Revolution 1918/19

Dieses Thema im Forum "Die Weimarer Republik" wurde erstellt von Gast, 26. November 2007.

  1. Gast

    Gast Gast

    Hallo miteinander!!

    "Vom Obrigkeitsstaat zur Demokratie: Die Revolution 1918/19- eine verpasste Chance zum Neuanfang?"

    So oder ähnlich wird die Frage lauten, die ich nächste Woche in meiner Geschichtsklausur beantworten muss.

    Ich bitte nun um Anregungen, Meinungen, Gedanken, Gründe, Argumente, etc!

    Vielen Dank für alle Antworten!

    Viele Grüße =)
     
  2. derralf

    derralf Mitglied

    Die kommunistischen Ausschreitungen 1918/19 als verpaßte Chance auf einen "Neuanfang"? Oh man - das wird ja immer besser!
    Dann wären die Deutschen 15 Jahre eher in den zweifelhaften "Genuß" eines Terrorstaates gekommen. Das als "Chance" zu betiteln halte ich doch für makaber.
    Wäre eine deutsche Sowjetrepublik wirklich eine bessere Alternative gewesen als eine Deutsche Republik? Ich glaube auf solche Fragen muss man garnicht antworten.
     
  3. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Ich kann Dein Problem beim besten Willen nicht erkennen. Es gibt eine Aussage: "Die Revolution 1918/19- eine verpasste Chance zum Neuanfang". Diese Aussage wird aber in Frage gestellt, dazu benutzt man konventionellerweise, wie hier geschehen, dieses Symbol <?>. Das heißt "Fragezeichen". Jetzt kann das Für und Wider der oben zitierten Aussage diskutiert werden. Alles in allem also ziemlich ergebnisoffen.

    Dies ist reine Spekulation. Solche Fragen, wie Du sie stellst, kann man nicht abschließend beantworten, da die Antworten dem politischen Gusto entsprechend ausfallen.
     
  4. derralf

    derralf Mitglied

    Was wäre denn gewesen wenn die "Revolution" erfolgreich gewesen wäre und nicht ein Sozialdemokrat die erste Republik ausgerufen hätte - sondern die Leninhörige KPD erfolgreich die "Räterepublik" verkündet hätte?
    Ich sehe da keinen Raum wie das irgendwie demokratisch hätte enden können...
    Ebenso könnte man Fragen ob der "Hitler-Ludendorff-Putsch" 1924 eine "verpaßte Chance" gewesen wäre - man weiß ja nicht wie es im Erfolgsfall ausgesehen hätte und ob Ludendorff evt. Hitler positiv beeinflußt hätte?

    Beides lächerliche Ansätze. Jeder Misserfolg von KPD und NSDAP in der Weimarer Zeit war eine Atempause für Republik und Demokratie.
     
  5. Gast

    Gast Gast

    das alles ändert nur leider nichts daran, dass so oder so in der Art die Frage in meiner Klausur lauten wird und ich Pro- und Contra-Argumente benötige.
     
  6. R.A.

    R.A. Neues Mitglied

    Es ist aber nicht richtig, die Original-Fragestellung nur auf den kommunistischen Putsch-Versuch zu reduzieren.

    Man kann sehr wohl fragen, ob man 1918/1919 nicht einiges verpaßt hat, um der Weimarer Republik einen besseren Start und ein stabileres Fundament zu verschaffen.

    Wobei ich persönlich ja glaube, daß den handelnden Personen nicht viele Optionen blieben - die Sachzwänge waren sehr stark.
    Aber dies zu hinterfragen und gegebenenfalls zu bestätigen ist schon sinnvoll, die Aufgabenstellung ist überaus klausurgeeignet.
     
  7. Themistokles

    Themistokles Aktives Mitglied

    Waren die Spartakisten (KPD entstand doch erst später?!) wirklich so Lenintreu? Waren nicht ein paar Massen an Menschen zuviel unterwegs um es mit dem Begriff Putsch abzufertigen?
    Gibt es Zahlen zum Vergleich Herbst 1917 in Russland und November 1918 in Deutschland?
     
  8. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

    Vergleichszahlen über das gesamte Reich habe ich auch nicht. Es gibt aber Darstellungen zu einzelnen Regionen, zB Schwarz, Klaus-Dieter, Weltkrieg und Revolution in Nürnberg, 1971 Kieler Hsitorische Studien Band 13 usw.

    Wenn man diese Studien 1918/1919 liest, waren schon die Massen auf der Straße. Dazu kam die allgemeine große Verzweifelung über die Lage, der Hunger etc. Nicht ohne Grund verschwand die Monarchie fast lautlos.

