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| | #41 | |
| Moderator Registriert seit: 04.2005 Ort: En un lugar de la Mancha de cuyo nombre no quiero acordarme...
Beiträge: 26.095
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Zitat:
*Lexikon = in einer Sprache verfügbarer Wortschatz.
__________________ Und darum Kinder eins bedenket: der Trollen respondieret, Zeit verschenket! La uerdad de la estoria a las uezes es dubdosa. 1ª Crón. Gen., c. 571 | |
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| | #42 |
| Mitglied Registriert seit: 01.2009
Beiträge: 977
![]() | Naja ich habe von einem gehört der osmanisch kann (einer meiner Professoren), dass man ohne Kenntnisse des Arabischen und Persischen es nicht lesen kann. |
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| | #43 |
| Moderator Registriert seit: 04.2005 Ort: En un lugar de la Mancha de cuyo nombre no quiero acordarme...
Beiträge: 26.095
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Das Osmanische verwendet halt - wie das Persische - die Arabische Schrift. Es teilt dabei mit dem Persischen einige Grapheme, die das Arabische nicht hat, Osmanisch hat 33 Grapheme, Arabisch 28. Und das Osmanische verwendet sozusagen eine Mischgrammatik. Die Grundgrammatik ist die Türkische, die arabischen Lehnworte werden aber der arabischen Grammatik unterworfen. Also ja, um einen Osmanischen Text zu verstehen, ist Arabisch hilfreich. Das ändert aber nichts am Grundgerüst und am Funktionieren der Sprache. In einigen Regionen Deutschlands, etwa in Berlin, hat sich die Eigenart erhalten - sie ist sozusagen aus einem gehobenen Soziolekt in den breiten Soziolekt heruntergerutscht - französische Phrasen ins Deutsche einzuflechten. Jemand, der daran nicht gewöhnt ist und kein Französisch kann, wird, was wir wisawie ontrenu (vis-à-vis entre nous) parlieren nicht verstehen, die Phrasen ändern aber nichts daran, dass die Grundsprache deutsch ist und i.d.R. der deutschen Grammatik unterworfen. Ich höre in letzter Zeit immer häufiger im Deutschen - was allerdings mit meiner persönlichen Affinität zu der entsprechenden Sprache liegen kann und mir deshalb vielleicht eher auffällt, die Phrase vamonos. Während man bei entre nous noch einwenden könnte, dass dies auch grammatisch genau dem deutschen 'unter uns' entspricht, ist vamonos doch etwas anderes, es grammatisch ist weder ein "lass uns gehen" noch ein "gehen wir" (obwohl wir es natürlich bevorzugt in einer dieser beiden Weisen übersetzen). Die grammatische Entsprechung des Spanisch korrekten vamonos wäre im Deutschen *"wir gehen uns" oder *"gehen wir uns", was im Deutschen so nicht gebildet werden kann. So ungefähr muss man sich wohl auch die arabischen Elemente im Osmanischen vorstellen.
__________________ Und darum Kinder eins bedenket: der Trollen respondieret, Zeit verschenket! La uerdad de la estoria a las uezes es dubdosa. 1ª Crón. Gen., c. 571 |
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| | #44 | |
| Premiummitglied Registriert seit: 12.2004 Ort: Ostfalen
Beiträge: 6.400
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Zitat:
Der Erfolg der Indoeuropäer bei der Eroberung von nahezu zwei Dritteln des europäischen Kontinents ist in erster Linie ihrer gesellschaftlichen Struktur und dem Besitz von Waffen, Pferden und Wagen zuzuschreiben. Die Viehzucht und die kleinen, vaterrechtlich bestimmten Gemeinschaften, die auf befestigten hohen Flussufern lebten, sind ebenso wie der Besitz des Wagens durch Funde nachgewiesen, die aus den letzten Jahrhunderten des 3. Jahrtausends und den folgenden Jahrhunderten stammen. Keine der neolithischen Kulturen auf dem Balkan, in Mittel- oder Nordeuropa zeigt diese Beziehungen vor dem Eindringen der Indoeuropäer. Ferner waren die Indoeuropäer den neolithischen Ackerbauern waffentechnisch überlegen. Abgesehen von Geräten zur Jagd findet man bei ihnen keine Waffen. Die vordringenden Steppennomaden hingegen kannten neben dem Pferd als Last- und Reittier Bogen, Dolche, Speere und Lanzen. Sie besaßen darüber hinaus wie alle Steppennomaden und Reiterkrieger ein hierarchisches, streng gegliedertes Gesellschaftssystem, das hinsichtlich seiner Effizienz bei Eroberungen den kleinen Dorfgesellschaften der frühen Ackerbauern weit überlegen war. Die expandierenden indoeuropäischen Gruppen usurpierten die Weidegründe für ihr Vieh. bauten Befestigungen auf Bergeshöhen und übernahmen als Elite die politische Macht. Sie rotteten die einheimische Bevölkerung keineswegs aus und etwa zwei oder drei Jahrhunderte nach ihren Erscheinen in Europa bestand ein Nebeneinander verschiedener kultureller