Verteidigungsrede Prof. Dr. K. Huber vor dem VGH

Dieses Thema im Forum "Das Dritte Reich" wurde erstellt von Balduin, 18. Dezember 2007.

  1. Balduin

    Balduin Gesperrt

    Guten Nachmittag,

    Ich habe im Geschichtsbuch einen Ausschnitt der Verteidigunsrede von Professor Dr. Karl Huber vor dem Volksgerichtshof am 19. April 1943 entdeckt. Dieser druckte mit den Geschwistern Scholl Flugblätter

    Dieser Ausschnitt ist für mich ein Glanzstück einer Verteidigunsrede, wunderbar formuliert und die wahrscheinlichsten Anklagen der Richter sofort entkräftet.

    Meine Frage:
    Hat jemand die gesamte Rede, noch besser wäre ein gesamtes Protokoll der Gerichtsverhandlung. Vorab schonmal danke

    Lg
    Balduin
     
  2. Papa_Leo

    Papa_Leo Aktives Mitglied

    KURT Huber hieß er ...

    Er konnte nur einen kleinen Teil seiner Verteidigungsrede halten - die er sorgsam vorbereitet hatte - dann wurde er unterbrochen.
    Möglicherweise war das der Teil, den Du abgedruckt gefunden hast
    Die Rede selbst ist im Privatbesitz der Familie Huber.

    Und nach einigem Suchen:

    vert
     
  3. Cisco

    Cisco Neues Mitglied

    vert


    eventuell noch hier

    Clara Huber (Hrsg.): Kurt Huber zum Gedächtnis. „... der Tod ... war nicht vergebens“. Nymphenburger Verlagsbuchhandlung, München 1986, ISBN 3485005231

    Gruß

    Cisco
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Dezember 2007
  4. Balduin

    Balduin Gesperrt

    Hab die Rede gelesen und bin einfach nur erstaunt. Dieser Mann hatte Mut. Mich würde jetzt interessieren wie die Richter darauf reagierten.

    Im Endeffekt war doch jeder schon zum Tode verurteilt bevor er überhaupt vorm VGH erschien. Aber ich bin froh dass es auch solche Leute gab, die das Regime nicht einfach so hingenommen haben

    Lg
    Balduin
     
  5. Mercy

    Mercy unvergessen

    Die Verhandlung am 22. Februar 1943 gegen die Geschwister Scholl und Christoph Probst war entsprechend ein Schauprozess, der vor einem ausgesuchten und linientreuen Publikum geführt wurde.
    Angeklagt waren die Studierenden wegen "landesverräterischer Feindbegünstigung, Vorbereitung zum Hochverrat, Wehrkraftzersetzung". Die geladenen Zeugen wurden nicht gehört, die Pflichtverteidiger setzten sich nicht für ihre Mandanten ein.
    Die Weiße Rose vor dem Volksgerichtshof - Sophie Scholl und Die Weiße Rose
     

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