Die Reichsarmee im Siebenjährigen Krieg

Dieses Thema im Forum "Absolutismus und Aufklärung (1648-1789)" wurde erstellt von von Bredow, 30. Mai 2008.



  1. von Bredow

    von Bredow Neues Mitglied

    Hallo,:winke:

    ich schreibe ein Referat über die Reichsarmee im Siebenjährigen Krieg und suche noch Informationen über einige Reichsregimenter.
    Informationen wie Uniformen, Strukturen, Flaggen und Kommandeure der Regimenter.

    Bayerischer Reichskreis

    IR Salzburg

    Kurrheinischer Reichskreis

    IR Kurtrier
    Leib-Regiment Kurköln
    IR Kurköln

    Obersächsischer Reichskreis

    IR Schwarzenburg-Reußen
    IR Sachsen-Weimar
    1-4 Kreisregiment Kursachsen

    Für Infos bin ich echt dankbar!:yes:
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Mai 2008
  2. von Bredow

    von Bredow Neues Mitglied

    Ich habe noch drei weitere Regimenter, von denen es kaum Informationen gibt!

    Bistum Würzburg/Bamberg

    IR Blau Wurzburg
    IR Rot Wurzburg

    Großherzogtum Toskana (Erblande von Kaiser Franz I. Stephan von Lothringen )

    IR Toscana

    Vielleicht habt Ihr ein paar Infos oder Links für mich!
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Juni 2008
  3. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

  4. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

  5. von Bredow

    von Bredow Neues Mitglied

  6. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    1. Das kann immer mal passieren, ich hatte sie eine Weile übersehen und war damals froh, als ich darauf stieß.

    2. Hört sich gut an.:) Soll man sich per PN melden oder wirst Du das Ganze hier verlinken oder direkt schreiben?
     
  7. von Bredow

    von Bredow Neues Mitglied


    Ich kann es dir per Mail senden oder auch hier schreiben!
    Bildmaterial wäre besser als Mail Anhang!
    Über welches Regiment willst du denn was wissen?
     
  8. geschichtsfan07

    geschichtsfan07 Neues Mitglied

    IR Schwarzenburg-Reußen

    Ich habe mal ne Frage vorweg:

    Müsste es nicht Schwarzburg-Reuß heißen? - denn Grafen und Fürsten von Schwarzburg-Sondershausen (mit Arnstadt) oder von Schwarzburg-Rudolstadt.
    Vielleicht erschwert das die Suche.
    Aber so viel konnte ich jetzt auch nicht für dich finden. :grübel:

    Sicher:

    Fürst Friedrich Anton von Schwarzburg-Rudolstadt (1692-1718-1744) benötigte Gelder für die Heidecksburg in Rudolstadt. Da der Bevölkerung nicht mehr Abgaben auferlegt werden konnte, wurde das Finanzielle ab 1734 mit einem Infanterieregiment "verdient", welches die Schwarzburger andere fremde Staaten, für Kriegsdienste, zur Verfügnung stellte.

    Die Rudolstädter waren politisch, wie auch familiär mit den Reußen verbunden. Bspw. ehelichte Fürst Ludwig Günther II. (1708-1767-1790) Sophie Henriette von Reuß-Untergreiz ä.L., die Tochter Heinrich XIII..

    Fürst Johann Friedrich von Schwarzburg-Rudolstadt (1721-1744-1767) ist auf einem Portrait in einer Offiziersuniform der Grenadir-Garde von Schwarzburg-Rudolstadt abgebildet, welches vor 1735 gefertigt sein soll.

    Vermutungen meinerseits:

    Ich schließe aus, dass das Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen daran beteiligt war ein Infanterieregiment zu "vermieten". Deshalb denke ich handelt es sich um ein Regiment, dass die Rudolstädter Fürsten aufgestellt haben und dieses unter die militärische Führung anderer Staaten gegeben haben.
    Doch ich glaube kaum, dass die ältere Linie Reuß die finanziellen Mittel für solch eine Unterhaltung besaß. Doch die jüngere Linie hatte mit den Rudolstädtern so garnichts zu tun. Es müsste also so sein, dass ein anderer (thüringischer) Staat an dem Regiment "beteiligt" war.
    Außerdem hätte das Regiment, unter Führung von Reuß ä.L. für die Habsburger, unter Führung von Reuß j.L. für die Hohenzoller, gekämpft. Also wenn du weißt, welche Linie an dem Regiment beteiligt war, ich nehme sehr stark an, dass es die Ältere war, so muss der/die weitere(n) Staat(en) auf Seiten Maria Theresias gewesen sein.

    In der Waffenkammer des Rudolstädter Schlosses habe ich Waffen aus der Zeit des 7-jährigen Krieges gesehen. Das ist aber leider schon sehr lange her.
    Die Leute dort werden viel mehr Plan haben, als ich. Deshalb gebe ich dir den Rat an sie eine mail zu schreiben, in welcher du dein Anliegen anbringst.
    Hier dazu der Link:Thueringer Landesmuseum Heidecksburg
     
  9. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Hast Du auch was über die Reichstruppen die hier in Baden-Durlach und Vorderösterreich ausgehoben wurden? (Du siehst in meinem Profil, dass ich aus Freiburg im Breisgau komme.)

    Ich beschäftige mich ein bisschen mit der hiesigen Landesgeschichte und gerade die Reichsarmee wäre für diese Gegend interessant, speziell zu der Zeit bevor Joseph II. (ab 1765 Kaiser) die vorderösterreichischen Stände zu höherem Aufwand für das Militär zwingen wollte.

