Ungelöste Rätsel der Geschichte, groß und klein, gesucht

Dieses Thema im Forum "Fragen & Antworten" wurde erstellt von Bonni, 3. August 2021.

  1. Ugh Valencia

    Ugh Valencia Aktives Mitglied

    Valencias Heiliger Gral wird mein kleines Geheimnis bleiben :cool:
     
  2. Opteryx

    Opteryx Aktives Mitglied

    Der Kelch ist einer wissenschaftlichen Alters-Analyse auf Grund seines Materials nicht zugänglich. Anders, als bei der Heiligen Lanze, bei welcher zumindest der innen liegende Nagel bezüglich seines Alters untersucht werden kann. Aber beiden fehlt bisher die erwartete Eigenschaft- eine nachgewiesene Wunderwirkung. Damit endet aber jede Wissenschaft.
    Themen dürften nun reichlich vorliegen. Welche davon die heutige Jugend ansprechen, kann ich nicht beurteilen.
     
  3. Bonni

    Bonni Neues Mitglied

    Ich bin tatsächlich sehr dankbar, auch über das breite Spektrum an Ideen. :)
     
  4. Ein gutes Thema könnten auch diverse vermisste Personen, Schiffe oder Flugzeuge sein, die irgendwann verschollen und nie wieder gefunden wurden. Oder auch Schiffe, die plötzlich ohne Besatzung irgendwo aufgetaucht sind. In vielen Fällen kann man sich ja halbwegs zusammenreimen, was vermutlich passiert ist, aber das ist gerade das, was es zu einer Geschichte machen könnte - man VERMUTET und deutet aus Indizien, man WEISS aber nicht bzw. kann nicht genau belegen, was passiert.

    Auf der englischen Wikipedia gibt es da gute Listen, die man durchstöbern kann:
    List of missing ships - Wikipedia
    List of missing aircraft - Wikipedia
    List of people who disappeared mysteriously at sea - Wikipedia
    List of people who disappeared mysteriously: post-1970 - Wikipedia
    List of people who disappeared mysteriously: pre-1970 - Wikipedia
     
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  5. Traklson

    Traklson Aktives Mitglied

    In der TBBT-Episode ging es aber um die Bundeslade in "Jäger des verlorenen Schatzes".
     
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  6. zaphodB.

    zaphodB. Premiummitglied

    Tja,Amundsen und sein Flugboot vom Typ Latham 47 wurden bis heute nicht gefunden, wurde aber

    ElQ,das mit den arabischen Schriftzeichen auf dem Kelch war mir unbekannt,
    solche wurden ja aber auch auch anderen Reliquien, z.B. dem Leichentuch von Cadouin , das ja dem Turiner Tuch vergleichbar ist, gefunden
    Die Frage die sich daraus ergibt ist dann zumindest für mich:
    Gab es zur Zeit der Kreuzzüge im arabischen Raumn eine hochspezialisierte Werkstatt die auf die Herstellung qualitativ hochwertiger Reliquien unter Verwendung alter Materialien und ausgefuchster Techniken spezialisiert war,wo befand sich diese und von wem wurde sie betrieben.?
     
  7. zaphodB.

    zaphodB. Premiummitglied

    Zu den veschwundenen Schiffen fällt mir noch die "Mocha Dick"-Legende und die Attacken großer Walbullen auf Walfangschiffe ein.Gab dazu mal eine interessante Fernsehsendung,die die Frage aufwarf inwieweit diese Attacken planvoll und vorsätzlich von den Walen ausgeführt wurden.
     
  8. Ralf.M

    Ralf.M Aktives Mitglied

    Mich würde interessieren worin denn die Aussage besteht einen interessierten Leser zu veranlassen, ein solches Buch zu kaufen?
    Man investiert ja als Autor auch so einige Taler da. So wie ich das kenne geht ein Verlag wohl selten ein (finanzielles) Risiko ein.
    Es gibt ja schon so einige Bücher dieses Genre. Und ich meine zu allen dieser Rätsel die hier genannt worden, gibt es Aussagen.
     
