführung kam es allerdings nicht mehr.
     

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