Frühe "Zahnmedizin"

Dieses Thema im Forum "Frühzeit des Menschen" wurde erstellt von silesia, 3. April 2017.



  1. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

    Die Untersuchungen an "Fredian 5" sollen nach die Forschungsgruppe den zweitältesten Nachweis einer "Zahnbehandlung" ergeben haben.

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28345756
    Oxilia et. al., The dawn of dentistry in the late upper Paleolithic: An early case of pathological intervention at Riparo Fredian.
    Quelle siehe link.

    Hier sollen - wenn ich das richtig verstanden habe - zu Lebzeiten (antemortem) von Fredian 5 ca 13.000 BP zwei Zahnwurzeln "anthropogen manipuliert" worden sein, insbesondere mit einer "Verfüllung" von "bitumen, vegetal fibers, and probable hairs".

    Ich hoffe, für die Schmerzen hatte man einen dicken Ast griffbereit.:cry:
     
  2. thanepower

    thanepower Aktives Mitglied

    Für den Hinterkopf oder zwischen die Zähne?:winke:
     
  3. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

    An den Zahn hatte ich noch nicht gedacht. Aber stimmt, der muss auch raus (oder ist rausgefallen).

    Bei dem Gedanken an den Wurzelkanal (sicher wurde da mit was Feinem zur "Säuberung" reingestochen) stellen sich die Fußnägel hoch.

    Da wird ein dicker Ast für den Hinterkopf gute Dienste geleistet haben.:rofl:
     
  4. Matze007

    Matze007 Aktives Mitglied

    Wer weiß, was die damals für ein Schmerzempfinden hatten. Da sind auch heute große Spannen zwischen verschiedenen Menschen. Schwere Arbeit oder Leistungssport z.B. steigern die Schmerztoleranz, in dem Sinne, dass Schmerzen weniger wahrgenommen werden.
     
  5. edgar

    edgar Neues Mitglied

    Ne, nix Ast :)
    Das alte Opium ist wirksamer. Ist wohl unser ältestes Schmerzmittel.
     
  6. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

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