Öffentliche Meinung in der Welt zu Barbareien

Dieses Thema im Forum "Indien | Ferner Osten" wurde erstellt von askan, 22. Juni 2009.

  1. askan

    askan Neues Mitglied

    Neulich kam auf ARTE eine Doku über den Sommerpalast der chinesischen Mandschukaiser.
    Der Sommerpalast war wesentlich aufwendiger und grösser als die verbotene Stadt und wurde 1860 von einer britisch/französischen Strafexpedition unter der Führung von Lord Elgin geplündert und eingeäschert.

    Gab es eigentlich in Europa oder dem Rest der Welt auch kritische Stimmen, auch zu ähnlichen Barbarein, dazu? Schließlich haben die Europäer wie die Wandalen gehaust.
     
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  2. Großfürst Pavel

    Großfürst Pavel Neues Mitglied

    Der unvermeindliche Wiki-Link:

    Old Summer Palace - Wikipedia, the free encyclopedia

    Besser die Kostbarkeiten mitnehmen als sie zu zerstören.

    Egal wie nieder heute dieses Ereignis erscheinen mag, sollte man sich klar machen, dass es bei weitem nicht das Schlimmste in diesem Krieg war, die Tat nicht unbegründet erfolgte und hier zumindest nicht die (chinesische) Zivilbevölkerung, sondern der Verantwortliche höchstpersönlich Schaden nahm, was ja bei vielen Kriegen immer beklagt wird, dass es nicht umgekehrt war.
     
  3. askan

    askan Neues Mitglied

    Ich meine auch die Hintergründe, zum Beispiel beim Opiumkrieg und den "ungleichen Verträgen". Was haben eigentlich die so kulturell so hochstehenden Europäer geäußert als bekannt wurde, das ihre eigenen Regierungen fremde Staaten zwingt illegale Waren abzukaufen und sie regelrecht zu erpressen?
    Soweit ich weiß hat der Kaiser von China sogar mal eine Botschaft zur Queen in London geschickt, warum sie ihrer Flotte erlaubt China dazu zuerpressen eine Substanz die in Britannien selbst höchstillegal ist in China zu verkaufen, während ein Opiumhändler in England selbst mit dem Strick rechnen muß.
     

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