Mitarbeit bei der Restauration eines Römerkastells

Dieses Thema im Forum "Archäologie" wurde erstellt von strategos, 18. Januar 2006.

  1. strategos

    strategos Neues Mitglied

    Wer in der Nähe von Regensburg wohnt und sich für provinzialrömische Hinterlassenschaften interessiert, kann ab dem kommenden Frühjahr bei der Restauration des Römerlagers Abusina (Eining) mithelfen. Abusina war das östlichste Kastell am rätischen Limes, es liegt direkt an der Stelle, an der der Limes auf die Donau trifft. Hier der Text von der Website der Regensburger Regionalzeitung:

    Arbeiten am Kastell Abusina beginnen im Frühjahr
    Nach langem Ringen hat der Verein Historia Romana nun die Genehmigung zur Restauration des Kastells Abusina in Eining. Auch der finanzielle Grundstock ist gelegt, so dass im Frühjahr die Arbeiten beginnen können. Das Interesse an der Spendenaktion für die Wiederherstellung des Römerkastells sei bisher überraschend groß: „Das hätte ich gar nicht gedacht. Besonders der Zuspruch von Privatleuten aus der Region ist sehr groß“, so Dr. Franz Berger, Vorstand von Historia Romana. Zuletzt sagte die bayerische Landesstiftung 35000 Euro zu.
    Der Anfang sei nun gemacht. „Wir haben jetzt so viel, dass wir beginnen können, aber im Laufe der nächsten Jahre muss schon noch einiges dazukommen“, weiß Berger. 250000 Euro muss der Verein aufbringen, noch einmal das Gleiche kommt aus dem Leader Plus Programm der Europäischen Union.
    Doch nicht nur die finanzielle Basis steht, auch die behördlichen Voraussetzungen zum Auftakt der Arbeiten sind geschaffen, nach einer „gigantischen Anstrengung“, wie Berger betont.
    Anfangs wären Behörden wie das Denkmalamt oder der Naturschutz dem Projekt ziemlich ablehnend gegenüber gestanden. „Jetzt ist es uns gelungen, unser Konzept mit allen Behörden auf eine Linie zu bringen. Die Verhandlungen sind soweit, dass wir im Frühjahr mit den Arbeiten beginnen können“, freut sich der Vorsitzende des Vereins Historia Romana.
    Sobald sich der Winter zurückzieht soll es also losgehen im ehemaligen Lager der Römer. Dabei bietet sich laut Dr. Berger der Bevölkerung eine einmalige Chance.
    Historia Romana ist nämlich auf freiwillige Helfer angewiesen und so können interessierte Leute unter Anleitung an einem archäologischen Projekt mitarbeiten und helfen, das kulturelle Erbe der Region zu sichern. Wie Franz Berger mitteilte, haben auch schon Schulen ihre Bereitschaft signalisiert, Exkursionen zum Römerkastell zu organisieren. „Ich denke, dass durchaus Interesse daran besteht, die Leute sind für das Thema sensibilisiert und man wird auch ständig angesprochen“, so Berger. Ab März soll eine Koordinierungsstelle für freiwillige Helfer aufgebaut werden.
    http://www.donau.de/SID_fa15cfbd9be05ddf59f0b7b3b926f79a/nachrichten/region/kelheim/meldung.shtml?rubrik=mz&id=56354


    Website des Vereins (fehlt leider in der Meldung von donau.de):
    http://www.historia-romana.de/geschichte.htm
     

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