Suche meinen Urgroßvater Sonntag, August *02.02.1911

Dieses Thema im Forum "Das Dritte Reich" wurde erstellt von sonntag, 3. September 2020.

  1. sonntag

    sonntag Neues Mitglied

    Guten Tag,
    Ich suche nach Daten über meinen Urgroßvater Sonntag August 1944, der in Polen an die Front ging. Kürzlich erhielt eine Anfrage Antwort vom BundesArchiv. Der Brief besagt, dass Sontag August in der SS war. Die Signaturnummer des Dokuments lautet C-2119/214, und das Dokument besagt, dass es SS-Mann war. Aber ich habe auch eine Antwort von einer anderen Abteilung des Bundesarchivs erhalten, sie sagen, dass Sontag nicht gedient hat, es gibt keine Daten, keine Token, aber was ich suche, ist eine Erfindung

    meiner Verwandten. Hier ist der Brief selbst:
    PA 2 - 2019 / G - 10860 Sonntag, August, 02.02.1911

    f ....... @ bundesarchiv.de

    Sehr geehrter Herr .....,
    hiermit teile ich Ihnen gehört mit:

    In den Erkennungsmarkenverzeichnungs- und Vertrauensungsmeldungen der Truppenteile liegen über den oben Genannten keine Aufzeichnungen vor.

    Die Ihnen miteileilten Ansichten, die von den Angehörigen im Rahmen des Todeserklärungsverfahrens v. 08/06/1992 beim Amtsgericht Dannenberg / Elbe.


    Somit kann ich zu Ihren Fragen keine anderen treffen treffen.
     
  2. sonntag

    sonntag Neues Mitglied

    Hallo
    Ich möchte 3 weitere Seiten aus Dokument 2119/214 zur Bewertung hinzufügen. Ich möchte Ihre Meinung wissen.
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  3. Hapa

    Hapa Mitglied

    Hab mal in einer Doku über Vermisstensuche und wenn gefallene Soldaten gefunden werden gesehen,das die SS Mitglieder nicht im Wehrmachtsarchiv und spätere Suchdienste ihre Personalakten hatten.Die SS hatte ihre eigene Dienststelle und Archiv und das haben sie kurz vor Kriegsende zerstörrt und die Akten verbrannt.
    Wenn heute Tote SS angehörige gefunden werden sind sie kaum noch zu identifizieren.
     
  4. Carolus

    Carolus Aktives Mitglied

    Nicht unbedingt, wie aus der aktuellen Berichterstattung über die Prozesse gegen ehemalige Angehörige der SS-Wachmannschaften in Konzentrationslagern hervorging, sind wohl einige Personalakten erhalten geblieben. Daraus konnte man ersehen, wann wer wie lange in welcher Funktion in einem KZ gedient hat.

    Sind die oben eingestellten Dokumente aus dem Bundesarchiv?

    Der Geburtsort in Krasna (Kreis Schitomir/Ukr.) und der der deutsche Name August Sonntag läßt darauf schließen, dass er Angehöriger der deutschen Minderheit (Schwarzmeerdeutsche – Wikipedia ) war. Dann könnte er frühestens nach dem Angriff auf die Sowjetunion, und sobald die Gebiete erobert wurden, rekrutiert worden sein. Irritierend ist, dass kein Truppenteil angegeben worden ist. Die Bezeichnung "SS-Mann" ist der unterste Mannschaftsdienstgrad der Waffen-SS bis 1941. SS-Mann – Wikipedia .

    Ich vermute, dass das erwähnte Schitomir das Schytomyr – Wikipedia in der Ukraine ist.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. September 2020
  5. sonntag

    sonntag Neues Mitglied

    Guten Tag,
    Ja, ein Dokument aus dem Bundesarchiv.
    Bis 1942 lebte die Familie Sonntag in der Ukraine in Schytomyr im Dorf Sadki. Ab 1943 zogen sie nach Polen im Bezirk Warthenau.
    Glauben Sie, dass dieses Dokument nach meinem Verständnis darauf hinweist, dass Sonntag August ein Wachmann des Konzentrationslagers war?
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. September 2020
  6. sonntag

    sonntag Neues Mitglied

    Soweit ich weiß, gab es in Polen die SS-Division "Totenkopf". Ich fand, dass die Daten in Polen Sonntag August von der NSDAP waren, ich stellte eine Anfrage, aber die Antwort kam, dass es angeblich nicht er war, ich kann Daten zu der Anfrage bereitstellen. Soweit ich weiß, gab es in Polen die SS-Division "Totenkopf". Ich fand, dass die Daten in Polen Sonntag August von der NSDAP waren, ich stellte eine Anfrage, aber die Antwort kam, dass es angeblich nicht er war, ich kann die Daten auf der Anfrage zur Inspektion bereitstellen.
     
