Münzenbestimmung

Dieses Thema im Forum "Sonstiges im Altertum" wurde erstellt von Gurrr, 21. Mai 2015.

  1. Gurrr

    Gurrr Neues Mitglied

    Liebe Forianer,
    im Anhang findet ihr zwei Bilder von einer Münze, die Vorder- und Hinteransicht. Sie scheint mir aus dem Altertum zu stammen, falls sie denn echt ist. Ich gehe aber aufgrund der misstrauisch machenden, guten Erhaltung und der Tatsache, dass solche Münzen in früheren Tagen oft gefälscht wurden eher nicht davon aus. Jedoch wollte ich den "Fund" den Spezialisten nicht vorenthalten, bevor ich zu ein zu voreiliges Urteil fälle.

    Vielen Dank

    Gurrr

    [EDIT] Und ja ich weiß, auf der Fensterbank ist mal wieder Staubwischen angesagt! :D [EDIT]
     

    Anhänge:

  2. Ugh Valencia

    Ugh Valencia Aktives Mitglied

    Die Nicht-Minervaseite trägt die Inschrift:
    "* E.L.S. LAUER * RECH. PF. " klingt eher deutsch als latein für mich.

    "Ernst Ludwig Sigmund Lauer: "Rechenpfennigmacher" aus Nürnberg, Meister in 1783, verstorben 1833." sagt man hier


     
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  3. Gurrr

    Gurrr Neues Mitglied

    Vielen Dank!
    Bei genauerem Googlen stellt sich heraus, das Lauer ein Spielzeugmacher war. Also klassizistisches Spielgeld für Wohlstandskinder aus bürgerlichen Familien.. nichts mit Antik.
    Schade, aber ich habe die Münze sowieso eher als "Beifang" zu anderen Kleinmünzen gekauft. Es tut mir also nicht weh.
    Dennoch vielen lieben Dank für die Mühe!
     
  4. Amalaswintha

    Amalaswintha Aktives Mitglied

    Weshalb nicht antik?
    Antik ist sie allemal, wenn auch nicht so antik.
    Aber ich würde sie nicht so mißachten, denn sie ist ein schönes Stück Rezeptionsgeschichte und das kann oft interessanter sein als die Antike selbst, weil sie die Reflexion der Antike in ihrer jeweiligen Rezeptionsphase widerspiegelt. Was wir heute machen ist in weiten Teilen auch nichts als Rezeption, weil wir mit Augen des 20. und 21. Jahrhunderts auf die Antike blicken, sie also nur aus dieser Perspektive wahrnehmen können, sie aber nicht mehr so verstehen, wie einer aus dem 18. Jahrhundert, dessen Wahrnehmung in anderer Weise als die unsere geprägt war.
     
  5. Ugh Valencia

    Ugh Valencia Aktives Mitglied

    @Amalaswintha: Das sehe ich genauso. Denn in meiner Wahrnehmung sind Menschen im 19. JH, die ihre Brötchen mit der Herstellung von Spielgeld verdienten, vollkommen neu. Daher vielen Dank an den Threadersteller Gurr.
     

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