    Die Diskussion hier zeigt doch, dass eigentlich die Fragestellung geklärt werden muss, "die" Revolution zunächst einmal einzugrenzen ist auf die Beseitigung des bisherigen Systems. Das mehrere Strömungen vorhanden waren/konkurrierten, läßt sich ja dann darstellen. Dann können Versäumnisse der demokratischen Kräfte dargestellt werden, die im Neuanfang liegen.
     
  9. Gast

    Gast Gast

    Es geht hierbei um die Vorgänge vom Waffenstillstandsersuchen Ludendorffs über die Meuterei der Matrosen, das Rätesystem, die parlamentarische Demokratie bis hin zum Versailler Vertrag und dem Krisenjahr 1923.

    Der Kapp-Putsch ist nebensächlich für diese Frage.
     
  10. Hurvinek

    Hurvinek Gast

    Am 9.November 1918 rief die SPD unter Scheidemann in Berlin eine Deutsche Demokratische Republik aus. Am selben Tag rief Liebknecht in Berlin als kommender Kommunist (die KPD gabs noch nicht) eine Freie Sozialistische Republik Deutschland aus. Es war also ein Tag an dem allerhand SPD-Mitglieder irgendwelche Republiken ausriefen.

    Unter der SPD-Übergangsregierung wurde der Kieler Matrosenaufstand niedergeschlagen.
    Der von Max von Baden ernannte Reichspräsident Friedrich Ebert (SPD) stellte sich an die Spitze der Revolution, um eine Revolution russischen Vorbilds abzuwenden. Ebert genoß hohes politisches Ansehen in weiten Teilen der Arbeiterschaft. Auf Eberts Initiative wurden die Freikorps (Noske) gegründet. Da auch die Reichswehr Ebert nahestand und als kleineres Übel sah, war die spartakistische Liebknecht-Republik nur ein Wunschtraum.

    Am 1.Januar 1919 trennten sich endgültig die Wege der Sozialisten in zwei Lager. Die der Sozialdemokraten und die der Kommunisten.

    Vielleicht dem Gast eine Zusatzfrage zur Klärung seines Themas zu ergründen: "Warum scheiterte in Deutschland 1918 (im Gegensatz zu Russland 1917) eine Revolution?"
    Hier kann man die wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen in beiden Ländern vergleichen. Z.B. Deutschland, hier konnte jeder schreiben, rechnen und unter Bismarck wurden bereits in der Kaiserzeit erste weitreichende positive Arbeitsbedingungen und soziale Absicherung eingeführt.
    Erfolgreiche Revolution nach russischem Vorbild wäre in Deutschland wirtschaftlich und sozial ein Schritt zurück gewesen.
     
  11. derralf

    derralf Mitglied

    Nichts desto trotz kann ich keine "verpaßte Chance" entdecken.
    Der sich entwickelnde dt. Kommunismus mit seinen damaligen Figuren Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg waren SU-hörig.
    Auch in Russland waren die Kommunisten nicht die Mehrheit der Bevölkerung. Lenin hat nur sehr geschickt intrigiert - und besonders die sofortige(!!!) Friedenssehnsucht der Front ausgenutzt. Wären die Dinge dort sauber abgelaufen wären auch in Russland die Dinge auf eine Republik mit demokratischer Verfassung hinausgelaufen - und dem russischen Volk (sowie wohl ganz Europa) wären Millionen Todesopfer erspart geblieben.
    Von einem sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt kann man im übrigen auch bei der russischen Revolution nicht sprechen.
     
  12. Hurvinek

    Hurvinek Gast

    Falls du auf mein Posting geantwortest hast, habe ich nichts von verpaßter Chance geschrieben.
    Der Großteil der Russen verstand den politischen Machtwechsel als Fortschritt, dies trifft auf die Kommunisten wie auf die Gegner der Kommunisten. Beide sahen das absolutistische Zarenregime als überholt und rückständig. Die Februarrevolution 1917 und die Abdankung des Zaren erfolgte nicht durch Lenins Kommunisten sondern durch das russische Bürgertum.
     
  13. timotheus

    timotheus Aktives Mitglied

    Noch einmal: es geht weder bei der eingangs genannten Fragestellung noch bei den späteren von unserem Gast vorgebrachten Ergänzungen im Kernpunkt darum, ob bzw. inwieweit man die Spartakisten bzw. die später entstehende KPD als undemokratische politische Kraft charakterisieren kann.
    Es geht darum, ob und inwieweit man die Revolution von 1918/19 als solche (bürgerlich-demokratische Revolution: Beseitigung der Monarchie) nun als "verpaßte Chance" betrachten kann oder eben auch nicht...

    Wie bereits mehrfach angemerkt wurde, ist hierfür die Betrachtung mehrerer politischer Strömungen (demokratischer wie undemokratischer) möglich; eine Einengung der Thematik auf eine bestimmte Strömung führt jedoch am eigentlichen Thema vorbei bzw. dieses in die falsche Richtung.

