Rameaujahr 2014

Dieses Thema im Forum "Kunstgeschichte" wurde erstellt von Brissotin, 28. November 2013.

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  1. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Wahrscheinlich ist es schon zu musikinteressierten Forianern durchgesickert, nächstes Jahr ist das Rameau-Jahr.
    Es wird massig Neueinspielungen geben und natürlich Rameaus Musik in Frankreich vielerorts gespielt. Als Ramist muss ich da natürlich hin.
    Hier wird zum "l'année Rameau 2014" eine Homepage entstehen: http://www.rameau2014.fr/
    Man kann aber auch einfach unter "Rameau 2014" googeln und findet massig Hinweise auf Aufführungen etc..

    Nun bin ich ja eigentlich kein Fan von Gedächtnisjahren an Komponisten, die sowieso enorm berühmt sind. Denn Rameau zählt zweifellos heute neben Mozart, Händel, J. S. Bach und Haydn zu den bekanntesten Komponisten seines Jahrhunderts.

    Vor 250 Jahren, am 12. September 1764, ist er verstorben.

    Ein indirektes literarisches Denkmal wurde ihm von Diderot mit "Rameaus Neffe" gesetzt. Kaum ein Komponist dieses Jahrhunderts war wahrscheinlich umstritten wie er. Kaum einer wurde wie er zur Leitfigur einer regelrechten Partei. Kaum einer wie er (außer vielleicht Lully, Gluck und Grétry) wurden so ausgiebig am Hof der Bourbonen gespielt. Kaum ein Komponist vertrat so konsequent seine Auffassungen zur Musik, die sich in seinem musiktheoretischen Werk "Traité de l'harmonie réduite à ses principes naturels". Kaum ein französisches Werk für Tasteninstrument wird wohl so oft eingespielt wie seine "Pièces de clavecin".

    Interessant wäre ja, ob bis heute leidenschaftliche Verfechter der einen oder der anderen Musik zu finden sind, wie sie damals in den "La Querelle des bouffons" aufeinander stießen. ;)

    Ein kleiner Überblick zu seinem Schaffen: http://fr.wikipedia.org/wiki/Jean-Philippe_Rameau
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. November 2013
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  2. Dieter

    Dieter Premiummitglied

    Da bin ich schon heute gespannt wie ein Flitzebogen, auf welche Weise unser furioses Regietheater die Rameau-Opern durch den Wolf drehen wird.

    Beliebte Schauplätze unserer enthemmten Regisseure sind seit Jahren: Psychiatrie, Bordell, Konzentrationslager, Schlachthof, Slum. Ich stelle mir gerade vor, wie man "Castor et Pollux", "Daedanus" oder "Hyppolite et Ancie" dort verorten kann.

    Für welches Szenario möchtest du dich entscheiden? :D
     
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  3. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Ich glaube im Moment nicht an Regietheater, weil zumindest die Oper von Versailles mit im Boot ist. Da kann ich mir sowas wie diese - ähm - Inszenierung von "Les Paladins" mit Christie und Les Arts Florissants, die mal im Fernsehen lief und auf DVD vertrieben wurde, und bei der selbst ich nach 10 Minuten abschalten musste, nicht ganz vorstellen. Ich habe die Oper mit Christie und Les Arts Florissants mal vor Jahren konzertant in Baden-Baden erlebt - das war eigentlich ganz toll. Der Meister war etwas erkältet, aber das machte nicht soviel. Die musikalische Darbietung war natürlich angemessen an die Auszeichnungen, die Christie schon in Frankreich bekommen hat.
    Ich denke vielmehr, die werden sich nicht lumpen lassen und zumindest einmal sowas wie "Hippolyte et Aricie" mit Emmanuelle Haïm 2009 in Toulouse dann in Paris auf die Beine stellen. Natürlich muss man dann sofort auf die Karten stürzen, weil es so einen Run wie bei der legendären Aufführung in den 80erm von "Atys" von Lully wahrscheinlich geben wird.

    In Deutschland ist es sicher was anderes. Da kenne ich eigentlich nur Rameau entweder konzertant oder spartanisch ausgestattet (in Bayreuth vor vielen Jahren) oder eben tatsächlich Regietheater (in Freiburg, "Dardanus"). Ist aber m. E. eh die Frage, ob das Rameaujahr nicht auf Frankreich beschränkt bleibt wie das Grétryjahr 2013 auf Belgien (gut in Frankreich hatte es davor eh schon Grétry gegeben).
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. November 2013
  4. Ralf.M

