Wie funktionierte die Enigma?

Dieses Thema im Forum "Das Dritte Reich" wurde erstellt von Backup, 5. September 2004.

  1. Backup

    Backup Gast

    Beitrag von Doc :

    Da mich das Thema Kryptographie sehr interessiert, bin ich auf der Suche nach einer Bauanleitung und den Codebüchern (Natürlich nicht als Orginal, sondern am besten als PDF Datei)
    Greetz
    Doc

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    Beitrag von Fidias :

    Ob es das so gibt, entzieht sich meiner Kenntnis. Vielleicht hilft Dir aber das weiter bzw. kann man Dir da weiterhelfen:
    http://rst.et.htwk-leipzig.de/kontakte/Fechner/projekte/krypto/index.html


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    Beitrag von Andreas_maisch :

    Hallo!
    Nach meinem Wissen gibt es nicht genug Wissen,
    dass man die Enigma nachbauen könnte.
    Zumindest dürfte es für dich als Privatperson unmöglich sein, sowohl an das Material und die Anleitung zu kommen als auch die Maschine nachzubauen.
    MfG Andreas

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    Beitrag von Mwdaniel :

    http://www.ugrad.cs.jhu.edu/~russell/classes/enigm a/

    Dieser Link, dürfte für jeden interessant sein, der sich mit der Funktionsweise der enigma Maschine vertraut machen möchte.
    Sehr wohl kann man diese Maschinre heutzutage nachbauen.
    Sie funktioniert so simpel wie genial!

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    Beitrag von Yep :

    Selbstverständlich kann man die Enigma (längstens) nachbauen (und das ist auch schon erfolgt).

    Für damalige (!) Verhältnisse war sie wirklich fast schon ein Geniestreich. Allerdings hatte sie einen ganz, ganz großen Haken: ein jeweiliges Zeichen wurde niemals (!) durch das eigentliche Zeichen codiert. D.h. ein "e" nie mit einem "e", sondern immer anders.

    Hört sich zunächst weniger tragisch an, wenn man jedoch näher hinschaut, dann wäre es erheblich besser gewesen, wenn die Einzelzeichencodierung auch das Zeichen selbst (gemäß wahrscheinlichkeitstheoretischer Betrachtungen) dann und wann beinhaltet hätte.

    Alan Turing (der Knacker der Enigma) fand nämlich raus, dass nie ein Zeichen mit sich selbst codiert würde. Wenn er also ein "e" las, dann konnte er GARANTIERT sicher sein, dass das dahintersteckende Zeichen KEIN "e" war. Damit war dann ein fundamentaler Schritt in Richtung "Knacken" getan: der Suchraum war erheblich eingeschränkt.

    Was lehrt uns das?

    Gewisse "Übervorsicht" verschweigt genau das, worum es geht. Und sobald der Andere das weiß, hat er einen Anhalt.

    Sincere

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    Beitrag von user :

    inzwischen ist es bekannt das es 3 personen waren
    2 physiker
    1 mathematiker

    zu ihnen ist zusagen das sie aus polen kammen und während des krieges in england lebten dies ist inzwischen seiten england bestättigt worden!
     

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