    Anm. zum Rußlandvergleich: die Revolution als solche (bürgerlich-demokratische Revolution: Beseitigung der zaristischen Herrschaft) war dort die Februarrevolution (März 1917), das andere (Oktoberrevolution vom November 1917) war die dieser Revolution nachfolgende gewaltsame Machtergreifung kommunistischer Kräfte (Bolschewiken). Es handelte sich hierbei ergo um zwei Revolutionskontexte - auch wenn dies später bspw. die marxistisch-leninistische Geschichtsbetrachtung mitunter in einen Kontext (1. Etappe: bürgerlich-demokratische Revolution, 2. Etappe: sozialistische Revolution) gebracht hat.



    Zur Thematik selbst einige Anregungen (aber nicht einfach Texte kopieren o.ä. ;)):
    DHM - Die Revolution von 1918/19
    Vom Kaiserreich zur Republik 1918/19 - Informationen zur politischen Bildung (Heft 261)
    Novemberrevolution - Wikipedia; hier insbesondere Novemberrevolution - Die Revolution aus Sicht von Zeitgenossen und Nachwelt - Wikipedia



    Ansonsten möchte ich allgemein darum bitten, sich darüber bewußt zu sein, daß man hier bei uns jederzeit über Geschichte diskutieren kann. Für politische Diskussionen, auch wenn diese versteckt erfolgen, ist das Geschichtsforum das falsche Forum!

    Vielen Dank für Euer Verständnis!
     
  14. derralf

    derralf Mitglied

    Dann bin ich sehr gespannt darauf welche Chancen in dieser Revolution gesehen werden die NICHT genutzt wurden. Die Ziele der teilnehmenden Demokraten sehe ich als damals ziemlich umfassend realisiert an...
    Ich sehe neben dem, was man getan hat (eine Republik ausrufen und den Versailler Vertrag unterzeichnen - und dann weiteres abwarten) nur zwei Möglichkeiten, die es damals gegeben hätte:
    -entweder man hätte sich treu hinter Kaiser Wilhelm II. gestellt. Mit der Gefahr das dann der Krieg weitergeht und die Franzosen, Engländer und US-Amerikaner dann geholt hätten was sie wollten.
    -oder (realistischer) das man eine Räterepublik nach SU-Vorbild ausgerufen hätte. Dann hätte man sich mit dem (allerdings sehr schwachen) Russland verbünden können und hätte eine gewisse Chance gehabt wenigstens das Diktat von Versaille abzuwenden. Auch da muss man allerdings die Chance realistisch bewerten - unblutig wäre auch in Deutschland so ein Umsturz nicht über die Bühne gegangen. Und auch der Machterhalt in der dann entstehenden Diktatur hätte Opfer gekostet.

    Alle anderen "verschenkten Chancen" sind kosmetischer Natur.
    Mir ist beim Durchsehen der Links aufgefallen - man hätte vielleicht die Proklamationen durch Scheidemann und Liebknecht verhindern können und (gemäß dem Plan von Friedrich Ebert) eine "ergebnisoffene" Nationalversammlung halten können. Aber ich denke geändert hätte das auch nichts. 1918 und 1919 war die vorherrschende Stimmung in Deutschland das man Frieden und Brot wollte. Vor dem Kommunismus mit seinen Schrecken hatten viele Angst. Ansonsten war die Regierungsform den meisten egal. Und bei der ersten Wahl 1919 zeigte sich, das Vielen erst einmal die Republik Recht war. "Demokratieverdrossenheit" stellte sich erst ein als das einfache Volk die Folgen des Versailler Vertrages (und die Machtlosigkeit deutscher Politiker demgegenüber) und die Folgen der Wirtschaftskrisen spürten. Aber das wäre auch ohne eine vorläufige Festschreibung der demokratischen, republikanischen Staatsform durch Scheidemann so gekommen.
    Ohne das dadurch ausgelöste Elend der 20er und 30er Jahre würden wir heute noch in der "Weimarer Republik" leben. Schade.

    P.S.: Ich werde mich bemühen hier mitzuschreiben ohne Systeme wie den Nationalsozialismus oder dem Internationalsozialismus/Kommunismus gleichzeitig politisch zu bewerten. Wird mir schwer fallen - wird aber gehen.
    Ich gebe zu das ich da etwas voreingenommen bin für die Demokratie. Ich bitte zu entschuldigen wenn das mit mir durchgeht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. November 2007
  15. derralf

    derralf Mitglied

    Naja - SPD Mitglied war Liebknecht im Nov. 1918 aber auch nicht mehr. Meines Wissens wurde er 1917 mit anderen Gegnern der "Burgfriedenspolitik" aus der SPD ausgeschlossen.
    Gründungstag der KPD war der 01.01.1919. Das stimmt. Geplant war die Gründung allerdings eigentlich schon im Dez. 1918 - und eigentlich kann man davon ausgehen das Karl Liebknecht am 09.11.1918 "innerlich" schon Mitglied der sich zu diesem Zeitpunkt formierenden neuen Partei war.
    Die eigentliche Mitgliedschaft in dem Verein konnte er dann ja nicht mehr sehr lang auskosten...
     
