Science Fiction und Zukunftsvisionen vor 100+ Jahren

Dieses Thema im Forum "Technikgeschichte" wurde erstellt von Legat, 25. Februar 2010.

  1. Legat

    Legat Aktives Mitglied

  2. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

  3. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

    Der Mecklenburger Heimatdichter Rudolf Tarnow hatte 1900 zum Jahr 2000 seine Vision,
    "...und de Frugen trekken all Büxen..."
    Wie wahr.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Februar 2010
  4. Jacobum

    Jacobum Neues Mitglied

    Hier hatte man 1900 schon ganz konkrete Vorstellungen vom Jahr 2000:

    Visions de l’an 2000 « science fictional

    Vorhergesagt wurden (von oben nach unten):

    - das Power Learning,

    - Skype

    - und die Rush Hour am Münchner Stachus... ;)
     
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  5. Liborius

    Liborius Aktives Mitglied

  6. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

    In den 1980ern habe ich gelesen, dass es wahrscheinlich ist, dass die Chinesen bis 2000 das lateinische Alphabet einführen. Aktuell sieht es eher nach dem umgekehrten Verfahren aus. Übt schon mal, Hilfe ich brauch ne Lesebrille...
     
  7. Legat

    Legat Aktives Mitglied

    Sehr interessante Sachen bisher :) Weiter so!
     
  8. Jacobum

    Jacobum Neues Mitglied

  9. Jacobum

    Jacobum Neues Mitglied

    Zu den frühen SF-Autoren zählen auch noch Jules Verne, Paul Eugen Sieg und H.G. Wells.
     
  10. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

    Das ganze Thema war Gegenstand eines DDR-Buchs. Um 1900 waren die Sozialdemokraten mit Bebel anscheinend der Untergang der Menschheit.

     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14. August 2011
  11. querdenkerSZ2

    querdenkerSZ2 Aktives Mitglied

    Früher sagte man zu SciFi auch "Utopisch " das kam von von Thomas Morus Roman Utopia .
    Weltuntergangs-Szenarien gab es auch die meisten davon aber erst in der Zeit nach dem WW II .
     
  12. Jacobum

    Jacobum Neues Mitglied

    Es stellt sich die Frage, inwieweit politische und gesellschaftliche Utopien dem Genre SF zuzurechnen sind.

    Bei "Brave New World" oder "1984" ist dies zweifellos der Fall.

    Oftmals wurde Kritik an herrschenden Zuständen dadurch dargestellt, dass man diese Probleme (oder deren Lösung) in eine fiktive Geschichte verpackte, die entweder in weit entfernt liegenden, erfunden oder zukünftigen Ländern spielten. Ein bewährtes Mittel, um die Zensur zu umgehen.

    Ein Beispiel sind Jonatan Swifts "Gulliver-Erzählungen", die als gesellschaftliche Kritik und nicht als Kinderbuch verfasst wurden.

    Für viele politische Denker und Ideologen war es so, dass sie Fortschritte und Erfolge für die nahe oder ferne Zukunft versprachen oder auch selbst erhofften.

    Passend dazu habe ich ein schönes Bild aus dem Jahr 1904 gefunden, "Das Volk im Zukunftsstaat":

    Datei:Illustration Das Volk im Zukunftsstaat 1904 001.jpg – Wikipedia
     
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  13. florian17160

    florian17160 unvergessen

    Ich war 10 als ich in einem Aufsatz schreiben musste,"Wie stellt ihr euch das Leben im Jahr 2000 vor?"
    Das war 1970.
    Oh Gott dachte ich damals, da bist du ja schon 40.
    Naja, der kommunismus blüht, es gibt kein Geld mehr und sowieso ist alles besser.
    Autos fahren nicht mehr, sie fliegen.
    Und "Atomino" in den "Atzeheften" hat mir die Zukunft noch schmackhafter gemacht. Heute ist 2010 und die Autos fahren immer noch auf der Strasse.

    Eines hat mich immer gewundert. Warum hat Jules Verne seinen Roman "20 000 Meilen unter dem Meer" genannt?
    Ich konnte mir damals schon ausrechnen, dass das gar nicht geht. Selbst mit Nemos U-Boot nicht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Februar 2010
  14. Liborius

    Liborius Aktives Mitglied

    Ich habe das nicht als Tiefe, sondern als Fahrstrecke verstanden. War aber vielleicht auch ein Missverständnis meinerseits.
     
  15. Jacobum

    Jacobum Neues Mitglied

    Nein, das ist schon richtig so, es ist die Fahrstrecke (besser: Tauchstrecke) gemeint, die die Nautilus zurücklegt.

    Im Originaltitel kommt das auch besser raus, es heißt nämlich (übersetzt) "20.000 Meilen unter den Meeren".
     
  16. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Und? War die Stasi bei deinen Eltern?
     
  17. florian17160

    florian17160 unvergessen

    Das musste nicht sein. Mein älterer Bruder war IM.
    Habe ich auf dem Dachboden sein Notizheft gefunden und ihm das vor 10 Jahren unter die Nase gehalten.
    Seitdem redet er nicht mehr mit mir.

    Zu dem Aufsatz. Ich glaube, das wurde in allen Schulen so gefordert, um zu sehen, welche Einstellung man hat. Wenn ich heute sowas schreiben müsste unter diesen Umständen, hätte ich noch viel mehr Schleimerei reingeschrieben, nur um eine gute Note zu bekommen.
    Meine Deutschprüfung habe ich damals nur bestanden, weil ich es verstand "Die Mutter" von Brecht so rüberzubringen, wie sie es hören wollten.
    Die wollten in der mündlichen Prüfung von mir wissen, was der Unterschied zur "Mutter" von Brecht und der von Gorki ist.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Februar 2010
  18. Ashigaru

    Ashigaru Premiummitglied

    Eine große Zukunftsvision der Zeit um 1900 und später war natürlich die Raumfahrt. In diesem Rahmen entstand auch der wohl allererste Science Fiction-Film:
    Die Reise zum Mond – Wikipedia
     
  19. Jacobum

    Jacobum Neues Mitglied

    Guter Hinweis!

    Hier eine wiki-Aufstellung der SF-Filme:

    Liste von Science-Fiction-Filmen – Wikipedia

    Man sieht, dass schon zu Beginn des 20. Jh. eine ganze Menge an solchen Filmen produziert wurde. Mit unterschiedlichen Vorstellung vom Leben in der Zukunft.



    Am Rande ein Hinweis (wäre eigentlich was für's Filmquiz...):
    Im deutschen Film "Die Frau im Mond" aus dem Jahr 1929 wurde der Countdown "erfunden", auch wenn man die Bezeichnung noch nicht kannte. Es ist wirklich so: Nicht die USA oder die NASA haben den Countdown erfunden, das war die Idee des deutschen Regisseurs Fritz Lang Ende der 1920er Jahre.
     
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  20. Rurik

    Rurik Aktives Mitglied

    In dem Film wurde auch Schwerelosigkeit dargestellt. Wissenschaftlicher Berater bei "Frau im Mond" war Hermann Oberth Hermann Oberth – Wikipedia
     

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