Romanisierung

Dieses Thema im Forum "Fragen & Antworten" wurde erstellt von User11111, 22. Februar 2021.

  1. User11111

    User11111 Neues Mitglied

    Hallo zusammen,
    Im Unterricht bearbeiten wir zur Zeit das Thema „Romanisierung“ und soweit hab ich auch alles verstanden. Eine Aufgabe laut aber nun „Suche ein geeignetes Beispiel aus der Gegenwart, die sich mit der Romanisierung vergleichen lässt.“
    Nun bin ich auf eure Hilfe angewiesen :(
    Mir fällt nach langem überlegen echt nichts ein...

    Es wäre super wenn jemand ein Idee hätte uns sie mit mir teilen würde

    Vielen Dank im Voraus :)
     
  2. Sepiola

    Sepiola Aktives Mitglied

    Gib mir doch bitte mal zwei, drei Beispiele für Änderungen, die mit der "Romanisierung" verbunden waren, dann fallen mir bestimmt zwei, drei Beispiele aus der Gegenwart ein.
     
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  3. User11111

    User11111 Neues Mitglied

    In der Romanisierung lernten die Provinzbevölkerung und die Römer viel von einander wie zb: die gegenseitige Sprache, verehrten gegenseitige Götter, Kultur und Religion vermischten sich und so weiter :)
    Dabei ist natürlich zu beachten, dass die Römer das fremde Volk „Romanisieren wollte“ sprich nach ihren Vorstellung ändern wollten.
     
  4. Sepiola

    Sepiola Aktives Mitglied

    Was genau wollten die Römer ändern?
    Wollten sie, dass die Provinzbevölkerung nach römischen Rezepten kochte? Führten sie eine Schulpflicht ein, damit die Kinder Latein lernten?
     
    flavius-sterius gefällt das.
  5. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Ein gutes Bsp. für ein Äquivalent für Romanisierung heute.
     
  6. User11111

    User11111 Neues Mitglied

    Im Prinzip schon, Sie wollten dass die fremden „römisch werden“ und wollten die Lebensweise in den römischen Provinzen nach ihren Willen ändern.
    Fällt ihnen da was zur heutigen Zeit ein, das man mit dem Fall der Romanisierung vergleichen kann ?
     
  7. Sepiola

    Sepiola Aktives Mitglied

    Ich glaube, es war ihnen egal, welche Soßen auf den Esstischen der Provinzbevölkerung standen. Vorschriften erließen sie jedenfalls nicht.

    Was bekommt man wohl in Iqaluit zu essen, der Hauptstadt von Nunavut, wo die Inuit besondere Rechte genießen?
    Google Maps
     
  8. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Eigentlich nicht. Das war den Römern relativ latte, ob die Leute sich ihnen anpassten oder nicht, Hauptsache sie erledigten friedlich und die römische Herrschaft anerkennend ihre Arbeit. Es waren die lokalen Eliten, die sich den Römern anpassten und über die Jahrhunderte zogen die Bevölkerungen nach, die Romanisierung geschah allmählich, nicht forciert.

    Bzgl. vergleichbarer Prozesse heute: Wo gehst du essen, wenn du nicht bei deinen Eltern in der Küche isst? Wo triffst du dich mit deinen Freunden? Welchen Hobbies frönst du? Welche Klamotten trägst du?
     
  9. User11111

    User11111 Neues Mitglied

    Ich versteh immer noch nicht so ganz wo der Zusammenhang nun ist...
    wie vergleiche ich das mit der Romanisierung ?
     
  10. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Beantworte doch mal die Fragen. Wie soll man dich denn zu Erkenntnis führen, wenn du die Mitarbeit verweigerst?
     
    Pardela_cenicienta gefällt das.
  11. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    Worauf Sepiola und El Quijote hinauswollen: Romanisierung bedeutete nicht, dass die Römer ihren Unterworfenen ihren Lebensstil aufzwangen. Die Untertanen passten sich nach und nach freiwillig der römischen Kultur an, z. B. um den sozialen Aufstieg in der römischen Welt zu schaffen oder weil sie ein höheres Prestige hatte oder sie ihnen annehmlicher/interessanter erschien oder warum immer.
    Und dann denke an die Gegenwart. Gibt es heutzutage auch ähnliche Vorgänge, bei denen ohne direkten Zwang Elemente fremder Kulturen übernommen werden?
     

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