    Ralf.M Aktives Mitglied

    Wird in Deutschland, was die Kompositöre anbelangt, sicher ein etwas ruhigeres Jahr gegenüber diesem Jahr.<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:eek:ffice:eek:ffice" /><o:p></o:p>
    <o:p> </o:p>
    Da wäre Carl Philipp Emanuel Bach 300. Geburtstag.<o:p></o:p>
    Vielleicht könnte man es auch hier mit einem Italiener verbinden, Puccinis (90. Todestag).<o:p></o:p>
     
  5. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Sind doch meistens eher hunderter oder was und fünfziger. Aber ich hatte auch an CPE Bach gedacht. Ist doch auch was. Er ist doch musikalisch "ganz großes Kino". :yes:

    Bei den Italienern wäre auch 300. Geburtstag von Jomelli. Wobei dieser ja fast für Deutschland wichtiger ist als für Italien. :grübel:
     
  6. Ralf.M

    Ralf.M Aktives Mitglied

    Jommelli...<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:eek:ffice:eek:ffice" /><o:p></o:p>
    Bei wiki steht u.a. 60. Opern.<o:p></o:p>

    Hier wieder ein Beispiel wozu google, wiki und Youtube gut ist.<o:p></o:p>

    Habe mal nachgeschaut.<o:p></o:p>

    Weder im DDR Opernführer, noch in Meyers Lexikon und auch nicht im Opernführer von Harenberg. <o:p></o:p>
    Sein Requiem werde ich mir mal ganz anhören (49 Minuten und sogar in HD).<o:p></o:p>
     
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  7. Dieter

    Dieter Premiummitglied

    Klar ist aber: Wer Opern von Rameau szenisch aufführen will, der kann sich nicht oder nur sehr bedingt an das Libretto halten. Das ist den Leuten heute nicht mehr zuzumuten, sofern man wenigstens etwas Breitenwirkung entfalten will. Die Regie muss also eine modernisierte Fassung abliefern, die das Libretto höchstens als Baustein benutzt, wobei viel Fingerspitzengefühl erforderlich ist.

    Wer das alles nicht will, der muss auf konzertante Aufführungen ausweichen.
     
  8. dekumatland

    dekumatland Aktives Mitglied

    wieso ist den Leuten heute ein Libretto der Barockzeit nicht zumutbar???
     
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  9. Dieter

    Dieter Premiummitglied

    Weil solche Libretti eine sprachlich nicht mehr zugängliche Diktion haben und barocke Götter-, Helden- und Heroinenwelten in einer Weise entfalten, die entweder unfreiwillig komisch ist oder aber befremdlich auf den durchschnittlichen Opernbesucher wirkt. Das ist der Grund, warum Briso und ich darauf hinwiesen, dass Barockopern häufig nur noch konzertant aufgeführt werden.

    Ein anderer Ansatz, um die nötige (auch kommerzielle!) Breitenwirkung zu erzielen, ist die Modernisierung und Aktualisierung des Stoffs durch eine geschickte Regie.

    Das hat immerhin vereinzelt zu beachtlichen Erfolgen geführt - und auch zu krachenden Durchfällen.
     
  10. dekumatland

    dekumatland Aktives Mitglied

    bzgl. Theaterstücken aus Renaissance und Barock hat man dergleichen Schwierigkeiten nicht: Shakespeare, Moliere, Gryphius werden gespielt - nicht anders müsste es bei den Opern sein. Und so ein wenig Wissen wird halt vorausgesetzt: wer antike Götter umgehen will und statt in die Barockoper in Offenbachs la belle Helene oder gar in Straußens Ariadne geht... na, der wird aber verblüfft gaffen:rofl::rofl::rofl:
     
  11. Dieter

    Dieter Premiummitglied

    Auch die werden längst in Slums, Schlachthöfen oder Konzentrationslagern gespielt und auch mit überarbeiteten (!) Textversionen - du bist vermutlich lange nicht in einem Großstadtschauspiel gewesen.
     
  12. dekumatland

    dekumatland Aktives Mitglied

    das eine ist die oftmals missratene Inszenierung
    das andere sind unstatthafte Veränderungen des Textes (in solchen Fällen gehört ein "nach Shakespeare" ins Programmheft)
    deiner Kenntnis entzieht sich, was ich zu besuchen pflege und was nicht :winke:

    das zusammen erklärt aber noch nicht, weshalb das heutige Opern- und Theaterpublikum zu dumm für Originaltexte der Barockzeit sein soll, sodass man diesem solche nicht zumuten dürfe... :pfeif::winke:
     
  13. Dieter

    Dieter Premiummitglied

    Was "unstatthaft" ist oder nicht, darüber gehen die Meinungen oft auseinander. Da gibt's die Riege der Konservativen und die der Modernisierer.

    Ich habe dich längere Zeit nicht im Schauspielhaus gesehen. Daher mein Eindruck.

    Das Publikum ist nicht zu "dumm", sondern geht schlicht und ergreifend nicht hin.
     