  9. Opteryx

    Opteryx Aktives Mitglied

    Es gibt zwar Aussagen, aber keine befriedigenden Lösungen. Ein SF-Roman könnte diese zwar anbieten, es wäre aber ein Wunder, wenn diese irgendwann bestätigt würden. Eine Zeitreise könnte aber eine Teillösung oder den Weg dorthin aufzeigen und dadurch Interesse wecken.
    Nicht immer hat ein reiner Phantast, wie Karl May, durch seine erfundenen Orienterzählungen in den Lauf der Geschichte eingreifen dürfen, indem sich Politiker bei ihren Entscheidungen inspirieren ließen.
     
  10. Carolus

    Carolus Aktives Mitglied

    Das ist absolut richtig! Da habe ich die Filme wohl verwechselt oder in der Erinnerung zu einem werden lassen. In dem einen ging es um die Bundeslade (Jäger des vrelorenen Schatzes) und in dem anderen (letzter Kreuzzug) um den Heiligen Gral. Ich habe die Filme aber seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen. Habe sie aber noch als unterhaltsam und spannend in Erinnerung, vor allem der letzte mit Sean Connery als Vater von Indy. Ich habe nur die Befürchtung, dass wenn ich sie heute noch mal ansehen würde, sie mir nicht mehr gefallen könnten.
     
  11. Bonni

    Bonni Neues Mitglied

    Ich plane eine lockere Reihe Jugendbücher über ein (jugendliches) Team, das im Auftrag von zukünftigen Historikern durch die Zeit reist, um offene Fragen zu klären. Im Fokus steht dabei das zwischenmenschliche inklusive Liebesgeschichte zwischen zwei Zeitreisenden aus verschiedenen Zeiten. Die Missionen sind quasi „nur“ der Hintergrund, vor dem sich die Figuren entwickeln.

    Eigentlich sollte ich auch nicht fragen „Welche offenen Rätsel gibt es?“, sondern „Was würden zukünftige Historiker der verschiedenen Forschungsrichtungen wohl gerne herausfinden?“

    Dabei soll es gar nicht nur um die „typischen“ Rätsel gehen, die man in schlechten „Die Top 10 der ungeklärtesten Geheimisse“-Listen findet.

    Ich werde die vielen Vorschläge auch auf ihre Machbarkeit hin untersuchen müssen.

    Ein Beispiel: Es wäre spannend zu wissen, ob die Dinosaurier wirklich auf Grund eines Einschlags im heutigen Golf von Mexiko ausgestorben sind. ABER: man kennt den Einschlagszeitraum nicht. Man müsste also erst einmal vermutlich jahrelang versuchen, diesen herauszufinden. Dann müsste man den Einschlag aus sicherer Entfernung beobachten und dann noch die Langzeitwirkung beobachten, mit mehreren Zeitsprüngen, immer ein Jahr weiter oder so ähnlich. Da wäre ein Team wahrscheinlich Jahre mit beschäftigt. Das ist also eine spannende Frage, aber nicht für meine Serie geeignet.
    Vielleicht schreibe ich, dass es so ein Team tatsächlich gibt, meine Hauptcharaktere würden aber an etwas anderem arbeiten.

    Ein Beispiel, das ich am Rande aufgreifen will: Es wird ein Team erwähnt, dass eine Langzeit-Klimastudie in der Vergangenheit betreibt. Es betreut Wettermessstationen an verschiedenen Standorten über einen Zeitraum von 2000 Jahren. Sie arbeiten so: zu einen Zeitpunkt hinspringen, die Daten ablesen, dann einen Monat weiter springen, Daten ablesen… und so weiter.

    Sorry für den langen Offtopic-Beitrag. Vielleicht ist es ja ganz interessant für den ein oder anderen, worum es mir mit den Eingangspost ging…
     
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  12. Ralf.M

    Ralf.M Aktives Mitglied

    Zeitreise ist ja auch ein gern genommenes Thema.

    Für mich ist da der Klassiker untere diesen Genre der Franzose Prosper Mérimée (1803 – 1870).
    Bei ihm findet eine Art Zeitreise in einer Form einer Vision statt. Aber nicht in die Vergangenheit sondern in die Zukunft.

    Seine Vision beginnt er mit einem Zitat aus Shakespeares Hamlet:

    „Es gibt mehr Ding‘ im Himmel und auf Erden, als Eure Schulweisheit sich träumt, Horatio“.
    Obwohl ich hier sicher eine offene Tür einrenne, Horatio der Freund und Studienkollege von Hamlet.

