Sensationsfund: Wassermühle bei Titz ist 2000 Jahre alt

Dieses Thema im Forum "Archäologie" wurde erstellt von floxx78, 25. August 2009.

  1. floxx78

    floxx78 Aktives Mitglied

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  2. Xander

    Xander Aktives Mitglied

    Na, was für ein Glück, dass sich die Rheinbraun dort noch nicht ausgetobt hat!

    Und gut, dass man nicht weiß, was in der Region schon alles unter den Bagger gekommen ist. :cry:

    Mit besten Grüßen

    Xander
     
  3. Secundus

    Secundus Aktives Mitglied

    Andersrum wird ein Schuh draus:
    Ohne den Tagebau hätten die Archäologen keine Gelegenheit zum Graben.
     
  4. Xander

    Xander Aktives Mitglied

    Wenn sie beim Tagebau Grabungen durchführen, dann sind es doch eher Notgrabungen.
    Der industrielle Braunkohleabbau in dieser Region begann ca. 1850. Und ab wann machen Archäologen sytematisch Grabungen vor den Baggerschaufeln?

    Ich denke in den 160 Jahren sind reichlich Fundorte/-stücke für immer verschwunden!
     
  5. Secundus

    Secundus Aktives Mitglied

    Nahezu alle Grabungen sind heute Notgrabungen.
    Sogenannte "Lustgrabungen", wo man mit viel Zeit nach Herzenslust buddeln kann, kennt der moderne Archäologe doch kaum noch.;)

    Die Braunkohlentagebaue sind insofern ein Glücksfall als man auf diese Weise wirklich riesige Flächen untersuchen kann.
    Das rheinische Amt für Bodendenkmalpflege veranstaltet jedes Jahr einen "Tag der Archäologie" wo, für jedermann zugänglich, die neuesten Funde präsentiert werden.
    Sogar die Verteilung steinzeitlicher Siedlungen konnte auf diese Weise untersucht werden. Bei der herkömmlichen Baustellenarchäologie können immer nur Stecknadeln im Heuhaufen gefunden werden.:)
     
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