    Stern
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. Juni 2008
  10. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Ich glaube in der besagten Waffenkammer stand auch ausdrücklich, dass die Reußen zusammen mit den Schwarzburgern im 18. und 19.Jh. ein Regiment aufstellten. Dabei bin ich mir momentan nicht mehr im Klaren, wie groß diese Truppe war, bei den wenigen zigtausenden Untertanen dieser beiden Häuser, wird das gesamte militärische Potenzial nicht viel mehr als eintausend Mann ausgemacht haben.
    Gibt es Publikationen zur Außen- und Reichspolitik von Schwarzburg-Rudolstadt im 18.Jh.? Auf der Heidecksburg im Museumsshop fand ich eher allgemeine Darstellungen, die zumeist auch über das 18.Jh. hinaus gingen, mir also zu einer bestimmten Herrschaftsperiode zu wenig waren.

    Stern
     
  11. von Bredow

    von Bredow Neues Mitglied

    Danke, das ist natürlich richtig "IR Schwarzburg-Reußen"!:red:



    Ich habe einige Hinweise dazu gefunden, siehe:
    Sächsischer und westfälischer Kreis
    http://www.seitengewehr.de/Schwarzburg-Kurzgewehr.pdf
    und in der Aufstellungsliste des preußischen Garnisons-Regiments VII.
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. Juni 2008
  12. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Schöne Ausführungen.:yes:
    Wäre interessant von wem man sich vor den Karren spannen ließ und ob etwaige Subsidiengelder etwas sogar für den Staatshaushalt dieser Kleinstaaten nutzten. In welchen Konflikten betätigten sich außerdem diese Truppen? Zum Kriegsdienst d.h. Stellung von Soldaten innerhalb der Reichsarmee war Schwarzburg-Rudolstadt ja ohnehin verpflichtet und dafür hätte es kein Geld gegeben. Der 7-jährige Krieg brachte von daher vermutlich nur Ausgaben für das kleine Staatswesen, denn das Reich selbst hatte ja an allen Ecken und Kanten zu wenig Mittel für die Reichstruppen und den nötigen Rest mussten sicherlich die Staaten stämmen, welche die Truppen zur Verfügung stellten.
     
  13. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    @ von Bredow

    Kannst Du bitte mit der Zitierfunktion unten in der Ecke rechts agieren? Sonst ist es etwas arg unübersichtlich, welche Abschnitte du gerade zitiert hast und welche von Dir selbst stammen.
     
  14. von Bredow

    von Bredow Neues Mitglied



    Ich habe einiges aus dem schwäbischen Reichskreis zusammengetragen und werde es dir morgen hier bereitstellen!;)
     
  15. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Stimmt Baden-Durlach (bei uns sind das die paar Sprengsel um Schallstadt herum und dann wieder südlich bei Müllheim das Markgräfler Land) gehörte zum schwäbischen Kreis, auch wenn das mancher Badener heute ungern hören mag.:D

    Über Vorderösterreich müsste man was über die österreichische Armee finden. Das müsste das Infanterieregiment Bender gewesen sein. :grübel:
     
  16. von Bredow

    von Bredow Neues Mitglied

    Hallo geschichtsfan07,

    hast Infos zu IR Sachsen-Weimar oder Herzöglich Sächsisches Infanterie-Regiment (aus den Herzogtümern Sachsen-Weimar/Sachsen-Hildburghausen/Sachsen-Coburg-Saalfeld)
    Reichsarmee Schsischer Kreis 1756 - 1763
     
  17. von Bredow

    von Bredow Neues Mitglied

    Die Mitglieder des schwäbischen Reichskreise waren geistliche und weltliche Fürsten, Reichsgrafen, Klöster und Reichsstädte sie stellten mehr als 100 kleine und kleinste Truppenkontingente zur Reichsarmee.

    Es gab ja eine Besonderheit bei den schwäbischen Reichstruppen, gegenüber den anderen sie waren in Protestantisch und Katholisch Regimenter und Artillerie-Kompanie unterteilt.
    Wärend im Fränkischen oder im Westfälischen Reichkreis die Regimenter gemischt aufgestellt wurden! Was natürlich negative Auswirkungen auf die Ausrüstung und die Moral der Soldaten hatte.

    Schwäbischen Reichstruppen

    Protestantisch:
    Infanterie-Regiment Baden-Durlach
    Füsilier-Regiment von Württemberg
    Dragoner-Regiment Württemberg
    Artillerie-Kompanie Esslingen

    Katholisch
    Infanterie-Regiment Fürstenberg
    Infanterie-Regiment Baden-Baden
    Kürassier-Regiment Hohenzollern
    Artillerie-Kompanie Rottweil

    Hier diese Links, Brissotin helfen dir vielleicht!
    http://www.thz-historia.de/textband.PDF
    http://www.thz-historia.de/wengen.pdf
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. Juni 2008
  18. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

  19. von Bredow

    von Bredow Neues Mitglied

    Infanterie-Regiment Nr. 41 „Bender“ Armee von Maria-Theresia gehörte nach meinem Wissen nicht zur Reichsarmee!:grübel:

    Über die habsburger Armee habe ich nicht sehr viel Infos! Nur Uniformen und Flaggen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. Juni 2008
  20. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Kann das dann sein, dass im österreichischen Breisgau garnicht für die Reichsarmee rekrutiert wurde?:grübel: Ich kann mich nämlich daran entsinnen, dass sich die hiesigen Stände verwahrten, als Joseph II. das Militär hierzulande aufstocken wollte, mehr als für das Regiment Bender zu blechen.
     

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