Tut Ench Amun Ausstellung

Dieses Thema im Forum "Das Alte Ägypten" wurde erstellt von Donnerschlag, 7. Februar 2014.



  1. Donnerschlag

    Donnerschlag Neues Mitglied

    Ich habe im Januar in Nürnberg die Tut Ench Amun Ausstellung gesehen und bin seitdem von der ägyptischen Geschichte fasziniert. Seit meiner Schulzeit - und die liegt schon eine Weile zurück - habe ich mich nicht mehr damit beschäftigt. Da ich momentan viel Zeit habe, werde ich mich mal ein bisschen intensiver damit befassen. Das könnte sogar ein neues Hobby von mir werden.
     
  2. Galeotto

    Galeotto Aktives Mitglied

    Das kann ich mir gut vorstellen, dass Du davon fasziniert bist. Ich habe die originalen Stücke in Kairo gesehen und war über den hervorragenden Erhaltungszustand überrascht. Da sieht manches, was auf Flohmärkten verkauft wird älter aus als diese jahrtausendealten Gegenstände. Wenn man bedenkt was für wertvolle Stücke einem so unbedeutenden König mit ins Grab gegeben wurden so wird einem der schmerzliche Verlust über die ausgeraubten Gräber eines Ramses und der anderen großen Pharonen bewusst.
     
  3. Donnerschlag

    Donnerschlag Neues Mitglied

    Ja, da hast du völlig recht, Galeotto. Aber ganz so unbedeutend war Tut Ench Amun ja auch wieder nicht. Es stimmt allerdings, dass man gar nicht darüber nachdenken darf, was durch Grabräuberei bei den anderen Pharaonengräbern alles an unersetzbaren Kostbarkeiten verloren gegangen ist.
     
  4. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    Naja, ohne sein Grab würden ihn heute vermutlich nur Experten kennen. Da er noch sehr jung war, stellt sich auch die Frage, inwieweit er überhaupt selbst an den Regierungsgeschäften und somit auch an der Abkehr vom Aton-Kult mitwirkte. Vermutlich wurde er eher von Leuten wie Eje und Haremhab dominiert.
     
  5. Johann

    Johann Neues Mitglied

    Es gibt aber auch die Meinung, daß mit dem letzten Blutsverwanden Echnatons alles " entsorgt " werden sollte was noch an die ( hier in Theben nun verhaßte ) Amarna/Aton zeit erinnerte.
    Da gab es keine elegantere Gelegenheit, als alles in Tut ench Amuns Grab zu packen, was unter anderen Umständen nicht geschehen wäre.
     
  6. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    Warum nicht einfach die Sachen verhökern, einschmelzen oder vernichten? Warum die Schätze einem "verhassten" König ins Grab (und somit fürs Jenseits) mitgeben?
    Außerdem hatte sich Tutenchamun ja selbst vom Aton-Kult abgewandt.
     
  7. Galeotto

    Galeotto Aktives Mitglied

    Zuletzt bearbeitet: 15. Oktober 2014
  8. Johann

    Johann Neues Mitglied

    Wo genau ist denn Echnatons Grab, in das man alles hätte packen können ?
    Außerdem, hatte Echnaton, nach Meinung der Priester überhaupt eine ordentliche Bestattung mit Grabbeigaben verdiert ?
    Hat man nicht sogar seinen Namen aus dem Sarkophag gelöscht ?

    Tut ench Amun war aber gar nicht verhaßt, er hat ja den Religionsschwenk mit sich machen lassen und galt nun ( zumindest offiziell ) als der Brave, also nahm man ihn auch die wertvollen Möbel und Schmuckstücke nicht weg, die an seine Eltern und Amarna erinnerten.

    Das Gold einschmelzen, wäre eine Grobheit gewesen, alles dem Sohn lassen und dann mit ins Grab packen war ellegant.
     
  9. tejason

    tejason Neues Mitglied

    Eine schöne Vorstellung. Ich habe leider die genaue Zahl vergessen, doch besteht die ganz überwiegende Masse allen Edelmetalls, das sich im Umlauf befindet aus umgearbeiteten, geschmolzenem oder neu gemünzten Altmaterial! Darum ist es in der Archäologie eher ein Glücksfall, wenn goldene Artefakte durch metallurgische Untersuchungen eindeutige Rückschlüsse auf die Herkunft des Goldes zulassen. Da ist seit Jahrtausenden immer wieder umgearbeitet - und immer neu miteinander gemischt worden.

