Unternehmer in der Protoindustrialisierung, Ulrich Bräker

Dieses Thema im Forum "Die Industrielle Revolution" wurde erstellt von aficionado, 4. Februar 2007.

  1. aficionado

    aficionado Neues Mitglied

    Hi,
    ich habe da eine ziemlich anspruchsvolle Aufgabe, hoff dass mir trotzdem jemand weiterhelfen kann.

    Ich bin zur Zeit bei Vorüberlegungen für meine Magisterarbeit dran.


    Möglicher Titel:Ulrich Bräker und die Protoindustrialisierung in der Schweiz.
    Frage: Warum scheiterte Ulrich Bräker als Unternehmer?

    Es soll also in der Arbeit aus mikroökonomischer Perspektive Ulrich Bräkers (kleiner Unternehmer im protoindustrialisierten Toggenburg, Schweiz; Tagebücher vorhanden)Verhalten als Unternehmer analysiert werden.
    Hierbei stehen verschiedene Fragen im Raum:

    Besaß U.B. ein rein erwerbswirtschaftliches Denken/Mentalität (da B. Protestant war wird hierbei auch auf die Weber-These einzugehen sein)?

    Wie war sein Umgang mit Geld? Zu was dient es ihm?

    Meine Frage lautet nun folgendermaßen: Wie könnte man eine passende Methodik für ein solches Vorhaben finden?

    Ich hatte mir vorgestellt, verschiedene Kriterien (u.a. Trennung von Privat- und Firmenkapital; technische Kenntnisse, Wissen über Absatzmöglichkeiten und Märkte; Grundkentnisse über seine Produkte und Produktionsverfahren; geordnete Buchhaltung) für eine erfolgreichen Unternehmer zu erstellen und dann Ulrich Bräkers Verhalten als Unternehmer daran zu messen.

    Glaubt ihr, dass das schon als Methode genügt?

    Wisst ihr eigentlich etwas über die Methode des Einzelfalls/Dichte Beschreibung in diesem Zusammenhang?

    Wär euch über jeden Beitrag (auch über Literaturvorschläge oder die Relevanz der Arbeit im Kontext des Forschungsstandes) dankbar.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Februar 2007

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