Hey zusammen. Es ist jetzt einige Monate her, dass ich das letzte Mal gepostet habe. Ich hatte mich damals angemeldet um mir die ein oder andere Hilfestellung bei der Recherche für meinen historischen Roman, welcher im gallischen Krieg angesiedelt ist, einzuholen. Mit einigem Erfolg. Ich bin dran geblieben und habe in den letzten Monaten viel vorbereitet und nun auch bereits die ersten 2 großen Kapitel geschrieben. Mit etwas Glück und noch einigem an Zeit werde ich das Ding bald an den ein- oder anderen Verlag schicken.
Was mir dabei sehr wichtig ist ist eben die möglichst akkurate Recherche und das Vermeiden von Anachronismen.
Und hier taucht immer wieder ein schwerwiegendes, kreatives Problem auf: Die Menschen fluchen.
Das haben sie schon immer gemacht und so auch damals, sowohl auf Seiten der Gallier, als auch der Römer.
Nur ist das so ziemlich der größte Fallstrick für Anachronismen. Sämtliche Redewendungen, die irgendetwas mit "verdammt" zu tun haben sind praktisch von Religionen geprägt, die zu der Zeit in der Gegend noch nicht praktiziert wurden.
Wie haben die Menschen geflucht? Haben sie die Götter angehauen? Sind sie profan geworden und haben Fäkalien, Geschlechtsteile oder Sexualpraktiken in ihre Flüche eingebettet? Oder sind sie ganz anders vorgegangen.
Was denkt Ihr? Wie fluchen Gallier und Römer? Was hat Euch in Romanen bisher gut gefallen und was überhaupt nicht gut? (Als gutes Beispiel fällt mir da Bernard Cornwell ein, bei dem Flüche immer in die Zeit passen und trotzdem Kraft haben, als schlechtes Beispiel Harry Sidebottom, bei dem in einem römischen Setting ständig Worte wie "Fucker", oder sogar einmal "Motherfucker" vorkamen. Das hat direkt die gesamte Glaubwürdigkeit in den Eimer getreten und ich habe das Buch weggelegt.)
Was mir dabei sehr wichtig ist ist eben die möglichst akkurate Recherche und das Vermeiden von Anachronismen.
Und hier taucht immer wieder ein schwerwiegendes, kreatives Problem auf: Die Menschen fluchen.
Das haben sie schon immer gemacht und so auch damals, sowohl auf Seiten der Gallier, als auch der Römer.
Nur ist das so ziemlich der größte Fallstrick für Anachronismen. Sämtliche Redewendungen, die irgendetwas mit "verdammt" zu tun haben sind praktisch von Religionen geprägt, die zu der Zeit in der Gegend noch nicht praktiziert wurden.
Wie haben die Menschen geflucht? Haben sie die Götter angehauen? Sind sie profan geworden und haben Fäkalien, Geschlechtsteile oder Sexualpraktiken in ihre Flüche eingebettet? Oder sind sie ganz anders vorgegangen.
Was denkt Ihr? Wie fluchen Gallier und Römer? Was hat Euch in Romanen bisher gut gefallen und was überhaupt nicht gut? (Als gutes Beispiel fällt mir da Bernard Cornwell ein, bei dem Flüche immer in die Zeit passen und trotzdem Kraft haben, als schlechtes Beispiel Harry Sidebottom, bei dem in einem römischen Setting ständig Worte wie "Fucker", oder sogar einmal "Motherfucker" vorkamen. Das hat direkt die gesamte Glaubwürdigkeit in den Eimer getreten und ich habe das Buch weggelegt.)