  14. dekumatland

    dekumatland Aktives Mitglied

    gesehen haben wir zwei uns noch nie, schließlich kennen wir einander nicht draußen in freier Wildbahn, sondern nur hier :winke: insofern ist diese Replik mit Verlaub zu sagen völlig unsinnig

    eben!
    und deswegen braucht es keine Nachhilfe durch verschlimmbessernde Textänderungen; die paar antiken Götter könnte man durch etwas aufgefrischte Allgemeinbildung drauf haben (zudem heult auch keiner, der sich Faust II im Theater gönnt, wegen des Textes sondern informiert sich schlimmstenfalls über das, was er nicht kennt)

    kurzum: etwas antike Götterwelt haben wir in zahlreichen Opern und Theaterstücken, beileibe nicht nur in der Barockoper - das also hält niemanden ab und überfordert auch keinen.
     
  15. Dieter

    Dieter Premiummitglied

    Ach - sollte ich mich so getäuscht haben?

    Ich sagte bereits: Die Meinung über Textbearbeitungen geht zuweilen auseinander. Die noch nach 1945 gebräuchlichen Shakespeare-Übersetzungen des seligen Karl Simrock adaptiert heute kein Mensch mehr für die Bühne. Ähnlich sieht das bei anderen Klassikern aus, die mal mehr mal weniger Anpassung an heutige Zeiten erfahren.

    Die Leute gehen nicht hin und das ist der Grund, warum zahlreiche Barockopern nur noch konzertant und nicht szenisch aufgeführt werden.
     
  16. dekumatland

    dekumatland Aktives Mitglied

    ...es gibt Länder, in denen Shakespeare nicht übersetzt werden muss, und stell´ dir vor: auch dort führt man Shakespeare auf :winke::D
    ...und dann, oh Weh: in den Werkausgaben finden sich die nachträglichen Bearbeitungen nicht...

    Fazit: die Libretti der Barockopern sind heute nicht unverständlicher als damals :)
     
  17. Dieter

    Dieter Premiummitglied

    Dieses Fazit kannst gern ziehen - das ändert allerdings nichts an den jämmerlichen Zuschauerfrequnzen.
     
  18. dekumatland

    dekumatland Aktives Mitglied

    sind die denn in großen Opernhäusern jämmerlich, wenn dort Barockopern aufgeführt werden? Als ich in Glucks Orfeus in der Semperoper war, da war die Oper nahezu ausverkauft. Und das ist nur ein einziges Beispiel. (wobei ich zugebe, dass eine Semperoper oder ansonsten ein Barockoper mit der Bartoli was anderes sind als eine gutgemeinte Provinzaufführung) ;)
     
  19. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Bei "Radamisto" war damals in Karlsruhe immer alles ausverkauft. Und da wurde defenitiv nichts am Libretto rumgefuhrwerkt.
    Ich verstehe manchmal nicht in welcher Welt Du lebst.:nono: Die von Dir oftmals formulierten Probleme sieht eigentlich kein Opernschaffender, den ich goutiere (Christophe Rousset, W. Christie, M. Minkowski). Vielmehr bin ich überzeugt, dass es Buhrufe geben würde, wenn jemand dem Libretto einer französischen Oper zu Leibe rücken würde, denn dieses macht ja zu einem nicht unbedeutenden Teil die Qualität der Oper aus.
    Vielleicht hat es auch keinen Sinn mit Dir über sowas wie Opern diskutieren zu wollen, wenn Du da immer so eigenwillige Einwände hast.:still:

    @ Ralf.M
    Also ich halte Jomelli für einen bedeutenden Opernkomponisten, DDR-Opernführer oder auch Meyers Lexikon hin oder her.
    Wenn Interesse besteht, kann ich mal Informationen zu ihm nachreichen.

    Können wir, wenn Interesse besteht, einfach zu Rameau und meinetwegen seinen Librettisten zurückkehren?
    Letzte Woche wurde auf SWR2 eine Neueinspielung von "Dardanus" mit dem offenbar neuen Ensemble "Pygmalion" vorgestellt. Im Kommentar wurde bemerkt, dass dem damaligen Publikum das Libretto zu unglaubwürdig war, so bspw. eine Szene, in welcher Dardanus einschläft. Deswegen war die Oper anfangs nicht sonderlich beliebt und wurde anschließend überarbeitet, was vor allem die Handlung betraf. Nun wurde erstmalig die Fassung von 1744 eingespielt, während Minkowski bis auf eine Arie des Dardanus in seiner Aufnahme konsequent die Fassung von 1739 verwendet hatte.
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. Dezember 2013
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  20. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Letztes Jahr wurde erstmalig „Les Surprises de l‘Amour“ von Les Nouveaux Caractères unter Leitung von Sebastien d‘Hérin in der Fassung von 1758 komplett eingespielt. Ehedem war nur „Anacréon“ in einer Aufnahme von Marc Minkowski mit Les Musicien de Louvre erhältlich.

