Ludwig XIV.

Dieses Thema im Forum "Absolutismus und Aufklärung (1648-1789)" wurde erstellt von Biggi, 25. Januar 2006.

  1. Biggi

    Biggi Gast

    Hallo!

    Ich muss in Ethik einen Vortrag über Ludwig XIV. (Sonnenkönig) halten. Ich soll sein Leben vorstellen und die Frage beantworten "Wie (oder worin) fand Ludwig XIV. sein Glück?".

    Vielen, vielen Dank für eure Hilfe!

    LG Biggi.
     
  2. DerNuntius

    DerNuntius Mitglied

    Nicht in Vaux-le-Vicomte :D
    Ne, aber lies dir mal diesen Artikel hier in der wikipedia durch, der nicht von schlechten Eltern zu sein scheint.
    Viel Spass beim Ausarbeiten des Referats :winke:
     
  3. DerNuntius

    DerNuntius Mitglied

  4. Soleil Royal

    Soleil Royal Neues Mitglied

    Soweit ich ihn bisher kennengelernt habe...sind nur unwesentliche 12 Jahre Beschäftigung mit seiner Person :rolleyes: ist die Frage ziemlich interessant und eher persönlicher Natur.
    Die Politik war eine Verpflichtung, natürlich erfüllte sie ihn und er nahm seinen Beruf und seine Verantwortung mehr als ernst. Doch ob ihn diese schwere Bürde glücklich machte wage ich zu bezweifeln.

    Auch die Frauen würde ich nicht als das bezeichnen worin er sein Glück fand, denn ob die Liebe wirklich echt gewesen ist, wird man kaum feststellen können - die persönlichen Vorteile welche die Damen aus dieser Verbindung hatten darf man auch nicht unberücksichtigt lassen.

    Ich denke sein Glück fand er in der Religion und in der Kunst.
    Im 17. Jahrhundert - und gerade für Louis XIV hatte der Glaube eine entscheidende Bedeutung.

    Doch wenn man sich ansieht wieviel Freude er beim ausleben und mitgestalten seiner Kunst hatte würde ich das ganz sicher angeben.
    Die Bauleidenschaft, die Liebe zum Detail mit denen er sich jedem seiner Bauvorhaben widmete - viele Entwürfe und Ideen sind ihm zuzuschreiben - oder die Musikbesessenheit und der damit verbundene Eifer.
    Madame de Maintenon mußte ihn eines Tages zurecht weisen, dass er zuviel Zeit mit seinen Musikern und der neuen Oper ( das war Atys von Lully und Quinault ) zubringen würde und darüber seine Pflichten vergessen würde.
    Louis XIV sah sich wohl nicht Künstler im heutigen Sinn - doch wäre er sicherlich einer im heutigen Sinne.
    Musiker und Komponist ( er spielte Violine, Theorbe, Gitarre und Cembalo ), Tänzer ( er tanzte in unzähligen Balletten von Lully und Benserade die Hauptrollen ), Organisator ( er übernahm die Regie bei allen Hoffesten - nichts wurde dem Zufall überlassen ) Architekt ( ist vielleicht zuviel gesagt - doch konnte er seien Vorstellungen mit leichter Hand skizzieren und erläutern ) Modeschöpfer ( viele Kostüme etc. basieren auf seinen Vorstellungen und Ideen).

    Mit Versailles und der damit verbundenen Kunst machte er nicht nur Frankreich zum kulturellen Leitbild in Europa, sondern verwirklichte seine eigenen künstlerischen Ambitionen.

    Louis XIV ist Heute vor allem als ein erzkatholischer Feldherr in Erinnerung - ich sage er war der wahre Musenkönig.
    In der Kunst fand er sein Glück - denn kaum jemand anderes hat solche Unsummen für die Kunst aufgebracht. All das unterstützte sein Renomée, unterstrich seine Selbstdarstellung und sein Bedürfnis nach Bewunderung.

    Versailles ist meiner Meinung nach mehr als nur ein Machtsymbol und ein goldener Käfig für den Adel.
    Ich denke diese Anlage ist die einzige große Liebe des Sonnenkönigs.
     

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