Meine (verlorenen) Lateinkenntnisse

Dieses Thema im Forum "Geschichtsmedien und Literatur" wurde erstellt von PeterWestfale, 27. Juli 2020.

Schlagworte:
  1. PeterWestfale

    PeterWestfale Mitglied

    Ich habe mal Latein gekonnt (ich habe das (große) Latinum). Leider ist das Alles futsch und vergessen! Geht das noch Jemandem hier so?
    Oder bist du im Gegenteil ein versierter Lateiner?

    Latein ist ja echt hilfreich, nicht nur für das römische Reich, sondern auch für das Mittelalter und (soweit ich weiß) weitere Anwendungsgebiete wie z.B. Renaissance, Biologie, Christliche Texte, Jura etc.

    Grüße
    Peter
     
  2. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    Bei mir war das ein Ab und Auf: In der Schule war Latein so ziemlich mein Lieblingsfach. Danach im Jus-Studium brauchte ich es allerdings fast nicht, obwohl für Nicht-Lateiner ein Latinum vorgeschrieben war. Auch privat beschäftigte ich mich jahrelang nicht mehr damit, und meine Kenntnisse verfielen entsprechend. Erst als ich begann, mich privat wieder mit Originaltexten zu befassen, ging es wieder bergauf. Heute beherrsche ich Latein so lala.
     
  3. Tannhaeuser

    Tannhaeuser Aktives Mitglied

    nachdem ich es beruflich ständig brauche ist mein Latein immer noch ganz passabel
     
  4. Clemens64

    Clemens64 Mitglied

    Latein hatte ich in den höheren Schulklassen ganz gern. Schön wäre, wenn ich dem Nachwuchs helfen und so meine verfallenden Fähigkeiten restaurieren könnte, der Nachwuchs hält Latein aber als Schulfach für abwegig und hat Spanisch gewählt.
     
  5. Reinecke

    Reinecke Aktives Mitglied

    Um mein Latinum zu bekommen, braucht ich im 1. Halbjahr der 12. Klasse ne vier oder besser. Das hab ich auch i-wie hinbekommen, fest darauf vertrauend, wenn ich das Latinum hab, brauch ich kein latein mehr können. Hat sich im großen und ganzen auch als richtig heraus gestellt. (Wobei der Prof in dem einen Geschichts-Proseminar, dass ich mal aus Neugier besuchte, doch tatsächlich davon ausging, dass wir lateinische Texte lesen können; so was aber auch...)

    Das zweite Halbjahr war dann, was Latein angeht, mehr als entspannt. In die Abi-Note gings nicht ein, also war alles über 6 ausreichend. Hab ich auch geschafft!

    Fürs Hobby hätte ich es mal gebrauchen können, Deutsch ins Lateinische übersetzen zu können, aber das lernt man ja nicht. Hat vermutlich aber eh niemand mitbekommen, ob das Lateinische korrekt ist oder nicht, insofern...

    Fazit: Wär ganz schön, mehr Latein zu können, als man durch Asterix-Lektüre ohnehin lernt, aber wirklich leiden tu ich nicht drunter.
     
  6. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    Ich habe in der Schule zu Beginn meines sechsjährigen Lateinunterrichts schon gelernt, auch Deutsch in Latein zu übersetzen.

    Im Studium der Rechtswissenschaften bekamen wir - trotz verpflichtender Lateinkenntnisse - auch im Fach "Römisches Recht" zu lateinischen Originalstellen immer deutsche Übersetzungen mitgeliefert. Keine Ahnung, ob man uns nicht zutraute, tatsächlich ausreichend Latein zu können, oder ob man bloß verhindern wollte, dass wir zu viel Zeit fürs Übersetzen "verschwenden" (oder ob es gar nur ein Entgegenkommen sein sollte). Ich wäre jedenfalls auch ganz ohne Lateinkenntnisse durchs Studium gekommen.
     
  7. muheijo

    muheijo Aktives Mitglied

    Sagen wir mal so: Das grosse Latinum habe ich auch, aber von "Latein können" konnte und kann ich nicht sprechen.
    Ich habe mich damals mit Vokabel-lernen über Wasser gehalten. Immerhin: Alle Latein-Lehrer, die ich hatte, waren ganz spezielle Typen, jeder auf seine Art - sie sind mir alle positiv im Gedächtnis geblieben.

    Ein Fehler war es aber trotzdem, Latein statt Französisch zu nehmen: Viel napoleonische Literatur bleibt mir so verschlossen.

    Gruss, muheijo
     

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