Kreuzzüge

Dieses Thema im Forum "Rittertum und Kreuzzüge" wurde erstellt von Gast, 14. Februar 2005.

  1. Gast

    Gast Gast

    Ich lese gerade Die Quelle von James A. Michener.
    Er schreibt mir völlig neue Sachverhalte.
    1) Palästina war eine grüne, fruchtbare Oase (vor den Kreuzügen)
    2) Saladin war kein Araber
    3) Das Ende des Kreuzfahrerstaates läuteten die Mameluken ein
    Frage an Euch: stimmt das alles? Hat Michener gut rechechiert?
    Bin für jede (Detail)Antwort dankbar.
    Hoggi
     
  2. Mercy

    Mercy unvergessen

    Das soll in einem Roman vorkommen.
     
  3. Triere

    Triere Mitglied

    1. keine Ahnung
    2. Stimmt, er war Kurde.
    3. Stimmt. 1250, nach der Ermordung des Sultans Turanshah, übernahmen die Mamelucken die Herrschaft in Ägypten, und zwar, aufgezählt bis zum Ende der Kreuzfahrerstaaten (zu dem Zeitpunkt waren es noch drei, das Königreich Jerusalem und die Fürstentümer Tripolis und Antiochia, wobei die letzteren zwei aber unter einer gemeinsamen Herrschaft standen):
    Aibek ab 1250, Qutuz ab 1257, Baibars ab 1260, Qualawun ab 1277 und dessen Sohn Khalil ab 1290.
    Mit Akkon 1291 fiel die letzte fränkische Stadt.
     
  4. Gast

    Gast Gast

    Fruchtbarer Halbmond

    1) Palästina war eine grüne, fruchtbare Oase (vor den Kreuzügen)

    Das stimmt, denn man nannte früher das Gebiet Mesopotamien (Irak), Syrien und Palästina den fruchtbaren Halbmond. Ich weiss dieser Begriff wird für die Zeit der ersten Hochkulturen grabraucht, jedoch haben die Perser und Römer, später die Byzantiner diese Region landwirtschaftlich "aufgemotzt" durch ihre ausgeklügelten Bewässerungssysteme und landwirtschaftliche Bebaung, diese wurden dann von den Arabern übernommen.
     
  5. timotheus

    timotheus Aktives Mitglied

    Und damit war das aber weit vor den Kreuzzügen, ja sogar noch vor der Islamisierung (kann man das dort so nennen?)...
     
  6. Andronikos

    Andronikos Neues Mitglied

    Ich habe das aber auch schon so gelesen, dass Palästina unter den Mamelucken und später von den Osmanen bewusst vernachlässigt wurde, so dass es regelrecht verödete, um ein erneutes Festsetzen der Kreuzritter zu verhindern. Das dauerte an, bis die ersten jüdischen Siedler in den Norden des heutigen Israel kamen und dort mit den Kibbutzin (ich hoffe ich schreibe das richtig) das Land wieder aufbauten.
     
  7. Sheik

    Sheik Neues Mitglied

    Das Palästina extrem fruchtbar war/ist stimmt, jedoch gilt dies nur für die Küstenstreifen,Flußgebiete und den Teil der an die Gebirge angrenzt, da sich dort größere Niederschlagsmengen sammeln können, die Ackerbau ermöglichen.

    Der Begriff des "Fruchtbaren Halbmonds" bezieht sich einfach auf die Regionen wo Ackerbau ohne Bewässerung möglich war/ist, und deutet nicht unbedingt auf eine überhöhte Fruchtbarkeit hin.
     

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