    Schön zeigt sich das etwa daran, wie wenig Edelmetallartefakte vom Hofe Ludwig XIV. von Frankreich in Museen gezeigt werden können. Der Versailler Hof war Trendsetter in Europa und gab die Moden vor, die andere Fürsten imitierten. Will man sich eine Vorstellung von dem Aussehen solcher Stücke machen, lohnt es sich aber eher in nichtfranzösische Museen zu gehen. Man arbeitete zu gerne das Altmaterial wieder nach neuer Mode um. Die Französische Revolution tat dann ein weiteres....

    Was hätte man auch mit den zwar "historisch wertvollen", aber "unmodernen" Prestigeartefakten machen sollen? Neues Gold beschaffen? Wo doch die Haushalte kaum in der Lage waren ohne Schulden über die Runde zu kommen? Und dann hätte man mit weniger Gold "prunken" müssen, während genug Werte an altem "Trödel" in irgendwelchen Kammern Staub ansetzen sollte? Nein, Gold ist vor allem von repräsentativem Wert - und Repräsentation braucht Publikum! Gold, verschlossen in einer fürstlichen Truhe ist aus dieser Sicht beweisbar: Totes Kapital!
    Manchmal mussten auch wunderbare Artefakte geopfert werden, wenn der Bedarf an Bargeld so groß war, dass sonst Probleme drohten. Dann mussten Prestigeartefakte in klingende Münze umgewandelt werden....

    Der umgekehrte Fall zeigte sich in der römischen Spätantike, als die Römer immer mehr Subsidien an militärisch potente Völker wie Hunnen oder andere "Barbaren" zahlen musten, was oft nur eine Verschleierung von regelrechten Tributen wurde. Rom zahlte gewöhnlich mit gemünztem Geld. Die eher "geldlose Wirtschaft" der Barbaren hatte wenig Bedarf an gemünztem Edelmetall, dafür um so mehr an Prestigeartefakten. So schmolz man das Gold ein und hervorragende Handwerker schufen daraus die Kunst einer Epoche in der Völkerwanderungszeit. Diese Gegenstände "überlebten" wiederum in nennenswerter Zahl nur, weil sie als Grabbeigaben dem "Edelmetallkreislauf" dauerhaft entzogen wurden!
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Oktober 2014
  10. Galeotto

    Galeotto Aktives Mitglied

    Das haben die alten Ägypter wohl etwas anders gesehen. Allein die Maske des Tut ench Amun besteht aus 11 Kilogramm massiven Goldes und war nur fürs Grab und nicht für Publikum vorgesehen.
     
  11. tejason

    tejason Neues Mitglied

    Will ich so nicht unkommentiert stehen lassen. Bei der Bestattung war das Gold repräsentativ wirksam eingesetzt worden. Das dürfte Konsensfähig sein.

    ...warum ist eigentlich das Grab dieses politisch gesehen gewiss nicht besonders herausragenden Pharaos eigentlich zu Einzigartig in seiner Ausstattung, verglichen mit anderen Pharaonen? Nicht allein die Tatsache so vieler repräsentativer Grabbeigaben (nicht nur aus Edelmetall) macht nachdenklich, wenn andere Pharaonengräber möglicherweise bereits kurz nach der Bestattung "erleichtert" worden sein sollen. Sicherlich war Tut Ench Amun für die alten priesterlichen Eliten Ägyptens durch seine Abkehr vom neuen Aton-Glauben einer besonderen Würdigung wert...

    Eine umfassend andere Haltung zu Gold wie ich sie in meinem Vorpost beschrieben habe, möchte ich daher auch für die Ägypter nicht unterschreiben wollen.
    Ist die Totenmaske des Pharaos eigentlich schon metallurgisch in dieser Hinsicht untersucht worden? Da würden sich gewiss stichhaltige Beweise finden lassen, ob hier nicht auch Altgold verwendet worden ist.
     
