Zweckentfremdung der Automatisierung

Dieses Thema im Forum "Technikgeschichte" wurde erstellt von Gast, 1. Dezember 2007.

  1. Gast

    Gast Gast

    Hi,
    für meine Facharbeit zum Thema "Wie weit darf Automatisierung gehen?" brauche ich noch einige Informationen. Ich möchte anhand einiger Beispiele zeigen, dass Automatisierung negative Folgen haben kann und wie weit man mit gutem Gewissen automatisieren darf.

    Das erste Beispiel ist der Verkauf von Lochkartenmaschinen der DEHOMAG/IBM an die Nazis, die unter anderem in KZs eingesetzt wurden.

    Kennt ihr weitere Beispiele, wo Automatisierung bewusst für menschenfeindliche Zwecke eingesetzt wurde/wird, obwohl sie eigentlich für andere Dinge entwickelt wurde?
    Ich habe von am MIT entwickelten Chips gehört, die die U.S. Army später für ihre Zwecke benutzt hat. Habt ihr dazu vllt. ein Schlagwort, mit dem ich mich auf die Suche machen könnte?

    Viele Grüße.
     
  2. Barbarossa

    Barbarossa Neues Mitglied

    Nun ja, vielleicht geht die Automatisierung ja irgendwann mal so weit:
    http://www.geschichtsforum.de/184786-post179.html
    ;)
     
  3. TGDarmstadt

    TGDarmstadt Neues Mitglied

    Womit du es hier zu tun hast, wird als "Janusköpfigkeit der Technik" bezeichnet. Diese Theorie geht davon aus, das Technik nicht per se "gut" oder "böse" ist, sondern von den Menschen sowohl zum Guten als auch zum Schlechten verwendet werden kann. Daher sollte die Frage vielleicht besser laut: "Bis zu welchem Punkt sollen wir die Autmatisierung anwenden?"
     
  4. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Die amerikanische Waffenlobby (NRA) behauptete in den Siebzigern und Achtzigern:

     

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