Smartphone in der DDR

Dieses Thema im Forum "BRD | DDR" wurde erstellt von Dallalo, 18. Juni 2022.

  1. Dallalo

    Dallalo Neues Mitglied

    Wie hätten die Smartphone aktuell zu DDR-Zeiten ausgesehen? Schätze mal!
     
  2. ursi

    ursi Moderatorin Mitarbeiter

    Gleich wie anderswo. Oder anders gesagt, wie sah den das Smartphone 1990 aus ;-)
     
    dekumatland, Riothamus und Carolus gefällt das.
  3. Dallalo

    Dallalo Neues Mitglied

    Das weiß ich nicht.
     
  4. Ugh Valencia

    Ugh Valencia Aktives Mitglied

    Alle Smartphones hätten eine Wählscheibe und einen Drucker für eingehende Faxe. :D
     
    muheijo, dekumatland und Riothamus gefällt das.
  5. Riothamus

    Riothamus Aktives Mitglied

    Und einen Spezialrucksack.
     
    Ugh Valencia gefällt das.
  6. Tannhaeuser

    Tannhaeuser Aktives Mitglied

    Die DDRwar ja stolz drauf, die größten Mikrochips der Welt herzustellen...
     
    hatl und Riothamus gefällt das.
  7. Ralf.M

    Ralf.M Aktives Mitglied


    Ich müsste mich da wieder schlau machen. Ist ja ein Weilchen schon her.
    Es geht hier wohl um den „Ein-Megabit-Chip“.

    Bei mir hat sich nur im Gedächtnis eingerastet, der Honi hat damals 1989 den Gorbi damit ordentlich hinter die Fichte geführt.
     
    Riothamus gefällt das.
  8. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Und man müsste zwölf Jahre auf sein Exemplar warten. Genossen nur zehn. Und das Politbüro hätte Westware.
     
    Ugh Valencia und Riothamus gefällt das.
  9. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Außerdem hieße es nicht Smartphone, sondern passenderweise Спутник und die MfS-App ließe sich nicht deinstallieren.
     
    Riothamus gefällt das.
  10. Ugh Valencia

    Ugh Valencia Aktives Mitglied

    Es gäbe Elektrotüftler, die sich aus Teilen von alten Radios, Funkgeräten und Rasenmähern ihr eigenes Smartphone basteln.
     
    El Quijote und Riothamus gefällt das.
  11. Dallalo

    Dallalo Neues Mitglied

    Wenn es zu DDR-Zeiten Apple Music gegeben hätte, konnte mann z.B. Udo Jürgens oder Costa Cordalis anhören?
     
  12. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Udo Jürgens hat Konzerte in der DDR gespielt, er hatte dort also ein Publikum.
     
    Pardela_cenicienta gefällt das.
  13. ursi

    ursi Moderatorin Mitarbeiter

    Roy Black, Rex Gildo, Adamo, Chris Roberts, Heidi Brühl, Lena Valeites, Mary Roos, Joy Flemming, Juliane Werding, Nana Mouskouri, Marianne Rosenberg oder Louis Armstrong gaben ebenfalls Konzerte in der DDR.

    1987 gab es Konzertre von Barcley James Harvest und Bob Dylan. Und 1988 dann Bruce Springsteen dessen Konzert ins Guniess Buch der Rekorde schaffte

    Also kannte und hörte man auch in der DDR diese Künstler.


    Was sollen diese Fragen eigentlich genau?
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Juni 2022
    Carolus, Pardela_cenicienta und Ralf.M gefällt das.
  14. dekumatland

    dekumatland Aktives Mitglied

    Die Frage geht von falschen Voraussetzungen aus!
    "Äppel", also Apple, stammt aus der DDR: vom geheimen VEB Kombinat Apfel gelangte der Name westwerts: VEB Apfel => Äbbelwoi (Frankfurt/Main, nicht Oder) => Äppel/Apple
     
  15. Dallalo

    Dallalo Neues Mitglied

    Durfte man z.B. von Udo Jürgens oder Costa Cordalis alle Musiktitel anhören, wenn es zu DDR-Zeiten Apple Music gegeben hätte?
     
  16. Ugh Valencia

    Ugh Valencia Aktives Mitglied

    Nur im Sonderzug nach Pankow, sonst natürlich nicht.
     
    dekumatland gefällt das.
  17. Dallalo

    Dallalo Neues Mitglied

    Warum konnte man nicht alle Titel z.b. von UdoJprgens und Costa Cordaalis anhören?
     