  12. Ostrogotha

    Ostrogotha Aktives Mitglied

    Sicher ist zumindest, dass die vier im Kanopenschrein aufbewahrten kleinen Särge mit den mumifizierten Eingeweiden Tutanchamuns ursprünglich nicht für ihn angefertigt wurden: es fanden sich Tilgungsspuren in den Namenskartuschen.

    Möglicherweise hat man sich andere Grabbeigaben auch „geborgt“?
     
  13. Chan

    Chan Aktives Mitglied

    Das kann ich auch nicht unkommentiert stehen lassen. Alle Grabbeigaben, auch die wertvollsten, erfüllten im altägyptischen Denken einen exklusiv jenseitigen Zweck. Für welchen speziellen jenseitigen Zweck die Goldmaske intendiert war, ist unbekannt, eventuell hat das Gold die Funktion, Tutanchamuns Status als göttlicher ´Sohn des Re´ (einer der pharonischen Titel) auch im Jenseits zu unterstützen. Bekanntlich besteht in der ägyptischen Mythologie die Barke des Sonnengottes aus Gold. Die Ägypter dachten sich den Himmelsaufstieg eines Königs als einen dramatischen Akt, bei dem Dämonen den Toten bedrohten. Die Goldmaske könnte also dazu gedacht sein, dem Aufsteigenden zusätzliche Kraft zuzuführen. Hinzu käme, dass durch die Maske der Status des Königs im Himmel, der göttlichen Sternenwelt, gestärkt würde, wo er sein weiteres Leben in Gesellschaft mächtiger Götter führt.

    Bei all dem Rummel um diesen Pharao wird gerne vergessen, dass die Forscher seit der Entdeckung der Mumie aus altägyptischer Sicht ein riesiges ´Verbrechen´ begangen haben. Eine Mumie aus ihrem Grab zu entfernen und zu beschädigen, ist gemäß altägyptischer Religion gleichbedeutend mit dem Verlust des ewigen Lebens des Toten. Tutanchums Leiche wurde - meines Wissens - in 18 Teile zerschnitten, z.B. Kopf, Arme, Hände, Füße und Penis - letzterer ist auf einem Foto von 1925 noch zu sehen, gilt jetzt aber als verschwunden...
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. November 2014
  14. Judas Phatre

    Judas Phatre Gesperrt

    "O NN hier, erhebe dich auf deinen ehernen Knochen und deinen goldenen Gliedern! Dieser dein Leib gehört einem Gott, er kann nicht verfaulen, er kann nicht vergehen, er kann nicht verwesen." (Jan Assmann, Andrea Kucharek, Ägyptische Religion. Totenliteratur, Frankfurt am Main / Leipzig, 2008, S. 57)
    Gold war das Fleisch der Götter, ihre Knochen waren sonst auch aus Silber.

    Judas
     
  15. Chan

    Chan Aktives Mitglied

    Ich weiß nicht genau, was du in Bezug auf meinen von dir zitierten Text damit zum Ausdruck bringen willst; vielleicht, dass die Seele des Toten von allem, was aus Gold besteht, unabhängig ist? Fakt ist, dass man sich den Aufstieg zur göttlichen Sternenwelt als bedrohlich vorstellte (die von mir erwähnten Dämonen), weshalb in Pyramidentexten dem König Anweisungen gegeben wurden, wie mit diesen Gefahren umzugehen ist. Die von mir in diesem Kontext aufgestellte Hypothese von der strategischen Funktion der Goldmaske stützt sich auf den altägyptischen Glauben 1) an die magische Macht des Goldes (= das heilige Metall par excellence in Ägypten) und 2) an die magische jenseitige Macht von Grabbeigaben. Das zusammengenommen begründet meine Hypothese, die natürlich unbeweisbar ist. Ich bin aber bemüht, weitere stützende Argumente zu finden.

    Als weitere Diskussionsgrundlage kann ich folgendes Eigenzitat (aus einem längeren Beitrag) aus dem Thread ´Pyramiden auf Ägyptisch?´ bieten.