Elemente, bis schließlich die alte Kultur und Sprache der autochthonen Bevölkerung dahin schwand. Der Einfluss der in den Untergrund abgesunkenen Kulturen blieb aber als starke Unterströmumg lebendig, was zu einer wachsenden Differenzierung der indoeuropäisch überformten Kulturen und einer regional bestimmten Ausdifferenzierung der verschiedenen indoeuropäischen Sprachen führte. Die einstigen indoeuropäischen Steppennomaden gingen nach einer gewissen Zeit ebenfalls zum Ackerbau über und vermischten sich mit der altansässigen Bevölkerung. Nur diese Expansion erklärt die erstaunlich nahe Verwandtschaft zwischen so weit auseinanderliegenden Sprachen wie Altindisch, Iranisch, Griechisch, Slawisch, Keltisch oder Germanisch. Wie ein solcher Prozess erfolgte, lässt gut an der Einwanderung indo-arischer Stämme ab etwa 1700 v. Chr. nach NW-Indien beobachten, deren Auseinandersetzung mit der drawidischen Vorbevölkerung sowohl archäologisch dokumentiert, als auch in den Veden ausführlich beschrieben wird. Die Arier hatten das Pferd domestiziert, den Streitwagen mit Speicherrädern erfunden und Bronze und Kupfer genutzt. Der Ackerbau wurde erst später von der autochthonen Bevölkerung - vermutlich Drawidastämme - übernommen. Die militärische Überlegenheit basierte auf dem Streiwagen, der Bewaffnung und dem Pferd und so eroberten die Indo-Arier in wenigen Jahrhunderten NW-Indien und setzten die indo-arische Sprache durch, die wir durch die Veden in Form des Altindischen gut kennen. Ähnliches spielte sich im Iran ab, den ein Seitenzweig der Arier besetzte, während einige Jahrhunderte zuvor die Hethiter und Luwier in Kleinasien die Macht von den Hattiern übernahmen und im vorderasiatischen Reich Mitanni eine indo-arisch sprechende Elite eine Symbiose mit den Hurritern eingegangen war. | |
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| | #45 | |
| Premiummitglied Registriert seit: 02.2008
Beiträge: 3.710
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Zitat:
Allgemein erscheint es mir plausibel, die Sprache anhand von Namen identifizieren zu wollen. Oftmals sind die frühesten Schriftzeugnisse nur Namen von Personen und Namensgebung kann konservativ sein, muß es aber nicht. Selbst ich als Sprachforschungsunbedarfte, könnte die ägyptischen, mesopotamischen und hethitischen Königsnamen im Quiz einigermaßen richtig in 3 Kästchen sortieren. Hat Herr Udolph nur europäische Wasserworte ausgewertet oder macht er das auch in Anatolien?
__________________ Zeitzeuge des Wembley-Tors, was nach dem 27.06.10 aus dem kommunikativen Gedächtnis verschwinden und vergessen wird. | |
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| | #46 |
| Premiummitglied Registriert seit: 12.2004 Ort: Ostfalen
Beiträge: 6.400
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Der Indogermanist Hans Krahe (1898-1965) nannte die geografischen Namen "Fossilien einer älteren und oft längst vergangenen Zeit" und war davon überzeugt, dass sich anhand dieser Namen das einstige Siedlungsgebiet später untergegangener Völker bestimmen ließe. Dieser Meinung sind die meisten Sprachwissenschaftler, denn geografische Namen (Gewässer, Berge u.ä.) sind beständiger, weil sie ortsgebunden sind, und zwar so sehr, dass Invasoren oder andere Eindringlinge meist keine Veranlassung sahen, die von ihnen vorgefundenen Orte umzubenennen. Sie nahmen die Ortsnamen als gegeben hin, allein schon deswegen, weil sie sich mit der altansässigen Bevölkerung verständigen wollten, die die geografischen Orte der Region und ihre Namen kannte. Aus diesem Grund haben sich die meisten Landschafts- und besonders Flussnamen zähh über die Zeiten hinweg gehalten. Hans Krahe hat sein Leben lang in dieser Hinsicht geforscht. Nach seiner Meinung stammen die ältesten Sprachrelikte Europas aus früher indoeuropäischer Zeit und enthalten keine Hinweise auf noch ältere Sprachschichten. Anderer Meinung ist der Sprachwissenschaftler Theo Vennemann. Er vermutet hinter vielen Orts- und Gewässernamen eine vorindoeuropäische Sprache. Er meint, dass die Stammwörter der Toponyme nicht indoeuropäisch sind und einer Sprachquelle aus vorindoeuropäischer Zeit entstammen. Ebenfalls keinen indoeuropäischen Ursprung sahen die Sprachwissenschaftler Wolfgang Schmidt und Vladimir I. Georgiev. |
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| | #47 | ||
| Mitglied Registriert seit: 02.2011
Beiträge: 108
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Zitat:
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| | #48 |
| Moderator Registriert seit: 04.2005 Ort: En un lugar de la Mancha de cuyo nombre no quiero acordarme...