    „Les Surprises de l‘amour“ machte wie eigentlich alle größeren Werke Rameaus schon zu Lebzeiten einige Bearbeitungen mit. Anfangs wurde die Oper anlässlich des Friedens von Aachen mit einem Prolog, genannt „La Retour d‘Astrées“, und 2 Entrées aufgeführt. Später fiel dann der Prolog weg, weil man ihn für zu sehr an den Anlass gebunden ansah und der Acte de Ballet Les Sybarites wurde eingefügt und der Rest der Oper modifiziert. Schließlich gab es 1758 eine finale Fassung, weiterhin ohne Prolog, dafür aber wieder mit den beiden ursprünglichen Entrées „L'enlèvement d'Adonis“ und „La lyre enchantée“ sowie als letztes Entrée „Anacréon“. Die Überraschungen der Liebe sind tatsächlich das Thema, welches sich durch alle Entrées zieht. Insgesamt ist die Musik überwiegend noch harmonischer und friedlicher als in „Les Fetes d‘Hébé“.
    Typisch für die französische Oper ist, dass besonderen Wert auf die Verbindung von Musik und Lyrik gelegt wurde. Im Grunde geht es in allen drei Entrées um die Macht der Liebe. Die sonst so keusche Diana wird im ersten Entrée von Leidenschaft zu Adonis erfüllt, wodurch sie in einen Konflikt mit Vénus gerät. Im zweiten Entrée versucht Urania die Sirene Parthenope von ihrer Liebe zu Linus abzubringen, wird dann aber mittels einer Leier selbst überführt, für die Liebe anfällig zu sein. In Anacréon geht es um den Widerstreit in dem berühmten Dichter Anacréon, ob er Bacchus oder Amor huldigen soll. Letztlich kommt es zu einer gütlichen Einigung: man darf trinken und lieben zugleich.

    In „Les Fêtes d‘Hébé“ werden sozusagen die drei lyrischen Künsten und ihre Vorzüge demonstriert: La poésie, La musique und La danse. Der Prolog hält gleichsam die Handlung zusammen: Hébé verlässt den Olymp auf der Flucht vor Momus, während ihr Amor versichert, dass sie am besten an den Ufern der Seine, wo den Künsten am vortrefflichsten gehuldigt wird, Zuflucht nehmen soll.

    Weitaus weniger Zusammenhang haben m.E. die Entrées der enorm erfolgreichen Opéra ballet „Les indes galantes“. Nach einem Prolog, der nichts mit den Entrées zu tun hat, werden verschiedene Liebenständeleien in der Türkei („Le turc genereux“), Südamerika („Les Incas du Pérou“), Persien („Les Fleurs“) und Nordarmerika („Les Sauvages“) in den verschiedenen Entrées behandelt. Besonders in „Les Fleurs“ findet sich kaum Handlung. Die Gemeinsamkeit aller Entrées besteht in den exotischen, sozusagen „indischen“ Handlungsorten.

    „Les Indes Galantes“ (1735) begründete neben den Tragédie Lyriques den Ruhm Rameaus und war insgesamt sicher eines seiner erfolgreichsten Stücke, ja wohl vielleicht die erfolgreichste Opéra ballet schlechthin. „Les Fêtes d‘Hébé“ (1739) war mit etwa 80 Aufführungen allein schon im ersten Jahr auch eine erfolgreiche Oper, während „Les Surprises d‘Amour“ nur noch auf etwa 60 Aufführungen brachte. Immerhin war „Les Surprises de l‘Amour“ in der Fassung von 1758 die letzte Oper Rameaus, die im Druck erschien.
    Zwischen den ersten beiden Opern und „Les Surprises de l‘amour“ liegt eine bedeutende Zäsur, nämlich die dass Rameau bei Hof eingestellt wurde und somit die Aufgabe erhielt, Opern für diverse Gelegenheiten - Geburten von Prinzen und Prinzessinnen, Hochzeiten, Siegesfeiern etc. - zu komponieren.
    Seine ersten Opern, die in dem Zusammenhang geschaffen wurden, waren „La Princesse de Navarre“ (1744) anlässlich der Vermählung des Dauphin mit einer spanischen Prinzessin und „Les fêtes de Polymnie“ zur Feier des Sieges bei Fontenoy(1745). Nachdem Rameaus „Platée“ am 31. März 1745 ebenfalls zur Feier der Hochzeit des Dauphin aufgeführt worden war, hatte diese sehr humorvoll-bissige Oper eine so gute Resonanz, dass Rameau daraufhin zum Maître de Musique de la Chambre du Roy ernannt wurde.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Januar 2014

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