Freyberg und "Ultra"

Dieses Thema im Forum "Fragen & Antworten" wurde erstellt von Hosenbatz, 23. Februar 2017.



  1. Hosenbatz

    Hosenbatz Neues Mitglied

    Hallo Kollegen, wie war das denn mit Freyberg und "ultra" im Mai 1941 ? Wusste er von dem Hintergrund seiner geheimdienstlichen Informationen ? ?
     
  2. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

    Freyberg wurde ab dem 30.4.41 mit Übernahme des Kommandos fortlaufend über eingehende ULTRA-Meldungen gebrieft.

    Der Luftwaffen-Code war bereits länger geknackt. So beruhte die Matapan-Seeschlacht und das Abfangen der italienischen Flotte auf ULTRA-Meldungen. Das waren jedoch unsichere Anfänge, es wurden noch Bestätigungsversuche unternommen.

    Die ULTRA-Quelle als solche wurde von Freyberg weisungsgemäß auch gegenüber seinem Stab geheim gehalten. Bzgl. Termin der Invasion war man aber auch kaum auf Rätselraten angewiesen: die Operationsabsicht drängte sich durch die Vorbereitungen, vorlaufenden Luftschläge und Aktivitäten förmlich auf.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Februar 2017
  3. Hosenbatz

    Hosenbatz Neues Mitglied

    Danke für die Antwort.

    Also war Freyberg über den Hintergrund von "Ultra" informiert. Lt Scherer (Maleme) wurde allerdings selbst ihm eine "Coverstory" von Wavell präsentiert: "ein Bursche in Berlin". Für Richter ( Merkur) wußte Freyberg aber über "Ultra" Bescheid.

    Hintergrund meiner Frage ist, daß mit der Einweihung Freybergs ein gewisses Risiko eingegangen wurde, denn er hätte ja in Gefangenschaft geraten können. In London könnte man sich ab dem Zeitpunkt dann nicht mehr sicher sein.
     

Diese Seite empfehlen