Beiträge: 26.095
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Über Vennemann haben wir schon eine wundervolle Diskussion: Pro et contra der 'waskonischen Hypothese' Theo Vennemanns Bei Vennemann wird aus der grundsätzlich zuzustimmenden Hypothese, dass Ortsnamen einer sehr alten, u.U. auch vorindoeuropäischen Schicht zuzuordnen sind, allerdings dann schon eine Ideologie. Es ist ja gut, wenn man offenbar sprechende Ortsnamen noch mal überprüft, ob sie tatsächlich sprechend sind oder ob das Sprechende nicht von einer zwar bestechenden aber dennoch falschen Etymologisierung (so wie aus der karibischen Hamaca eine hängende Matte wurde) geschaffen wird. Wissenschaft macht eben auch aus, dass man scheinbar festgefügtes Wissen immer mal wieder auf seine tatsächliche Validität überprüft. Das Problem ist, dass dies bei Vennemann und seinen Jüngern teilweise dahin geführt hat, dass sie alle sprechenden Namen auf "waskonische" und "semitidische" Ortsnamen zurückführen.
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| | #49 | ||||
| Mitglied Registriert seit: 04.2004 Ort: Muppetshow
Beiträge: 168
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Schon hier beginnen die Probleme mit der Logik. Wer eine unlogische Hypothese verteidigen will, muss schon beweiskräftige Argumente mitbringen. Davon ist aber in Dieters Beitrag nach wie vor nichts zu finden. Statt dessen spekulative Behauptungen, die entweder durch gar keine Fakten gestützt werden oder bei näherem Hinsehen mit den Fakten nicht wirklich zusammenpassen. Alle Ergüsse über "Vaterrecht" und "streng gegliedertes Gesellschaftssystem" sind Luftblasen und keinesfalls "nachgewiesen", wie von Dieter behauptet. Zitat:
Die frühesten Zugtiere waren übrigens nachweislich Rinder. Das kann man in jeder einschlägigen Untersuchung nachweisen, die diese Bezeichnung auch verdient. Zur Zeit der ersten angeblichen Kurganwelle sind überhaupt keine Wagen nachweisbar. Zur Zeit der zweiten angeblichen Kurganwelle (um 3500 v. Chr.) tauchen die ersten Ochsenkarren auf. Übrigens fast zeitgleich in Mitteleuropa (z. B. Trichterbecherkultur), dem Kaukasus, Anatolien, Mesopotamien und in Indien (Harappa-Kultur). Also in Gebiete, in die die Indoeuropäer laut der Kurganhypothese erst viel später oder gar nie eingedrungen sind. In Mitteleuropa können Wagen nur genutzt werden, wenn man für sie Wege anlegt und instandhält. Sie bleiben sonst alle paar Meter in Schlaglöchern oder bei Regenwetter im Dreck stecken. Das Problem kannte jeder Postkutschenreisende noch im 19. Jahrhundert. Wer mit Wagenkolonnen ins steinzeitliche Europa einwandern wollte, um die altansässige Bevölkerung zu beeindrucken, hätte erst einmal die logistischen Voraussetzungen schaffen müssen. (Ganz abgesehen davon, dass die altansässige Bevölkerung die Wagen sowieso schon kannte.) Zitat:
Zitat:
__________________ Die Sonne geht am Himmel auf und manchmal geht sie unter | ||||
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| | #50 | ||
| Mitglied Registriert seit: 04.2004 Ort: Muppetshow
Beiträge: 168
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Zitat:
__________________ Die Sonne geht am Himmel auf und manchmal geht sie unter | ||
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| | #51 | |
| Mitglied Registriert seit: 04.2004 Ort: Muppetshow
Beiträge: 168
![]() | Zitat:
Wenn ich El Quijote richtig verstanden habe, muss Vennemann zu ziemlich fragwürdigen bis hanebüchenen Mitteln greifen, um auf vorindoeuropäische Namen zu kommen.
