Verschuldung englisch/britisches Königshaus

Dieses Thema im Forum "Absolutismus und Aufklärung (1648-1789)" wurde erstellt von RaphaelG, 2. Mai 2019.

  1. RaphaelG

    RaphaelG Neues Mitglied

    Hej Community,

    Frage: Das englische/britische Königshaus war irgendwann (16. / 17. / 18. Jh.) so verschuldet, dass es drohte bankrott zu gehen. Die Lösung, so meine ich mich zu erinnern, war dem Handelshaus einen gewissen Prozentsatz der jährlichen Staatseinnahmen abzutreten.

    Leider erinnere ich mich weder an den Gläubiger noch an die genaue Zeit. Quellen im Internet konnte ich auch nicht ausfindig machen.

    Kennt sich hier jemand aus?

    Vielen Dank
    Raphael
     
  2. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Vom britischen Königshaus ist mir da kein Detail bekannt. Aber Staatsausgaben und Kriege kosten Geld und daher haben sich Herrscher immer gerne Geld geliehen und da mit ein bisschen Menschenverstand häufig vorauszusehen war, dass sie das Geld nicht würden zurückzahlen können, haben sie häufig Geld gegen Konzessionen gegeben. So hat z.B. Karl V. sich für seine Kaiserwahl Geld von den Welsern geliehen und diesen dafür die Konzession gegeben, in Lateinamerika sich Kolonien anzulegen (was er streng genommen nicht durfte, da er zwar spanischer König war, aber er den spaischen Cortes (Städnversammlung) versichert hat, dass seine deutschen und seine spanischen Territorien getrennt behandelt würden). Bereits im Mittelalter haben sich die Könige gerne Geld von den Städten geliehen und diesen dafür Rechte gewährt.
     
  3. Carolus

    Carolus Aktives Mitglied

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