Runen - Benötige Hilfe beim Lesen/Deuten des ältere Futharks

ikemulti

Neues Mitglied
Hallo,
nicht unweit von meinem Heimatort aus, befindet sich in einem tiefen Wald eine ca. 200 Jahre alte Steinhütte. Über dem Eingangsbereich, dieser Hütte, wurden irgendwann im Laufe der Zeit germanische Runen eingeritzt. (Siehe Anhang)
Warum dies geschah ist mir unbekannt.
Nun versuche ich seit mehreren Wochen dieses Runen zu entschlüsseln.
Dabei bin ich mir ziemlich sicher, dass der "Verfasser" das ältere Futhark als Grundlage verwendet hat.
Ich erkenne die eingeritzten Runen als diese: *click*
Nach einigen eigenen Versuchen die Runen zu entschlüsseln bin ich jedoch verzweifelt..

Ich bin mir nicht sicher inwieweit man mir damit helfen kann bzw. inwiefern es überhaupt eine logische Lösung gibt.

mfg ~ike
 

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Mit den alten Germanen hat das wohl nichts zu tun.

Die Runen sind ziemlich deutlich eingezeichnet und die Inschrift ergibt kein mir bekanntes Wort.

Wahrscheinlich ist das irgendein ein Eigenname, eine geografische Bezeichnung oder der Name eines Vereins. Runen wurde im 19. Jahrhundet gern mal von Studenten, Turnvereinen etc. benutzt. Ohne weitere Informationen zu deinem Heimatort wirst du nicht weitkommmen.
 
Mit den alten Germanen hat das wohl nichts zu tun.
Sehr richtig!

Die abgebildete "Ruine" wird kaum älter als zweite Hälfte 19. Jh. sein, wahrscheinlicher ist, dass es sich um eine deutschtümelnde Freizeitlaube aus der Zeit irgendwann zw. 1910-45 handelt.

Insofern sollte dieser Faden aus dem Bereich "Germanen / Völkerwanderung" herausgelöst und woanders untergebracht werden.
 
Eine Interpretation...

Aus meiner Sicht lassen sich doch Worte bilden. Allerdings wurden die zweite Rune falsch gedeutet. Es ist nicht die Wunjo-Rune (W) sondern die Thurisaz-Rune (th). Wäre es Wunjo, müsste die Rune genau so hoch sein wie der Rest.
Nach meiner Ansicht werden drei Wörter gebildet: [FONT=&quot]Othin[FONT=&quot], Gefi[FONT=&quot], Hail[/FONT][/FONT]
[/FONT]Das erste Wort wäre Odin (Othin). Das zweite Wort wäre Gefi (Gefion) und das dritte Wort Heil (Hail).
Da Gefion (Gefi) die zum Tode/Opferung verurteilten Jungfrauen aufnimmt, wäre eine geheime neuheidnische Opferstätte denkbar, die dem Allvater gewidmet war.
Eine hochauflösende Bildaufnahme der Runenfolge vor Ort wäre sehr hilfreich.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Sphaira, das mit Thurisaz ist ein sehr guter Hinweis, nun macht das Ganze auch Sinn. Allerdings würde ich deiner Interpretation stark widersprechen.

Othin Gefi Hail ist Altnordisch (erkennbar an "Othin(n)" mit Thurisaz; in unseren Breitengraden würde man wohl Dagaz verwenden). Das heißt soviel wie "Odin gib Heil".


Edit: @Dave62, ob Runenmagie funktioniert oder nicht, weiß ich nicht. In jedem Fall würde ich keinesfalls eine Runenerstlektüre mit dem Titel "Runenmagie" empfehlen. Wer sich über Runen schlau machen möchte, soll bitte zuerst die wissenschaftlichen Rahmenbedingungen abstecken, denn bei diesen selbsternannten Runenmagiern wird eine ganze Menge Humbug zwischen den Zeilen versteckt.
Daher mein großer Tipp: Runenmagie von Klaus Düwel. Da kann man vollkommen sicher sein, dass ausschließlich geprüfte Fakten drinstehen bzw. Unsicherheiten auch als solche kenntlich gemacht wurden.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Sphaira, das mit Thurisaz ist ein sehr guter Hinweis, nun macht das Ganze auch Sinn. Allerdings würde ich deiner Interpretation stark widersprechen.

Othin Gefi Hail ist Altnordisch (erkennbar an "Othin(n)" mit Thurisaz; in unseren Breitengraden würde man wohl Dagaz verwenden). Das heißt soviel wie "Odin gib Heil".


Edit: @Dave62, ob Runenmagie funktioniert oder nicht, weiß ich nicht. In jedem Fall würde ich keinesfalls eine Runenerstlektüre mit dem Titel "Runenmagie" empfehlen. Wer sich über Runen schlau machen möchte, soll bitte zuerst die wissenschaftlichen Rahmenbedingungen abstecken, denn bei diesen selbsternannten Runenmagiern wird eine ganze Menge Humbug zwischen den Zeilen versteckt.
Daher mein großer Tipp: Runenmagie von Klaus Düwel. Da kann man vollkommen sicher sein, dass ausschließlich geprüfte Fakten drinstehen bzw. Unsicherheiten auch als solche kenntlich gemacht wurden.
 
Guten Morgen!
Habe seit Jahren ein mysteriöses 14 cm langes Knochenstück.
Mit Runen und anderen Zeichen!?
Vermute einen Heilzauber hinter der Sache.
Ich fand das Stück im Fundus eines verstorbenen Sammlers in Murau, Steiermark, Österreich.
In einem Topf, extrem verstaubt.
Ich würde mich sehr freuen, Hinweise zur Aufhellung der ehemaligen Verwendung des Stückes zu erhalten.
Danke, schöne Grüße!
 

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Das Material sieht nicht sehr nach Knochen aus und die „Runen“ - einige der Zeichnungen sehen tatsächlich aus, wie Runen - sehen nicht besonders alt aus. Wenn es sich um Runen handelt, so bilden diese kein deutbares Wort.

ᛖᛞ könnte man als „ed“ deuten. Aber wie gesagt, wirklich alt sieht das nicht aus. Wenn du eine profunde Analyse wünschst, solltest du das ganze auf Schloss Eggenberg vorlegen. Die können dir dann sicher auch besser sagen, ob das Stück alt ist und ob die „Runen“ vielleicht doch historisch sind.
 
Das Material sieht nicht sehr nach Knochen aus und die „Runen“ - einige der Zeichnungen sehen tatsächlich aus, wie Runen - sehen nicht besonders alt aus. Wenn es sich um Runen handelt, so bilden diese kein deutbares Wort.

ᛖᛞ könnte man als „ed“ deuten. Aber wie gesagt, wirklich alt sieht das nicht aus. Wenn du eine profunde Analyse wünschst, solltest du das ganze auf Schloss Eggenberg vorlegen. Die können dir dann sicher auch besser sagen, ob das Stück alt ist und ob die „Runen“ vielleicht doch historisch sind.
 
Danke für die schnelle Antwort, habe es schon im Joanneum Paulustor und im Freilichtmuseum Stübing versucht.
Leider konnte man mir nicht weiterhelfen. Mit besten Grüßen!
 
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