Maximilian I.

Dieses Thema im Forum "Das Heilige Römische Reich" wurde erstellt von Kalliope, 22. Oktober 2011.

  1. Kalliope

    Kalliope Neues Mitglied

    Hallo

    ich lerne für eine Geschichteprüfung, leider in den 2 Büchern die ich bekommen habe fehlt ein Stück der Geschichte auch eben das über Maximilian I.
    Im Netz findet man schon Informationen aber, vielleicht könnt ihr mit trotzdem ein Stück weiterhelfen.

    Welche Reformschritte setze Maximilian I.? Wie würden Sie seine Politik und seine Zeit beurteilen? Kann man bereits von einem modernen Staat sprechen?

    Bei Wikipedia finde ich nichts zu Reformschritten, wisst ihr was damit gemeint ist?

    danke

    ok auf die Frage welche Reformen er gemacht hat, habe ich jetzt eine Antwort gefunden. Aber vielleicht könnt ihr mir zu den 2 anderen Fragen weiterhelfen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Oktober 2011
  2. muheijo

    muheijo Aktives Mitglied

    Ueber welchen Maximilian I. sprichst du?

    Ueber den Kurfuersten Bayerns z.Zt. des 30jæhrigen Krieges oder ueber Bayerns ersten Kønig?

    Gruss, muheijo
     
  3. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    Ich hätte eigentlich an Kaiser Maximilian I. gedacht. Bayerns ersten König würde ich ausschließen, sonst hätte Kalliope die Frage vermutlich nicht in den Mittelalter-Bereich gestellt.
     
  4. muheijo

    muheijo Aktives Mitglied

  5. Kalliope

    Kalliope Neues Mitglied

    Genau der Typ deswegen habe ich es unter Das Heilige Römische Reich gepostet.
     
  6. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Schau mal unter Reichsreform 1495.
     
  7. Kalliope

    Kalliope Neues Mitglied

    Ich habe mir ein weiteres Geschichtslehrbuch besorgt. Irgendwie kenn ich micht jetzt nicht mehr aus. In Wikipedia steht
    In dem Buch aber wiederum steht zb
    Ja was jetzt hat er jetzt hat er einen modernen Staat gegründet bzw die Grundlagen dafür gelegt oder nicht? Finde teilweise die Sachen im Buch sagen eher das er keine Ahnung hatte was er tat und nur haufen Schulden hinterlassen hat. In Wikipedia klingt es viel besser, dass er viel getan hat für den Staat.
     
  8. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    Das, was im 2. Buch steht, stimmt so jedenfalls nicht. In "Wilhelm Brauneder: Österreichische Verfassungsgeschichte" wird recht ausführlich seine Verwaltungsorganisation in den habsburgischen Erblanden dargestellt. Wie effizient sie in der Praxis war, ist eine andere Frage, aber eine Verwaltungsorganisation gab es jedenfalls. Seine Verwaltungsreformen erfolgten gerade unter dem Aspekt einer Steigerung der Finanzkraft.
     
  9. Kalliope

    Kalliope Neues Mitglied

    Aber ,dass er haufen Schulden hinterlassen hat, stimmt doch oder?
     
  10. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    Ja, das stimmt.
    Seine Geldsorgen führten sogar dazu, dass er mit Bianca Maria Sforza nur der Mitgift wegen eine unstandesgemäße Frau, mit der er sich obendrein nicht verstand, heiratete.
     
  11. rinoabutzile

    rinoabutzile Neues Mitglied

    "Nicht verstand" ist aber noch nett gesagt. Sie war ihm von Herzen unsymphatisch.

    Er hat sie mehrmals als Pfand monatelang zurück gelassen, weil er diverse Rechnungen, entstanden durch den Aufenthalt an jenem Ort, nicht zahlen konnte.
     
  12. Teresa C.

    Teresa C. Aktives Mitglied

    Was die (seit Thea Leitner, Habsburgs Goldene Bräute) und vielleicht bereits früher verbreitete Behauptung von der "Verpfändung" der eigenen Ehefrau betrifft, weil er wieder einmal Rechnungen nicht bezahlen konnte, so dürfte es sich offensichtlich doch um eine jener Legende handeln, die auf einer reißerisch-ungenauen Auslegung von (zumeist noch fragwürdigen) Überlieferungsfakten aufbauen und gerade in populärwissenschaftlichen Arbeiten gerne als Fakt verkauft werden. Nach der (wissenschaftlichen) Biographie von Sabine Weiss ging es dabei um eigene Schulden, wobei die Autorin sich auch mit den Ursachen dafür, dass es zu einer solchen Situation kam, beschäftigt.

    Was ihre Forschungsergenisse bezüglich der Ehe der beiden betrifft, so dürfte der gute Maximilian keineswegs so ein übler Ehemann gewesen sein, als der er gewöhnlich dargestellt wird, auch wenn die Ehe sicher nicht zu den "Traumehen" ihrer Zeit gehört hat.

    Vgl. Sabine Weiss:
    Die vergessene Kaiserin: Bianca Maria Sforza - Kaiser Maximilians zweite Gemahlin nicht zahlen konnte, 2010, ISBN-13: 978-3702230883

    Was das zustande gekommen der Ehe betrifft, dürfte es übrigens nicht nur um die sicher tolle Mitgift gegangen sein, sondern mit der Eheschließung wollte der Kaiser / König auch verhindern, dass die Dame samt Mitgift von einem seiner politischen Gegner zufiel, wie z. B. den ungarische König Wladyslaus, der die Nachfolge des Matthias Corvinus angetreten hatte.


     

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