Welches Vermächtnis hinterließ Westrom Europa?

Dieses Thema im Forum "Sonstiges im Altertum" wurde erstellt von Gast, 20. Februar 2011.

  1. Gast

    Gast Gast

    hallo, kann mir vielleicht jemand bei der Frage " welches Vermächtnis hinterließ Westrom Europa" helfen?

    Vielen dank schon mal im vorraus :)
     
  2. Apvar

    Apvar Premiummitglied

    Speziell Westrom?

    Die Lateinische Sprache als Grundlage für viele westeuropäische Sprachen. Wie spanisch, portugiesisch, französisch, u.s.w. . Aber das Latein hat auch tiefe Spuren im englischen und der deutschen Sprache hinterlassen.

    Mit dem Senat als Vorbild für viele heutige Demokratien. Und in der Architektur hat Rom viele Spuren hinterlassen. Und noch viel mehr.

    Apvar
     
  3. Galeotto

    Galeotto Aktives Mitglied

    Architektonisch fällt mir der Rundbogen als Bauelement ein, der noch 2000 Jahre lang in verschiedenen Abwandlungen vorherrschte. Ach die Verbindung zwischen verschiedenen Orten, die Straße ist eine römische Leistung. Ebenso die Wasserleitung und die Kanalisation.
     
  4. Wahnfried

    Wahnfried Neues Mitglied

    ......... ergänzend ......... auch im Tiefbau

    - Gründungen von Neusiedlungen nicht in Überschwemmungsgebieten

    - Trinkwasserversorgung durch kommunizierende Leitungssysteme, eine hohe bautechnische Leistung.
    Heute würde man von Fernwasserversorgung im Verbundsystem sprechen
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Februar 2011
  5. Gast

    Gast Gast

    okay dankeschön :)
     
  6. dekumatland

    dekumatland Aktives Mitglied

    ich ergänze noch ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
    für die komplette Schriftlichkeit die Kunst/Technik des Argumentierens, also die Rhetorik (Quintilian, Cicero)
    für die Jurisprudenz das römische Recht (wenn auch in der letzten Form erst unter Kaiser Justinian als corpus juris civilis zusammengefasst)
    ein heute noch sichtbares Straßennetz
     
  7. Carolus

    Carolus Aktives Mitglied

    Man sagt ja, daß Rom das Fundament der europäischen Kultur ist.

    hier einige Aspekte:

    • das Christentum ist im Römischen Reich entstanden und wurde dort später Staatsreligion.
    • das römische Recht war bis in die Neuzeit in Kraft (bis vor einigen Jahren war für das Jurastudium das Latinum Voraussetzung).
    • die römische Architektur war Vorraussetzung für die Architektur im Mittelalter. Später wurde sie in der Renaissance wieder zitiert und wurde wieder im 19. Jhrdt. neoklassizistisch kopiert.
     
  8. Galeotto

    Galeotto Aktives Mitglied

    Zahlreiche Stadtgründungen, wie London, Köln, Augsburg etc. gehen auf die Römer zurück.
     
  9. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    Erwähnt werden sollte auch noch der ideelle Einfluss: Das Römische Reich und seine Kultur galten über die Jahrhunderte hinweg als nachzuahmendes und wiederzubelebendes Vorbild. Der Bogen spannt sich vom Heiligen Römischen Reich über die Renaissance über die Klassik bis hin zum (insbesondere italienischen) Faschismus, wobei einzelne Aspekte des alten Rom jedoch jeweils unterschiedlich gewichtet wurden: Im Mittelalter wollte man das spätantike christliche römische Kaiserreich wiederbeleben, in der Renaissance interessierte man sich mehr für die römische Kultur und teilweise die römische Republik als Vorbilder.
     
  10. DerGeist

    DerGeist Neues Mitglied

    Nicht ganz, einige der aufgeführten Städte waren schon vorher gegründet worden, durch die Träger der Spätlaténekultur, die Römer haben sehr oft Städte von bedeutenden Oppida gegründet, bzw. sind teilweise die Anlagen in den röm. Städten aufgegangen.
     

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