    ++++

    Die Ägypter (auch im folgenden immer als Altägypter gemeint) gehen davon aus, dass ein jenseitiges Leben nicht möglich ist, wenn der hinterlassene Körper seine menschliche Gestalt verloren hat. Ein konservierter irdischer Körper gilt als notwendige Basis für die Existenz und das Wohlergehen des himmlischen Körpers. Dazu zwei Anmerkungen:

    + Bis zum Neuen Reich gilt, dass allein der König zu den Sternen, also zum Götterhimmel aufsteigen kann. Für - im wahrsten Sinne des Wortes - Normalsterbliche gibt es ´nur´ die Option, in das überirdische selige Reich Sechet Iaru einzugehen (nach Bestehen des Totengerichts). Ab dem NR sichern sich auch Angehörige der Oberschicht das Privileg auf postmortale Existenz bei den Göttern.

    + Der "himmlische Körper" des Toten ist eigentlich eine Pluralität: Der Tote existiert in mehreren Erscheinungsformen gleichzeitig.

    Sinn der Mumifizierung ist also die Verewigung des materiellen Leibes als Voraussetzung für ewiges himmlisches Dasein.

    An den charakteristischen Mumienbinden kann man aber ablesen, wie gespalten das Verhältnis des Ägypters zu seinen Toten ist: Einerseits tut er per Ritual und Opfergaben alles Menschenmögliche, um ihre weiteres Dasein zu erleichtern, andererseits fürchtet er sie und ergeht sich in Vorstellungen, wie sie als materielle Wiedergänger die Lebenden heimsuchen. Die Mumienbinden können - neben der Konservierungsfunktion - also auch als Fesseln zu verstehen sein, um Wiedergänger daran zu hindern, aus dem Grab zu steigen. Das Ritual der Zerstückelung des Körpers und der anschließenden symbolischen Wiederzusammensetzung (unten mehr dazu) hat seine Ursache in der vorgeschichtlichen Sitte, eine Leiche zu vernichten oder zumindest wichtiger Organe zu berauben (z.B. Kopf, Gehirn, Herz, Penis), um eine Heimsuchung zu verhindern. Noch bis in die Zeit des NR wird auch königlichen Leichen zuweilen das Glied entfernt und dieses gesondert begraben. Das ursprüngliche Motiv dahinter ist die Angst, ein Toter könne damit die Frauen der Hinterbliebenen schänden. Mit dem Aufkommen der Vorstellung, der Tote könne in anderer als einer materiellen Erscheinungsweise seinen Leib verlassen und so die Fesseln überwinden, entsteht die Praxis der Konservierung der Leiche mit dem Hintergedanken, den Toten zufriedenstellen und von Rachegelüsten u.ä. abhalten.

    Damit ist der Keim zu jenem religiösen Konzept gelegt, das in der rituellen Behandlung der Königsleiche gipfelt. Fortbestand und Harmonie der Menschenwelt sind nur gesichert, wenn diese Leiche dauerhaft ihre menschliche Gestalt bewahrt. Die Körperzerstückelung wird zwar beibehalten (in Form der Ausweidung, darunter Entfernung des Gehirns), nimmt aber eine positive Bedeutung an: Der Körper erhält die entfernten Organe (die separat beigesetzt werden) symbolisch wieder zurück in einer Weise, die ihn unendlich aufwertet, denn die neuen "Organe" sind göttlicher Provenienz. Damit vollzieht sich eine Transfiguration des Toten in den himmlischen Seinsmodus. Beispielhaft ist ein der Göttin Isis in den Mund gelegter Text aus der Zeit des MR:

    Du hast Gestalt angenommen, indem du die Gesamtheit aller Götter bist;
    Dein Kopf ist Re,
    Dein Gesicht ist Upuaut,
    Deine Nase ist der Schakal (= Anubis),
    (...)
    Deine Zunge ist Thot,
    Deine Kehle ist Nut,
    Dein Nacken ist Geb,
    Deine Schultern sind Horus
    (usw.)

    Texte dieser Art werden von Priestern während der Einbalsamierung nonstop rezitiert; durch den Vortrag vollzieht sich die Wiederherstellung des Leibs auf höherer Ebene, er wird ins Göttliche transfiguriert. Der ägyptologische Ausdruck dafür ist "Gliedervergottung".

    Mythologisch hat sich das Zerstückelungs- und Wiederbelebungsthema in Geschichten um den Gott Osiris niedergeschlagen, mit dessen Name der Tote rituell angesprochen wird:

    O Osiris N! Empfange deinen Kopf im Westreich...

