Warum waren die Anlagen der Kelten nicht befestigt?

Dieses Thema im Forum "Die Kelten" wurde erstellt von merve042, 12. Dezember 2007.

  1. merve042

    merve042 Neues Mitglied

    1-Warum waren die Anlagen der Kelter nicht befestigt?
    2-Wíe lautet die Sage, die vom Untergang der Kreter erzählt?
    3-Wie gingen Kreter wirklich unter?
    4-Wie war der Lebensstil der Kreter?

    ES REICHT MIR AUCH WENN IHR EINEN BEANTWORTET BESSER ALS NICHTS BITTE!!!

    Die Fragen sind sehr wichtig für mich, weil ich morgen Geschichte-Test habe.
    Ich bitte um Antworten!!!
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Dezember 2007
  2. Ashigaru

    Ashigaru Premiummitglied

    @ Merve: was das alte Kreta betrifft, so bin ich kein Experte. Schau doch mal hier rein:

    Minoische Kultur - Wikipedia

    Im übrigen empfiehlt es sich, die Fragen richtig zu formulieren, so dass sie die Mitglieder auch verstehen können. Ein Kreter ist kein Kelte oder Kelter. Dann kommen auch mehr und bessere Antoworten.
     
  3. ertwert

    ertwert Neues Mitglied

    Was meinst du mit der Frage,wieso die Anlagen der Kelten nicht befestigt waren,welche Anlagen(Dörfer,Städte,Festungen?) ?
    Auf jeden fall waren die keltischen Festungen "befestigt",wie es der Name schon sagt-die keltischen Festungen waren Fliehburgen,d.h. ,dass die Bevölkerung im Falle eines Krieges in diese Festungen.
    Die Festungen waren im Gegensatz zu späteren mittelalterlichen Burgen auch recht weitläufig gebaut,damit Platz für die Bevölkerung und deren Fieh etc. vorhanden war.
    Caesar hat über die Mauern Fliehburg Avaricum (Hauptburg der Bituriger,heutiges Bourges) volgendes geschrieben (Bellum gallicum VII 23):
    "Die MAuer wird hergestellt aus Bruchsteinen mit starkem Holzdurchschuss.Zu unterst kommt eine Lage Steine.Dann legt man quer durch den Wall Hölzer,immer 1 Fuß voneinander,mit Steinmaterial dazwischen.Man verbindet sie durch Langhölzer bis 40 Fuß Länge,die die Linie des Walls halten.Wieder folgt Steinmaterial und Querhölzer so gepackt,dass sie immer zwischen den 2 unteren Hölzern liegen."(Zitat ist aus dem Buch "di Burg im Wandel der Weltgeschichte"-Carl Schuchhardt)
    Die mauer war wohl auch nicht höher als 3-4 Meter,da es einen Bericht über einen Zenturio gibt,der von seinen Legionären auf die Mauer gehoben werden konnte.-die Art und Dauer der belagerung Alesias zeigt außerdem auch,wie wirksam diese Befestigungen gegen römische Belagerungsmaschinen und Sturmversuche waren.
    hoffe ,das hat dir geholfen ;)
     
  4. Suedwester

    Suedwester Gast

    Jo, diese Mauern heißen auch heute noch "murus gallicus".
    Man nahm dazu behauene Stämme und legte sie a la "Jenga" in einem Gittermuster zurecht. Das wurde mit halbmeterlangen Nägeln zusammengenagelt. Das Gitter wurde mit - wie schon gesagt Steinen und Erde aufgefüllt. Die Holzkonstruktion machte den Wall "elastisch", Stein und Erde fest.

    @Ertwert: Spannender als Alesia war wohl noch Bibracte. Das war das einzige Oppidum, bei welchem Caesar abziehen und nochmal wiederkommen musste. Und wo ich nebenbei gesagt Teile des Osttores, des Walles und einer dahinter befindlichen Schmiede für ebendiese genannten Nägel mit ausgegraben habe.
     
  5. Reinecke

    Reinecke Aktives Mitglied

    Die Palastanlagen auf Kreta waren nicht befestigt, da es einer solchen Befestigung nicht bedurfte; der Schutz war die Insellage und die Herrschaft der Kreta über die See. Ich würde der Vermutung zustimmen, der Fall der minoischen Zivilisation hängt u.a. mit einem Verlust dieser Seeherrschaft zusammen.
     

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