  16. derralf

    derralf Mitglied

    In der Abdankung des Zaren war man sich noch einig. So weit ist die Einschätzung richtig. Eine Diktatur Lenins und seiner Helfer wollten allerdings die wenigsten - und nur eine Minderheit sah in deren Putsch einen Fortschritt.
    Die Gegner dieser Machtübernahme hat man dementsprechend schnell durch Mord und teilweise wahllosen Terror zum schweigen gebracht. Die Hungersnöte, die durch Misswirtschaft ausgelöst wurden, taten dann ihr übriges die Euphorie der breiten Masse zu dämpfen.
    Kurz: Die Februarrevolution war durchaus vielversprechend und versprach tatsächlich in einer Demokratie zu enden. Die Oktoberrevolution allerdings (oder besser: Der Putsch Lenins) hat all dies zerstört und pervertiert.

    Das wollte ich damit ausdrücken: Während man in Deutschland im Nov. 1918 richtig gehandelt hat und die Chancen, die sich boten ergriff (im Ganzen, nicht bezogen auf Jene, die andere Ziele damit verfolgten) hat man in Russland die "andere Version" verwirklicht.
     
  17. Gast

    Gast Gast

    Vielen Dank thimotheus!!

    Es ging nicht darum, dass die Spartakisten eine Chance zur Revolution verpasst haben, sondern darum, ob es eine verpasste Chance zur Demokratisierung Deutschlands war.
    Bzw ob die ganze Revolution als verfehltes Unternehmen, welches von vornherein zum scheitern verurteilt war, angesehen werden kann.

    Ich werde nun mein Vorabi darüber schreiben... nochmals danke für die Denkanstöße!
     
  18. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

    Ich vermute, bei den Möglichkeiten (und vertanen Chancen) geht es nicht um die "Systemfrage", Weimarer Republik oder anderes. Timo hat das schon auf den Punkt gebracht. Es geht auch nicht darum, ob bestimmte Verfassungsmerkmale so oder anders hätten gestaltet werden können, das wären Einzelheiten (zB Art. 48 etc.).

    Fest steht aber, dass die Republik in weiten (maßgeblichen= militärisch/politisch/wirtschaftlich mächtigen) Kreisen nicht/niemals akzeptiert worden ist. Hier müßte die Suche nach Optionen ansetzen, aus dem Stand fiele mir dazu folgendes ein:

    - zB bei Reichswehr
    - zB bestimmte Wirtschaftsbereiche
    - zB Machtverteilung mit den Ländern


    Diese Optionen - und da ist nicht nur an Kosmetik zu denken - wären dann zu prüfen, ob sie unter den gegebenen äußeren Umständen überhaupt realistisch waren.
     
  19. Repo

    Repo Neues Mitglied


    Anfangs wurde die Republik durchaus akzeptiert. Auch in Kreisen die sie später ablehnten.

    Zwei mögliche Gründe:
    1. dass sich Hoffnungen nicht erfüllten mit der neuen Regierungsform um die Zeche des verlorenen Krieges vorbeizukommen.
    2. Die Inflation, die weite Kreise (zuvor wohlhabende!) "kalt" enteignete. Für die die "Juden-Republik" explizit verantwortlich gemacht wurde. Dass der größte Inflationsgewinner (nach dem Staat!) mit Stinnes nun gar kein Jude war, ist in diesen Kreisen nie richtig angekommen.

    Die Finanzpolitik der Weimarer-Republik, dieses Hinnehmen der Vermögensverluste weiter Bevölkerungskreise, ist meiner Ansicht nach viel entscheidender für das endliche Scheitern der Republik wie alles andere.

    Stinnes war übrigens für die DVP im Reichstag, womit die späteren Wahlergebnisse dieser Partei auch erklärlicher werden.
     
  20. R.A.

    R.A. Neues Mitglied

    Durch den Spartakus-Putsch waren die Demokraten gezwungen, relativ früh mit Kräften des alten Regimes zusammenzuarbeiten und diesen damit auch gewisse Zugeständnisse zu machen.
    Ansonsten wären da wohl einige Sachen noch möglich gewesen, z. B. die schnelle Enteignung des Fürstenbesitzes oder die Verantwortung für Weltkrieg und Niederlage eindeutig zuzuordnen.
    Hindenburgs Dolchstoß-Lüge wäre so vielleicht überhaupt nicht möglich gewesen - und damit eines der Hauptprobleme der späteren Republik.
     

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