  18. Ralf.M

    Ralf.M Aktives Mitglied

    Im DDR Fernsehen oder Radio war einiges von Udo Jürgens oder Costa Cordales nicht zu hören...

    Udo Jürgens z.B. hatte auch so einige sozial kritische Songs in seinem Repertoire.
    Da fällt mir z.B. u.a. sein Song von 1971 ein, „Lieb Vaterland“. Wurde ja im deutschsprachigen Raum auch diskutiert.
    Bei Costa Cordales würden mir nur einige Songs des Mittelmeerraums einfallen.

    Mit so manchen bei Udo Jürgens war er den Verantwortlich der DDR zu politisch, aber nicht in ihrem Sinn.
    Und Costa Cordales mit seinen Songs aus dem Mittelmeerraum weckte Bedürfnisse die man nicht erfüllen konnte bzw. bei der politischen Konstellation auch nicht wollte.

    Aber ein paar Gedanken wie ich es in der DDR erlebt habe...
    Man hatte ja das Westfernsehen und man bekam gar nicht mit, dass der eine oder andere Song von Udo Jürgens und Costa Cordales in der DDR nicht zu hören war.
    Und die Konzerte die der eine oder andere in der DDR gab, gingen an einen vorbei. Es war ja fast aussichtslos da Karten zu bekommen.

    Was man allerdings auch beachten sollte, es gab Lizenzen und die Lizenzbeträge. Diese waren oft in Devisen zu bezahlen. War auch das Problem der Bezahlung der Gagen der West-Entertainer bei Auftritten im Berliner Friedrichstadtpalast.

    Nichtsdestotrotz, mir fallen so einige Titel ein, die in der DDR nicht zu hören waren.

    So zum Beispiel:

    · Die deutsche Fassung von „The Ballad of the Green Berets“ („100 Mann und ein Befehl“).

    · „Gefangen in maurischer Wüste“.

    · Ich meine auch nie gehört zu haben „Hohe Tannen weisen die Sterne“.

    · „Vor der Laterne, vor dem großen Tor“.

    · „In Petersburg ist Pferdemarkt“.

    · Und einiges aus den USA wie z.B. Bruce Springsteen „Born in the USA“ („Geboren in den USA“).

    · „Sonderzug nach Pankow.

    · Ich glaube man hatte auch was gegen den Titel „Brennend heißer Wüstensand“.

    · Morgen, Morgen lacht uns wieder das Glück.

    Zu einigen dieser Songs gab es im Fernsehen, Radio und Zeitungen seitens der DDR ein paar, nach meiner Wahrnehmung auch dumme Kommentare.
    Mancher Titel oder auch Entertainer wurde von Journalisten der DDR im DDR Fernsehen, Radio und/oder Presse auch so richtig miesgemacht. Eine Spitzposition nahm da der >Kanal-Ede< ein.

    So einiges ist mir mit meinen 80ig Altersjahren aber noch in Erinnerung...

    Man schrieb das Jahr 1982 und es war wieder die Zeit des „Eurovision Song Contest“. Dieses Mal aus Harrogate/England.
    Nicol wurde „Erste“ mit dem Titel „Ein bissel Frieden“.
    Am Montag darauf im „Neuen Deutschland“ machte man diesen Titel fertig. Das war eine echte Schmiererei was da zu lesen war.
    Und dann >der Spitzbart<. Dass der nichts von Schlagermusik versteht, war ja bekannt. Er hatte es in den 60igern mit seinem „Yeah, Yeah, Yeah“ („Monotonie des Je-Je-Je,...“), nur noch einmal zum Ausdruck gebracht.
    Nein, was ich meine geht auf das Jahr 1958 zurück.

    Bill Haley kam endlich nach Deutschland, nach Deutschland West incl. Westberlin. Sein Konzert am 25.10.1958 kommentierte man im Neuen Deutschland und in den Kopien der Bezirkspresse sogar auf der ersten Seite.
    Da stand in der Größe der Letter die man eigentlich nur von der „Bild“ her kennt: „Transatlantische Veitstänzer ...“.
     
  19. Carolus

    Carolus Aktives Mitglied

    Sehr gute Frage!

    Hier fehlt doch noch Depeche Mode (eine meiner damaligen Lieblingsbands)

    Depeche Mode und die DDR | MDR.DE
     

Diese Seite empfehlen