Römische Ärzte

Dieses Thema im Forum "Geschichte der Naturwissenschaften" wurde erstellt von Nergal, 23. August 2010.

  1. Nergal

    Nergal Neues Mitglied

    Im Geschichtsunterricht wurde mal erwähnt dass die Römer div. Verbrecher, wie etwa auch den Hl. Petrus, Kopfüber gekreuzigt haben.
    Meine Proffessorein meinte dass diese Opfer über lang dann daran gestorben sind dass im Kopf Gefäße platzten und es zu einer Hirnblutung kam.
    Die Römer sollen darüber, die Todesursache, bescheid gewußt haben.

    Stimmt das eigentlich?
    Ich meine den Todesgrund und das Wissen der römischen Mediziner darüber?
    Soweit ich mich eingelesen haben meinten die Römer das der Familienvater am besten entscheiden solle welche Behandlung gut für den Rest der Familie ist und dass hauptberufliche Mediziner nicht sehr angesehen waren, man sich eher Sklaven hielt die darin bewandert waren.
    Hat jemand einen guten Link zur Medizin bei den alten Römern?
     
  2. Secundus

    Secundus Aktives Mitglied

    Probier mal diese Links:

    Römische Medizin
    I. ROEMERCOHORTE OPLADEN e.V. | Militär | Militärmedizin

    Dass der Familienvater selber medizinisch tätig wurde trifft auf die Zeit der frühen Republik zu. Im Laufe der Zeit wurde auch die griechische Medizin akzeptiert, sowie dei Stellung eines Arztes höher angesehen.
    In der Kaiserzeit waren gute Ärzte auch im Kaiserhaus hoch angesehen, wie z.B. Antonius Musa (der römische Kneipp), Celsus oder Galen.
     
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  3. Nergal

    Nergal Neues Mitglied

    Danke, das ist sehr interessant.
     
  4. Gaius Marius

    Gaius Marius Neues Mitglied

    Als primäres Problem ist hierbei die Abflussbehinderung durch die V. jugularis beidseits zu betrachten. Venen arbeiten größtenteils durch Schwerkraft (sie besitzen keinen aktiven Transportmechanismus im Vergleich zur Arterie), somit wirkt sich das kofüberhängen negativ auf den Abtransportes des Blutes aus dem Gehirn aus.
     
  5. Kurde

    Kurde Neues Mitglied

    Rom und die Medizin

    Hiermit eröffne ich jetzt einfach mal ein Thema worin über das medizinische Wissen der Römer diskutiert werden kann, falls da Bedarf besteht.

    Eine Frage die mich schon immer interressiert hatte, wie behandelten die Römer ihre Zähne bei Kariesbefall und Zahnschmerzen? Nun, heute geht man zum Arzt und man hat diese unangenehme Situation binnen weniger Minuten/Stunden unter Kontrolle, wenn nichts schief geht. Von diesen höllischen Schmerzen ist man dann befreit, wenn alles gut läuft, aber wie wurde damit im römischen Reich, dessen Nachbarn und Zeitgenossen gehandhabt? Vielleicht die Chinesten die ja sonst für alles etwas in der Trickkiste hatten.

    Oder zog man den Zahn einfach qualvoll heraus? :grübel:Der einfache und unwissende Bürger Roms ohne Geld und Zugriff zu einem Arzt wird vermutlich keine grosse Wahl gehabt haben, aber was unternahmen einst die mächtigen Kaiser, Adelige und Wohlhabende?
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. September 2012
    1 Person gefällt das.
  6. Carolus

    Carolus Aktives Mitglied

    Besteht denn Bedarf an einem neuen Thread?

     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 21. September 2012
  7. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

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