  7. sonntag

    sonntag Neues Mitglied

    Als ich diese oben angegebenen Dokumente erhielt, stand in dem Brief:

    Sehr geehrter Herr Alexander,

    anbei die Auskunft inkl. Anlage zu Ihrer o.a. Bedenken (siehe Anhang).

    als Anlage erhalten Sie die Personenkarteikarte B 563 /
    1 KARTEI / S - 2119/214).
    Wie er sieht, liegt hier keine Meldungen und Aufzeichnungen über seine
    Arbeitsdienst vor, Arbeitslosen in Lodz.
    Ich beziehe mich auf die Abteilung BE, Finckensteinallee 63,
    12205 Berlin (berlin@bundesarchiv.de).

    Ich habe eine Anfrage an berlin@bundesarchiv.de gesendet
     
  8. Maglor

    Maglor Aktives Mitglied

    Für den Familiennamen "Sonntag" wird auf den Karteikarten noch die alternative Schreibweise "Zontak" angeben.
    Nach meiner Erfahrung ist die Existenz unterschiedlicher Schreibweisen eines Familiennamens häufig problematisch bei der Datenpflege.
    Nicht auszuschließen ist, dass er anderswo als "Zontak" unter Z einsortiert wurde. Bei Anfragen an Archive würde ich immer beide Schreibweisen berücksichtigen.
     
    Carolus gefällt das.
  9. Carolus

    Carolus Aktives Mitglied

    Vermutlich sind sie 1943 zwangsweise auf Antweisung der deutschen Behörden umgesiedelt worden, als die Gebiete in der Ukraine wieder von der Roten Armee zurückerobert werden drohten.

    Als den deutschen Siedlungsgebieten um Leningrad, aus Ingermanland, Weißrussland, dem Nordkaukasus, der Kalmückensteppe, aus der Ostukraine, aus den Städten (Cherson, Nikolajew, Nikopol, Kiew, Charkow, Kriwoj Rog, Melitopol, Mariupol, Dnjepropetrowsk, Kirowograd, Saporoshje), aus Transnistrien und Shitomir sowie die verbliebenen Krimdeutschen (960) die Wiedereroberung durch die sowjetische Armee drohte, begannen die SS-Dienststellen die Deutschen als Administrativumsiedler[3] in sieben Aktionen in „volksdeutsche Bereiche“ umzusiedeln.[4] Die deutschstämmigen Bauern stellten Trecks zusammen, mit denen rund 228.000 Personen ins „Altreich“ und in den Reichsgau Wartheland (Warthegau) gelangten.​

    Schwarzmeerdeutsche – Wikipedia

    Der Landkreis Warthenau – Wikipedia gehörte zu den Teilen Polens, die von 1939 bis 1945 annektiert worden sind. Das ergibt zumindest Sinn. Dann ist die Familie wahrscheinlich 1945 Richtung Westen geflohen und später vielleicht als ehemalige Sowjetbürger wieder an die Sowjetunion ausgeliefert worden. Dort wurde möglicherweise wegen Kollaboration mit dem Feind Anklage erhoben. Eins von vielen traurigen Kapiteln der Geschichte.


    Es kann sein, aber es muß nicht sein. Es gab immer wieder Austausch zwischen den KZ-Mannschaften und der Waffen-SS. Möglicherweise war er auch "nur" Mitglied der Allgemeinen SS.

    Die Karteikarten des Bundesarchives müssen doch auf irgendwelchen Informationen beruhen. Nur welche?
     
    flavius-sterius gefällt das.
  10. sonntag

    sonntag Neues Mitglied

    Hallo,
    Ich versuche mit verschiedenen Schreibweisen von Nachnamen zu suchen
     
  11. sonntag

    sonntag Neues Mitglied

    Ich habe ein wenig die Geschichte der ukrainischen Deutschen studiert. Ja, alles war so, wie Sie geschrieben haben, aber Unterdrückung, nur meine Großmutter wurde in ein Waisenhaus geschickt. Und als die Familie Sontag nach Polen ging, war es sehr schwierig, dorthin zu gelangen, entweder zu Fuß, dann mit der Kutsche oder mit dem Zug. Außerdem waren die Kinder klein ...
    Ich stimme Ihnen zu, wenig Information, die Tatsache, dass ich in der SS war. Und über den Service ist nichts bekannt.
     
  12. sonntag

    sonntag Neues Mitglied

    Guten Tag,
    Ich habe versucht, auf Sonntag August unter [entfernter Link zu kommerzieller Website] nach Daten zu suchen. Ich habe ein Abonnement für 2 Euro gekauft, aber das Abonnement ist begrenzt.
    Ich habe den Abschnitt durchgesehen - Deutschland, im Kampf gefallene Soldaten, 1939-1948
    Soweit ich weiß, gibt es nur Daten Identifikationsnummer G-A ...... und nur Daten - Ursprüngliche Daten: Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945 (-1948), Bundesarchiv B 563-2 Kartei. Berlin, Deutschland: Deutsches Bundesarchiv.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17. September 2020

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