    Prosper Mérimée führt uns vom Schwedenkönig Karl XI. zum König Gustav III. um uns dann zu „Un ballo in maschera“ zu führen.

    Auch würde ich mich mit Abyss“ näher beschäftigen. Vielleicht führt dies zu ein paar passenden Gedanken.

    Und vielleicht wäre eventuell auch “MS. Found in a Bottle“ (E.A. Poe (1809-1849) ein Gedankengeber.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. August 2021
  13. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Du meinst Import-Export Habibi und Söhne?
    Wozu? Altersanalysen kannte man damals noch nicht und Reliquien (Passionsreliquien sowieso) waren eh wunderbehaftet, die mussten nicht einmal besonders alt wirken... (Wie viele Translationsgeschichten gibt es, wonach der jeweilige Heilige bei seiner Umbettung unverwest war und nach Blumen duftete?). Man bedurfte keiner spezialisierten Fälscherwerkstatt, man bedurfte lediglich einer einigermaßen guten Geschichte, etwa dass der richtige Mann in Antiochia träumt, wo die Heilige Lanze vergraben sei und dies dann am kommenden Tag vor Zeugen überprüft wird. Die Erde wirkt dort frisch aufgewühlt? Ein Teil des Wunders. Gott hat die Zeit als gekommen empfunden, den Menschen die Reliquie zu offenabren und erleichtert so die Auffindung.
     
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  14. zaphodB.

    zaphodB. Premiummitglied

    das mit der Lanze war natürlich ein PR-Trick für die Massen der mehr oder weniger ungebildeten Kreuzfahrerheeres -denen konnte man viel erzählen wenn der Tag lang war. Das wussten die damaligen Chefs aber natürlich .Die waren knallharte Machtpolitiker und haben sich die Hosen auch nicht mit der Beisszange angezogen.
    Aber für die gebildetere Kundschaft wie Könige ,Hochadel und Klerus,die die Tricks ja auch alle kannten und für damalige Verhältnisse auch entsprechende "Experten" zur Prüfung an der Hand hatten musste man als Reliquienproduzent und -händler schon noch ne Schippe oder zwei zulegen-die wussten auch , dass ein 1000 Jahre altes Stück Leinen nicht aussieht wie neu und konnten sicher feststellen, ob das Gesicht darauf aufgemalt war oder nicht.
     
  15. hatl

    hatl Premiummitglied

    Mit 30 perfekten Zeitsprüngen kann man den Einschlag innerhalb eines Zeitraums von 8 Mio. Jahren auf mindesten 3 Tage genau bestimmen. Wahrscheinlich braucht man weniger perfekte.

    Unsere Zeitreisenden werden aber in die Situation kommen, dass sie in die falsche Richtung springen und der Algorithmus sich einem falschen Ereignis annähert. Und der muss dann angepasst werden.
    Aus diesem Grund haben sich Botaniker, Tierkundler, Paläontologen, Geologen, Physiker, Chemiker, Mathematiker, Programmierer, auf den Weg der Zeitreise gemacht. Denn man kann ja nicht in die Zukunft telefonieren und sagen „Houston wir haben ein Problem“.
    Vorräte, einen Koch, einen Bordingenieur und Arzt braucht es auch.

    Für die sichere Entfernung beim Einschlag selbst ist der Geologe zuständig.
    Für die schreckliche Zeit der paar tausend Jahre nach dem Einschlag der Bordingenieur und auch der Arzt.
    Jeder Fehler ist gravierend, jeder Ausfall im Team bedrohlich.
    Es gelingt unseren Helden, nach vielen Abenteuern und vielen Jahren, schließlich den Zeitpunkt des Einschlag exakt zu bestimmen. Doch ist der Arzt krank, der Geologe hat sich verschätzt und der Bordingenieur reißt versehentlich einen Baustein aus der Steuerung.
    Und so sterben sie vor mehr als 60 Mio. Jahren, und nur eine ganz kleine Tafel an einem abgelegenen Friedhof erinnert an sie. Wenn keiner hinschaut zucken dort Blitze, und wenn keiner hinhört heulen Dämonen.
    Könnt man eine geile Story draus machen!

    .. so wie ich es verstehe, geht der wissenschaftliche Mainstream vom Einschlag als Ursache des Massensterbens an der KT-Grenze aus.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. August 2021

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