__________________ Die Sonne geht am Himmel auf und manchmal geht sie unter | |
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| | #52 | |||||||||
| Premiummitglied Registriert seit: 12.2004 Ort: Ostfalen
Beiträge: 6.400
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Es scheint, dass du von solchen Prozessen keine Ahnung hast. Zitat:
Im übrigen vermisse ich von dir ein Statement, welche der bekannten Hypothesen dir am einleuchtendsten erscheint. Zitat:
Zitat:
Du hast anscheinend noch immer nicht kapiert, dass es hier darum geht, mögliche Szenarien zu entwerfen. Deine rüden Attacken sind daher völlig fehl am Platz. Zitat:
Zitat:
Zitat:
Die alten neolithischen Donaukulturen verschwanden und wurden imdoeuropäisiert. Aus den Proto-Indoeuropäern der Balkanregion gingen Illyrer, Thraker und Griechen hervor. Es verschwanden die langen megalithischen Gräber in Nordeuropa und wurden ersetzt durch rechtwinklige Hausgräber unter niedrigen Hügeln. Zitat:
Zitat:
Dass es sich hier lediglich um EIN mögliches Szenario handelt, habe ich mehrfach betont. Es gibt also keinen Grund zur Aufregung. Vielmehr sollte man einmal die anderen denkbaren Szenarien durchspielen, die von anderen Sprachwissenschaftlern und Archäologen verfochten werden. So. z.B. die Hypothese, dass die Indoeuropäer eine bruchlose Fortsetzung der mesolithischen Bevölkerung Mitteleuropas sind (vgl. Alexander Häusler), oder aber ihren Ursprung in Anatolien haben und identisch sind mit den frühen Ackerbauern, die von Anatolien über den Balkan bis Nordeuropa vordrangen (vgl. Colin Renfrew). Geändert von Dieter (08.02.2012 um 13:49 Uhr). | |||||||||
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| | #53 |
| Mitglied Registriert seit: 01.2009
Beiträge: 977
![]() | Dieter freilich gibt es auch Gegenbeispiele wie Sand am Meer Wikiniger in Russland, Goten in Spanien, Langobarden in Mittelitalien, Franken in Frankreich, Mandju in China und viele mehr. |
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| | #54 |
| Mitglied Registriert seit: 10.2010 Ort: Stadt Lahn
Beiträge: 785
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| | #55 |
| Premiummitglied Registriert seit: 12.2004 Ort: Ostfalen
Beiträge: 6.400
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| | #56 | |
| Mitglied Registriert seit: 10.2010 Ort: Stadt Lahn
Beiträge: 785
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Reiterkrieger treten erst vergleichsweise spät in der Geschichte auf, und sind in bewaldeten Gegenden auch ziemlich uneffektiv. "Interessant" dabei auch, dass die westlichen Indogermanen das Kämpfen zu Pferde offensichtlich wieder verlernt haben müssen und es erst später wieder von den Steppenvölkern lernen mussten. Geändert von Stilicho (08.02.2012 um 14:18 Uhr). | |
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| | #57 | |
| Premiummitglied Registriert seit: 12.2004 Ort: Ostfalen
Beiträge: 6.400
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Ein prominentes Beispie: Die Franken gaben nach der Eroberung Galliens ihre germanische Sprache auf und übernahmen das Gallo-Romanische der unterworfenen Bevölkerung, das sich dann zum Französischen fortentwickelte. | |
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| | #58 | |
| Premiummitglied Registriert seit: 12.2004 Ort: Ostfalen
Beiträge: 6.400
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Viel interessanter wäre es, nun einmal die anderen Szenarien durchzuspielen, anstatt in Ungereimtheiten nur einer Hypothese herumzustochern. So könnte man am Ende abwägen, welches Szenario wohl das wahrscheinlichste ist. | |
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| | #59 | |
| Mitglied Registriert seit: 07.2008
Beiträge: 4.582
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Nicht nur die westlichen. Wenn man der Rigveda glaubt, dann haben die Indoarier Indien auch mit Streitwagen erobert, nicht mit berittenen Kriegern. | |
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| | #60 |
| Mitglied Registriert seit: 10.2010 Ort: Stadt Lahn
Beiträge: 785
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