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Stimmt, die Soldaten, die ja häufig neben dem recht hohen Sold riesige Geldgeschenke erhielten, kurbelten - solange die Steuerlast für die Provinzialen nicht zu hoch war - durch ihre Kaufkraft die Wirtschaft an. Und solange das Reich expandierte kamen auch regelmäßig neue Sklaven hinzu. Als aber in der späteren Kaiserzeit Epidemien das Steueraufkommen drastisch senkten, die Oberschicht aus den Städten aufs Land abwanderte (nur die Städte wurden besteuert) sanken die Steuereinnahmen und somit die Kaufkraft der Soldaten. Die "Gegenmaßnahme" waren Steuererhöhungen, was der städtischen Wirtschaft nicht wirklich gut tat
Safran kommt doch eigentlich aus Persien?Wobei der arabische Safran ...
Vielleicht hat Weber das so geschrieben? Ohne hier genauer zu unterscheiden? Ob im südlichen Arabien Safran kultiviert wurde weiß ich auch nicht, aber im allgemeinen gilt der persische Safran auch heute noch als beste Qualität.Safran kommt doch eigentlich aus Persien?
Hier wäre es interessant, grobe Fördermengen von Gold und Silber zu finden. Aber gibt es da überhaupt Schätzungen?Zu den Streitkräften:
Wir haben da einen Zeugen, Plinius maior. Er beklagt, dass für Luxusgüter jedes Jahr 100 Millionen Sesterze in den außerrömischen Osten wanderten. Das sind umgerechnet 1 Million Goldstücke mit einem Gesamtgewicht von 8 Tonnen. "Soviel kosten uns Luxus und Frauen", so Plinius Maior.
Na ich weiß nicht, ob man das so stehen lassen kann. Natürlich gab es Öllampen, die einen Zwerg mit erigiertem riesigen Penis darstellten, auf dem Pflaster wiesen Phallussymbole den Weg ins nächste Bordell, welches wohl nicht gerade versteckt war, anzügliche Fresken aus Pompeiji bringen uns doch gerade noch ein Schmunzeln auf die Lippen, und auch die Götterwelt lies es krachen, Zeus/Jupiter war eigentlich ein ganz schöner Strolch.............Hinwendung zu lustbetontem Miteinander in extremen Formen(für mich), der grenzenlose Sex;
Eher sehe ich den Unterschied zwischen Republik und später Kaiserzeit so, dass die Römer immer weniger bereit waren, sich selbst zu verteidigen, die Legionen wurden quasi outgesourced und damit holte man gefährliche Kräfte ins Reich.
Hier wäre es interessant, grobe Fördermengen von Gold und Silber zu finden. Aber gibt es da überhaupt Schätzungen?
ich meinte, dass ich eine Zeit lang die Bevölkerung an die Besetzung durch die Römer gewöhnt hatten. (War ja auch ein Schutz vor Völkern weit aus den östlichen Gebieten)@beetle,
wie meinst Du die Alternative, wenn es eine gegeben hätte?Was hätte sie bewirkt?Ein Gegengewicht.....die Parther waren wohl zu weit weg.
Du meinst eine politische oder militärische Alternative, oder beides
...nur weil ein paar krude Beiträge sich unter Dekadenz allerlei unter der Gürtellinie zurechtschustern, muss man das weder komplett noch teilweise ernst nehmen. Ob zuvor im Varus-Faden oder nun hier:Unter Umständen könnte man dann Dekadenz der Gesellschaft als einen der Gründe des Zusammenbruchs anführen.
aus Untergang des Römischen Reiches – WikipediaDie populäre Vorstellung, „spätrömische Dekadenz“ habe zum Ende des Imperiums geführt, wird von der großen Mehrheit der Fachhistoriker schon seit Jahrzehnten nicht mehr vertreten. (...) Die lange so dominante Dekadenztheorie wird heute in Fachkreisen als obsolet betrachtet, zumal viele neuere Arbeiten die Vitalität der Epoche betonen, wobei sich jedoch Akzente (etwa im kulturellen Bereich) verschoben. Diese Neubewertung hängt auch damit zusammen, dass man die „klassische Antike“ inzwischen weit weniger idealisiert als früher, sondern sich zumeist um eine neutralere Bewertung der anschließenden Epoche bemüht.
Ja und Nein, ein gewisses Maß in dieser Hinsicht war sicherlich sinnvoll, zumal die Söldner dann nicht gegen Rom sondern für Rom kämpften. Ich denke mir nur, das gegen Ende einfach das System nicht mehr funktionierte.Gerade das ist doch ein Beleg für die integrierende Kraft des römischen Reiches.
Mit einheimischen Soldaten allein wäre dieses Imperium nicht zu verteidigen gewesen.
Auch hier ja und nein, zumindest würde ich einfach mal in den Raum werfen, das die Inovations-und Expansionskraft nachließ, der allgemeine "Wohlstand" hat hier sicherlich Auswirkungen gehabt. Ob man das als Dekandenz in der Gesellschaft bezeichnen muß, das weiß ich nicht....nur weil ein paar krude Beiträge sich unter Dekadenz allerlei unter der Gürtellinie zurechtschustern, muss man das weder komplett noch teilweise ernst nehmen. Ob zuvor im Varus-Faden oder nun hier:
aus Untergang des Römischen Reiches – Wikipedia
Abgesehen davon wirkt es doch ein wenig absonderlich, sich mit dem obsoleten Dekadenz-Brimborium zu befassen, wenn konstatiert werden muss, dass das römische Kaiserreich ohne Gebietsverluste etc ein paar Jahrhunderte länger Bestand hatte als z.B. unsere bundesrepublikanische Herrlichkeitdie es bislang auf noch kein Jahrhundert gebracht hat.
aber von Augustus bis zu diesen Plünderungszügen hatte das römische Reich Bestand, hatte die Reichskrise überstanden usw usf - - die im Titel gestellte Frage ist aber nicht, wie und warum das (west)römische Reich "unterging", sondern warum es - das Kaiserreich sollte gemeint sein - überhaupt so lange Bestand hatte. Auf diese Frage geben uns die verschiedenen Untergangsgründe nach 406 eigentlich keine Antwort (?!) und wenn doch, dann eher indirekt (ja hat denn keiner gemerkt, was sich da jenseits von Rhein und Donau zusammenbraute)Rom schaffte es auch nicht, Gallien gegen die Plünderungszüge der Vandalen/Sueben/Alanen nach 406 zu verteidigen.
Ne, das sehe ich keinesfalls so!!!@Mittelalterlager,
klar kann man das, siehe Beitrag 50
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