Literatur, die Juden thematisiert.

Dieses Thema im Forum "Geschichtsmedien und Literatur" wurde erstellt von 123jassi, 18. September 2011.

  1. 123jassi

    123jassi Gast

    Hallo,

    wir haben in Geschichte für eine Hausarbeit folgende Frage zu bearbeiten:

    Benennen Sie bedeutende Schriftsteller des 18. und 19. Jahrhunderts in deren Werken "Juden" thematisiert wurden und beschreiben Sie die Einstellung der Autoren zu dieser Religionsgemeinschaft.

    Fallen euch solche Autoren und bekannte Werke ein?? Ich habe etwas über Heine und sein Prosastück der Rabbi von Bacherach herausgefunden und Lessings Lustpiel Die Juden, Ich weiß nicht, ob das genau das Richtige ist, ich werde weiter suchen aber vllt kennen von euc welche bessere Werke...vielen dank an alle :)

    lg
     
  2. Ashigaru

    Ashigaru Premiummitglied

  3. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    Franz Grillparzer: Die Jüdin von Toledo
    Gustav Freytag: Soll und Haben
     
  4. flavius-sterius

    flavius-sterius Aktives Mitglied

    Die Juden - nicht in der Haupt-, aber eine Nebenrolle:
    Annette von Droste-Hülshoff, "Die Judenbuche"
     
  5. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Soll sich das auf Literatur beschränken oder kann es sich auch um politische Schriften handeln?
    Dann wäre z.B. Karl Marx' Zur Judenfrage zu nennen. Und Heines Werk ist voll von Bezügen auf das Judentum. Viele davon sind biblisch, andere betreffen die Geschichte der jüdischen Diaspora.
     
  6. Scorpio

    Scorpio Aktives Mitglied

    Die Schrift ist zwar erst 1939 als letzte Siegmund Freuds veröffentlicht wurden, aber der gehört ja durchaus noch ins 19. Jahrhundert:

    Der Mann Moses und die monotheistische Religion

    Falls auch politische Schriften gemeint sind, verdient diese Beachtung, die unter dem unmittelbaren Eindruck der Dreyfus-Affäre in Frankreich enstand:

    Theodor Herzl, Der Judenstaat.

    Da wir schon bei der Dreyfus- Affäre sind, muss Emile Zolas offener Brief "J`accuse" erwähnt werden, der der Dreyfus- Affäre eine neue Wendung gab. als sich nach einer Untersuchung ergab, dass Dreyfus unschuldig war und ein Hauptmann Esterhazy Informationen an die Deutschen verraten hatte, wurde Dreyfus als Jude und Elsässer nicht rehabilitiert, während Esterhazy vom Kriegsgericht freigesprochen wurde.

    Zola warf daraufhin den Verantwortlichen Antisemitismus vor und enthüllte in einem Artikel die wahren Hintergründe in der Tageszeitung Áurore.
     
  7. Melchior

    Melchior Neues Mitglied

    Schau mal hier:

    Houston Stewart Chamberlain ? Wikipedia

    Karl Lueger ? Wikipedia

    Heinrich von Treitschke ? Wikipedia

    In den Literaturangaben findest Du mehr als genug. Ansonsten schau mal bei Feuchtwanger, ist zwar frühes 20. Jh. aber die Themen sind historisch oder auch bei Thomas Mann:

    http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4lsungenblut

    M.

    Ist nur Wiki und die passen auch nur schwer zusammen, aber wenn Du etwas detaillierteres wissen möchtest, einfach nachfragen.


    M.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. September 2011
  8. michaell

    michaell Aktives Mitglied

    Erwähnenswert, obwohl der Verfasser kein Schriftsteller war, ist sicher Richard Wagners böse antisemitische Schrift 'Das Judenthum in der Musik'.
     

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