    (N = Platzhalter für Name des Toten)

    Die Gleichsetzung des Toten mit Osiris hat folgenden Hintergrund: Osiris, mythologisch der erste Gott, der die geschichtlich gewordene Welt beherrscht, wird von seinem Bruder Seth ermordet und zerstückelt, weil dieser den Thron begehrt. Osiris´ liebende Schwestergattin Isis findet die verstreuten Teile und setzt sie magisch wieder zusammen. Der daraufhin gezeugte Sohn Horus besiegt den schurkischen Onkel und tritt an dessen Stelle die Herrschaft über die Welt an. Sein Vater Osiris übernimmt die Herrschaft über die Toten im Duat (Unterwelt). Diese Konstellation dient als Blaupause für die ägyptische Königsideologie: Im lebenden König verkörpert sich Horus, im toten König Osiris. Als Horus hat der König die Aufgabe, die ma´at (Ordnung der Welt) vor den Mächten des Chaos (verkörpert in Seth) zu verteidigen. Die Reintegration des zerstückelten Toten geschieht kraft der Magie der Horus- bzw. Königsmutter Isis (die diese Mutterrolle von der älteren Göttin Hathor übernimmt).
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. November 2014
  16. Chan

    Chan Aktives Mitglied

    Habe mehrere Bestätigungen für meine spontan entwickelte Hypothese über den Zweck der Goldmaske gefunden, z.B.:

    Egyptian Afterlife Ceremonies, Sarcophagi, Burial Masks - Crystalinks

    Masks of deceased persons are part of traditions in many countries. The most important process of the funeral ceremony in ancient Egypt was the mummification of the body, which, after prayers and consecration, was put into a sarcophagus enameled and decorated with gold and gems. A special element of the rite was a sculpted mask, put on the face of the deceased. This mask was believed to strengthen the spirit of the mummy and guard the soul from evil spirits on its way to the afterworld.

    The best known mask is that of Tutankhamun now in the Egyptian Antiquities Museum in Cairo. Made of gold and gems, the mask conveys the features of the ancient ruler.
     
  17. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    Deine Quelle ist allerdings eine stark esoterisch ausgerichtete Seite.
     
  18. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

    Und statt solcher Esoterikseiten kann man auch mal Fachliteratur bemühen (abseits von Google und links), zB:

    Harrington, Living with the Dead - Ancestor Worship and Mortuary Ritual in Ancient Egypt, S. 56:

    Book of the Dead Spell 151, the spell for the secret/mysterious head may be a development of CT 934, as it also connects the divine status of the deceased with the head: ‘I have caused you to be a god ... your head will never be taken away’. * ... (auch nicht durch Mumifizieren)

    ________
    * Faulkner 1985: 145; Allen 1974: 148, b, c. The link between the head and divinity is noted by Assmann (2005: 107–8), who states that according to mortuary liturgy the mummy mask was ‘the “head of a god”, a head that enabled the deceased to see and act as a god.’ Late Period sarcophagus texts also mention gods named ‘lords of the living heads (or, heads of the living)’.

    Und dazu findet man auch noch weitere Thesen.
     
  19. Ingeborg

    Ingeborg Premiummitglied

    :rofl::rofl::rofl::rofl:

    Ja, eine ganz ausgezeichnete Fachseite wird das sein.... Die Seitenbetreiberin ist wohl auch so eine Spontanentwicklerin.
    Hast du die Dienste der Dame, die da von allen möglichen Plastikschamanen, Esoterikern und offenbar ein paar Krümelchen auch von Wikipedia geguttenbergt hat (an ein, zwei Stellen grinste mich so ein verdächtiges [citation needed] an...), für deine - äh: wissenschaftliche Arbeit schon in Anspruch genommen? Ist ja angesichts des Wechselkurses nicht mehr ganz so teuer:

    Die Sektionen zu Indianern und Roma habe ich in Stichproben angesehen. Kommentar: Reich doch bitte mal einer eine Kneifzange an - ich möchte mir die Hose anziehen.
     
  20. Chan

    Chan Aktives Mitglied

    Du verstehst nichts von ägyptischer Religiosität. Mehr brauche ich zu deinem unqualifizierten und rein emotionalen Anwurf nicht zu sagen.


    ]
     

Diese Seite empfehlen