Letzte Runde, Indien

Dieses Thema im Forum "Indien | Ferner Osten" wurde erstellt von louisa, 25. Mai 2013.

Schlagworte:
  1. louisa

    louisa Gesperrt

    Hallo allerseits,

    ich beschäftige mich mit der Frage, ob der britische Imperialismus in Indien eine gegenseitige Bereicherung oder doch ein Clash of Cultures ist.

    Im folgenden werde ich hier einige Argumente bringen und würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir dazu Kritik geben könnten?

    Also, ich persönlich finde, dass es am Anfang eine gegenseitige Bereicherung war. Beide Teile (Indien und GB.) hatten von allem etwas und z.B. war eine ´Zeitlang der GRoßmugol Akbar von der Bibel begeistert und interessierte sich immer mehr für den Christentum und natürlich auch die Naturheilkunde im Westen, wodurch auch der Vertrag zwischen ENgland und Indien möglich war. Andererseits war es überwiegend ein clah of cultures, denn auch schon vor dem britischen Imperialismus gab es Auseinandersetzungen mit den Religionen (Islam, HIndus, Sikhs) und dann kam noch der Christentum in Indien und die Lage hatte sich verschärft. Zudem hat sich die Tradition aus englischer Seite in Indien nicht verändert und waren da sehr dominat gewesen. Mit ihren Missionaren haben sie es sogar geschafft, einige religiöse Rituale der Inder z.B. Sati oder Mörderrituale zu verbieten. Dabei sieht man sehr gut dass ein clash of cultures war und beide seiten sich nicht besonders gut verstehen hatten, insbesondere weil die ENgländer Indien aubeuteten und so musste es eben im Jahre 1857 zum Sepoyaufstand kommen, der aber schnell niedergemetzelt wurde.
    Durch England kam es ja sogar, dass das Subkontinet in zwei Staáten gespalten wurde: Indien, Pakistan.


    Würde mich um Eure Hilfe sehr freuen, was falsch ist oder fehlt :)

    mfg

    Louisa

    Würde mich um Eure Hilfe sehr freuen!
     
  2. YoungArkas

    YoungArkas Neues Mitglied

    Das impliziert, dass Indien vorher ein einziger Staat war. Das war Indien aber nie. Selbst unter den Briten gab es einen Haufen halbautonomer Fürstentümer in Indien. Indien war vorher ein zersplittertes Gebilde, bei dem das Mogulreich zwar den größten Brocken darstellte (und eigentlich auch eine Fremdherrschaft war) und sich darum herum zahlreiche Fürstentümer sammelten. Sie Spaltung wurde vom Indian National Congress und der All-India Muslim League voran getrieben. Besonders die AIML war entscheidender Faktor bei der Teilung Indiens.
     
  3. louisa

    louisa Gesperrt


    Danke, stimmt, da muss ich es noch etwas anders formulieren. Aber das sie daran schuld hatte, stimmt indirekt schon, denn sie hat ja die Muslim-League gegründet, es hatte ja die teile und herrsche Strategie verwendet und als die Kongresspartei nach dem sepoyaufstand entstand, sorgten die briten für die muslim-league
     
    1 Person gefällt das.
  4. louisa

    louisa Gesperrt

    Wäre es nicht interessant zu erfahren ob die Schere zwischen arm und reich in England mit dem Imperialismus zusammenhängt?

    Denn da wurden doch nur die Rajputen (fürsten...) gefördert und der rest der Bevölkerung immer mehr verarmt und dies führte dass heutzutage diese große Kluft zwischen arm und reich entstand...??!

    Louisa
     
  5. Zoki55

    Zoki55 Aktives Mitglied

    England oder Indien jetzt. Jedenfalls hat der Verbot von Textilhandwerk und anderen Manufakturen (Fertigwaren sollten aus Großbritannien importiert werden) sicher nicht dazu geführt das Indien reich wird.

    Die Fürsten waren schon vorher Reich und das Kastensystem gab es Jahrtausende vor den Briten. Wie Indien ohne die Briten aussehen würde ist müssig ich würde sagen einen einheitlichen indischen Staat würde es nicht mal geben den die Mogulen (die auch nicht den heutigen Süden Indiens kontrollierten) waren seit dem 18. Jahrhundert im Niedergang. Das ist aber meine persönliche Meinung ohne Anspruch auf historische Richtigkeit.
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. Mai 2013
  6. Apvar

    Apvar Premiummitglied

    Das Britisch-Indien, welches man als Juwels des Viktorianischen Empires im Kopf hat, sind heute drei Staaten.
    Die Kolonie wurde in die Staaten Indien und Pakistan geteilt. Einem Staat mit mehrheitlich Buddhistischer/Hinduistischer Bevölkerung und einem Staat mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung. Der hat sich dann in nach einem Bürgerkrieg nochmals geteilt. In das heutige Pakistan und Bangladesch (ehemals Ost-Pakistan).
    Bangladesch-Krieg ? Wikipedia
    Und Indien, Pakistan und China an der Nordgrenze im Himalaya sind sich bis heute nicht grün.
    Die Probleme der Briten haben vor allem mit der Rassentrennung zu tun und dem gleichzeitigen Überlegenheitsgefühl der Kolonialherren. Und das schon beim kleinsten Beamten. Das ist der eigentliche Knackpunkt, das man sein gegenüber als Minderwertig ansieht.

    Apvar
     

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