Studium

Dieses Thema im Forum "Archäologie" wurde erstellt von AnDro, 21. Januar 2009.

  1. AnDro

    AnDro Neues Mitglied

    Ich hab mal ein paar Fragen zum Studium von Geschichte und Archäologie. Keine Ahnung wo es genau hinpasst, aber hier ist ja schon ähnliches.

    Ich habe vor Geschichte und Archäologie zu studieren, mit Focus auf das 18. Jahrhundert. Also Neuzeitarchäologie und Geschichte der Frühen Neuzeit. Dazu kommt dann noch Musik vl. auf Lehramt, evtl. lasse ich Archäologie anstelle von Musik weg.

    Ich hab das Latinum, aber kann eigentlich kaum Latein. Werde ich das noch irgendwie brauchen? Wie sieht es allgemein mit Fremdsprachen aus? Vernünftig kann ich nur Englisch, habe aber auch noch Französisch.

    Hat jemand Erfahrungen mit Militärgeschichte an der Uni Potsdam?

    Gruß An Dro
     
  2. Nastja_CG

    Nastja_CG Neues Mitglied

    Hi Andro...

    ich kann dir leider nur sagen wie es in Bochum ist (da studiere ich nämlich geschichte;-) )

    Also bei uns ist es so, dass man sich erst im Master auf eine Zeit spezialisieren kann im Bachelor muss man abwechselnd jede Zeit machen. Ausserdem muss man drei Sprachnachweise vorweisen bzw ablegen (bei neuen Sprachen: Bücher der Sprache für Referate verwenden oder ne mündlcihe Inhaltsangabe eines Buches auf der gewählten Sprache; bei Latein: Übersetzung eines kurzen Textes 5 Zeilen oder so mit HIlfsmitteln...man kann Wörterbücher und Grammatiken benutzen)

    Latein braucht man unbedingt wenn man seine Bachelorarbeit nicht in die Zeitgeschichte legen will sonst muss man einen LAteinsprachnachweis vorlegen können und ein LAtinum zählt nicht...
     
  3. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Mit den neuen Studienordnungen kenne ich mich nicht aus. Ich halte schlicht die Kenntnis des Lateinischen für sinnvoll wenn man Berufshistoriker werden will. Sonst ist man vom Übersetzer abhängig. Und häufig ist es so, dass der ein Wort aus dem Lateinischen zwar korrekt übersetzt, die deutsche Übersetzung aber nicht den Nuancenreichtum des lateinischen Wortes hat, der umgekehrt um einige Nuancen reicher ist, als das lateinische Wort. Die Folge ist, dass Du als Bearbeiter einer Quelle diese überstrapazierst oder im Gegenteil einen wichtigen Aspekt übersiehst. Wenn Dein Thema das 18. Jahrhundert ist, dann wirst Du zwar viel gut verständliches Schrifttum in modernen Sprachen haben, aber gerade bei Verwaltungsakten u.ä. musst Du mit neulateinischen Texten rechnen. Für's Hobby oder für's Lehramt reicht der der Sprachnachweis, aber sonst ist Latein unumgänglich.
     

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